22. Spieltag 02.04.06

Teutonia Weiden II - FC Fatih Spor II  3:0  (2:0)

 

In dem für Weiden´s - Reserve wichtigen Spiel gegen einen guten Tabellenvierten FC Fatih Spor zählte nur ein Heimsieg. Dieser Vorgabe bewusst, gingen die Teutonen auch entsprechend konzentriert und engagiert in die Partie. Dass, das Spiel mit fast 15 minütiger Verspätung angepfiffen wurde, lag am ziemlich desorientierten Schiedsrichter, der es vorzog noch vor Spielbeginn jeden seiner Landsleute bei Fatih Spor mit Handschlag zu begrüssen und sich ausgiebig mit der "Fatih-Spor Bank" vor dem Spiel zu unterhalten. Just als er "pünktlich" um 11:10 Uhr anpfeiffen wollte fiel ihm auf, das die Gastgeber die gleiche Trikotfarbe wie er trugen, also wieder 5 Minuten warten bis ein neues Schiri-Shirt "angelegt" wurde! So, nun zum Anpfiff: Weiden spielte wie erwähnt gut auf und schnürte die technisch starken Würselener in deren Hälfte ein. Beste Möglichkeiten wurden anfangs ausgelassen und es dauerte bis zur 12.Minute als Kalle "die Grätsche" Timmers mit einem tollen Pass A.Barth freispielte und dieser die Kirsche zum 1:0 versenkte. Nun folgte eine Drangphase der Gäste und Weiden konnte nur mit Mühe die nötige Ordnung finden. Doch mehr als ein Pfostenschuß sprang für Fatih Spor nicht heraus. Nach gut 10 Minuten hatte die Teutonia das Spiel wieder im Griff und ließ wieder Angriff auf Angriff auf das Gästetor "zurollen". Bis 3 Minuten vor der Pause versiebten J.Wezel, A.Barth, D.Systermann und Co. Chance um Chance, sodass man schon Angst haben mußte das sich dies bei soviel Fahrlässigkeit noch rächen würde. Doch in der 42.Minute passte D.Systemann die Kugel von links Aussen scharf auf C.Strzcykalski, der aus spitzen Winkel zum 2:0 Halbzeitstand einschob. Weiden hätte durchaus mit 5-6 Toren führen müssen und Fatih Spor konnte sich beim "unparteiischen" Schiedsrichter bedanken dass dieser nicht mind. zweimal auf den Elfmeterpunkt gezeigt hat.

Halbzeit Zwei war ein Spiegelbild des ersten Durchgang. Glasklare Chancen wurden im Minutentakt herausgespielt aber nicht verwertet. Entweder war es der Pfosten, die Latte, ein Gästeakteur auf der Linie aber meist Unvermögen, das eine höhere Führung der Teutonia verhinderte. Dennoch sollte den Gastgebern das verdiente 3:0 nicht vorenthalten bleiben. Eine gut getimte Flanke von A.Barth versenkte Holger "die Matrix" Renn in der 60.Minute per Kopfball in den linken oberen Giebel. Das von beiden Mannschaften fair geführte Spiel war gelaufen. Nur der bis dahin mehr als schwach pfeifende Referé brachte immer wieder durch unverständliche Entscheidungen Aufregungen in´s Spiel. So gab er zwei Treffer der Weidener wegen Abseits (glaubten zumindest die Akteure auf dem Rasen - der Unparteiische gab zu seinen Entscheidungen keine Erklärung) nicht. Auch ahndete er Notbremsen (H.Renn wurde frei auf dem Weg zum Tor an der Hose gehalten, sodass sich diese gut und gerne handgemessen um 1,36 m in die Länge gezogen hat) nicht. Als in der Schlussminute bei einer der vielen weiteren unverständlichen Entscheidungen D.Systemann den Schiri aufforderte auch endlich den Weidenern in Deutsch und nicht ständig den Gästen in deren Landessprache seine Entscheidungen mitzuteilen sah dieser dafür Rot! Ein verbaler Ausrutscher der definitv nicht passieren darf.

Ein Glück das beide Teams die Unsicherheiten nicht ausnutzten und stets vernünftig (bis auf die erwähnte Szene) reagierten.