32. Spieltag 28.05.06

Teutonia Weiden II  - Hertha Mariadorf II 5:2  (3:1)

 

Leider erwischte das 2.Herrenteam zum Saisonabschluß nicht den erhofft "mitspielenden" Gegner, der den zahlreichen Zuschauern schönen Fussball bieten wollte. Im Gegenteil, bereits der erste Ballkontakt des Maraidorfer Keeper in der ersten Minute, nutzte dieser um bereits auf Zeit zu spielen. Nach Aufforderung des Schiri den Ball zu spielen "passte" er genau in die Füsse von A.Barth, der blank auf´s Gehäuse zulief und am Herthaner Goalie vorbei zum 1:0 einschob. Und ab jetzt legte Mariadorf richtig los! - Nein nicht Fussball spielend, sondern tretend, spuckend, schlagend und auf alles und jeden schimpfend.  Dennoch bemühte sich Weiden, am eigenen Spiel "gefallen" zu finden und zeitgleich den Tritten der Gott-sei-Dank nicht immer "treffsicheren" Herthaner hüpfender Weise zu entgehen. Nach mehreren guten Chancen (D.Systermans, A.Barth) versenkte in der 12.Minute D.Systermans mit seinem 7.Saisontreffer per Flugkopfball eine Flanke von C.Strzycalski zum 2:0. In der 27.Minute erhielt der Gast einen mehr als lächerlichen "Foulelfmeter" zugesprochen. Nachdem Keeper S.Göb den zweiten Versuch (der Erste wurde wiederholt weil 4 Herthaner bereits am Fünfer standen bevor der Schütze am Elfer war) gehalten hatte wehrte er auch den Nachschuß ab, dieser prallte einem Mariadorfer vor die Füsse und landete im Tor - tja, Pech gehabt Basti (aber du solltest dich ja noch dafür "rächen"). Nachdem den Weidenern zwei Tore wegen Abseits (oder was auch immer) aberkannt wurden, "erkämpfte" sich J.Wezel die Pille im Mittelfeld und passte A.Barth in den Lauf, der ließ sich nicht Bitten und zimmerte das Spielgerät zum 3:1 Halbzeitstand in den Torgiebel.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild, die Teutonen brachten ihre "Knochen in Sicherheit" und versuchten dazwischen die Kugel zu spielen. Doch auch das half nichts. Nachdem Mariadorf nicht mehr "normal" im Zweikampf foulen konnte, beschlossen einige Herthaner das ruhig auch mal ohne Ball zu machen und "wichsten" den einen oder anderen Teutonen auch schon mal unbemerkt vom Schiri "von der Platte". Danke Hertha hat riesigen Spass mit euch gemacht! Aber es fielen ja noch ein paar Treffer. Nach gut 67 Minuten erhöhte der eingewechselte Basti "Sturmhoffnung" Sommer auf 4:1. Eiskalt wie eine Hundeschnauze staubte er einen Abpraller ab den er unhaltbar mit handgemessenen 16,4 km/h in die Maschen "drosch". Zu erwähnen bleibt das die Gäste mit ihrem zweiten Torschuß in Durchgang Zwei zum 4:2 Anschlußtreffer kamen und sich daraufhin Keeper Basti Göb "genötigt" sah seine Position mit Stürmer Andi Barth zu tauschen (übrigens Andi spielte diese Position "zu Null" ;-)) Gut 10 Minuten vor dem Ende dann die "Rache" des Sebastiano Göb! Zum ersten Mal aus dem Spiel heraus erzielte unser etamäßiger Schnapper mit seinem "starken" linken Fuss einen Treffer und was für ein Tor!! Nicht ganz so feste wie zuvor Namensvetter Basti Sommer aber dank "Windunterstützung" dennoch die Torlinie überquerend, setzte er mit dem 5:2 den Schlusspunkt unter eine Partie die man besser schnell vergisst.

Im Anschluß wurde die Vizemeisterschaft ausgiebig gefeiert und bereits der Vorsatz für die nächste Spielzeit getroffen - "...sich um einen Platz zu verbessern!"    ;-))