9. Spieltag 23.10.05
Teutonia Weiden II  - Eintracht Warden III 4:1  (1:0)

 

Gegen mehr als defensiv agierende Eintrachtler entwickelte sich ein Spiel auf ein Tor. Weidens – Reserve erspielte sich, wie in allen Partien zuvor beste Möglichkeiten und scheiterte meist an der eigenen „Verspieltheit“ oder an der vielbeinigen Abwehr der Wardener. Auch wenn die Marschroute ausgegeben wurde, geduldig auf unser Tor zu warten, so schalteten sich immer wieder Weidens-Defensiv-Protagonisten mit ins ohnehin schon dichte Offensiv-Spiel mit ein. Dies nutzten die Gäste bei Befreiungsschlägen um gefährlich (meist in Überzahl) vor Keeper Sebastian –„Unbezwingbar“- Göb aufzutauchen, der alle Bemühungen der Eintracht im Keim erstickte. So dauerte es bis zur 28.Minute ehe der gut leitende Schiri einen klaren „Eintracht-Schubser“ vor dem eigenen Tor gegen den einschussbereiten M.Dreßen zum Strafstoss gab. Diesen verwandelte J.Wezel zur 1:0 Halbzeitführung. Nach dem Wechsel wollte Weiden unbedingt frühzeitig das fällige 2:0 nachlegen um noch mehr Ruhe ins Spiel zu bekommen. Aber allzu oft war der letzte Pass nicht konzentriert genug und zum Teil zu überhastet. In der 58.Minute lag die Kugel dann endlich im Eintracht-Netz. Eine Ecke von M.Dreßen konnte durch den ansonsten hervorragend haltenden Goalie der Gäste nicht festgeahlten werden und P.Görgens hämmerte aus dem Gewühl heraus die Kugel in die Masche. Nun war die "eiserne" Gegenwehr der Eintracht erst einmal gebrochen und Weiden legte nach einigen guten Möglichkeiten in der 67.Minute das 3:0 nach. M.Dreßen hatte nach einigen mißglückten Versuchen „die Faxen dicke“ und zimmerte einfach mal aus 18 Metern aus spitzen Winkel auf die Bude. Der Knaller schlug mit Schallmauer - durchbrechenden - 2,8 Mach im kurzen Eck ein. Nun wollten auch die Abwehrspieler auf der Torschützenliste erscheinen und nutzten so ziemlich jede Gelegenheit um sich „nach vorne“ einzuschalten. So ließ man die Eintracht nach einer eigenen Standarsituation und deren Befreiungsschlag „blank“ auf´s Tor zulaufen und trotz Parade von S.Göb schob die Eintracht den Abpraller zum 3:1 ein. Es dauerte bis kurz vor Spielende ehe J.Wezel nach schöner Ablage vom eingewechselten M.Dohmen den 4:1 Endstand im Wardener-Gehäuse unterbrachte.

Ein verdienter Sieg der Weidener gegen sich wehrende und aufopferungsvoll kämpfende Eintrachtler die mit dieser Leistung sicher den einen oder anderen Gegner noch „ärgern“ werden!