1.Spieltag: Sonntag 26.08.07

FV Vaalserquartier II - Teutonia Weiden II   6:0 (4:0)

Gleich im ersten Spiel der Saison, kam alles Undenkbare zusammen was zusammen kommen konnte. Nicht das man zwei Leistungsträger an die Erste abgeben musste, oder mehrere kurzfristige Absagen (verletzungs- / sonst-wie-bedingt) hinzu kamen, nein auch der Spielverlauf war mehr als desaströs. Gleich in der ersten Minute spielte Bernhard Körfer einen unbedrängten Rückpass auf Keeper Sebastian Göb, der nach fast einem Jahr wieder für ein Meisterschaftsspiel zwischen den Pfosten stand. Der Keeper stoppte den Ball ungeschickt und schlug ihn in einen heranrauschenden FVV-Spieler, der versuchte mit einem langen Bein den Ball noch zu erreichen. Hierbei kam es zu einem folgeschweren Pressschlag, bei dem sich der Spieler des FVV so schwer verletzte, dass er mit dem Krankenwagen abtransportiert werden musste. An dieser Stelle wünschen wir gute und rasche Besserung und hoffen dass der Spieler bald wieder einsatzfähig ist. Nichtsdestotrotz war es ein unabsichtlicher – wenn auch tragischer - Zusammenstoß. Das sah Schiedsrichter Krause - wohl auch aufgrund der Schwere der Verletzung - ganz anders und zeigte Weidens-Keeper wegen Notbremse und absichtlichen Foulspiel, die rote Karte und zeigte auf den Punkt - eine absolut falsche und unverständliche Entscheidung. Den fälligen Strafstoss konnte Ersatzmann Sascha Neugebauer nicht parieren und so startete man mit einem Mann weniger und 0:1 Rückstand nach der ersten Minute in die Partie. Weiden war sichtlich geschockt und kam zu keiner Zeit ins Spiel. Stopp.- und Passfehler waren die Regel und die Gastgeber hatten leichtes Spiel mit der kopflosen Spielweise der Teutonen. In der 16.Minute brachte Weidens verunsicherte Defensive durch einen Fehlpass den Gegner frei vor´s Weidener Tor in Ballbesitz, die Gastgeber ließen dieses Geschenk nicht liegen und erhöhten auf 2:0. Zu allem überfluss kam hinzu, dass der ansonsten gut agierende Ersatzkeeper Sascha Neugebauer einen mehr als rabenschwarzen Tag erwischte.So ließ er in der 18.Minute einen harmlosen Kullerball durch die Hände und Beine rutschen und die Pille kugelte zum 3:0 ins Tor. Die bis dahin spärliche Gegenwehr der Weidener war somit bereits nach etwas mehr als eine Viertelstunde erloschen. Der Glaube in Unterzahl diese klare Führung noch umzudrehen fehlte. Vaalserquartier hatte den Braten schnell gerochen und versuchte nun mit Weitschüssen zu weiteren Treffern zu gelangen, mit viel Glück auf Seiten der Teutonia zunächst vergeblich. Wenige Minuten vor der Halbzeit dann doch noch das 4:0 für den FVV -  ein 32,6 Meter „Schüsschen“ landete ebenfalls im Kasten der Weidener – erneut ein mehr als haltbarer Ball.

Der zweite Durchgang verlief – Gott sei Dank – weniger turbulent als die ersten 45 Minuten. Die Gastgeber warteten weiter auf die Fehler der Teutonen, nutzten diese jedoch nicht. Weiden zeigte nun erste spärliche Angriffsbemühungen, doch eine Torchance sprang nicht dabei heraus. Eine Ecke mitte der zweiten Hälfte brachte das 5:0 – unbegreiflich wie frei der Torschütze zum Kopfball kam. Als dann auch noch in der 75.Minute Spielführer Andi Barth wegen Meckern die Ampelkarte erhielt schwanden die Kräfte der verbleibenden 9 Weidener zusehend. Die Folge war das 6:0 kurz vor Ende der Partie als man auf Abseits spielen wollte aber der vermeintliche Passgeber einen Alleingang vorzog und per Querpass zum Torschützen den Schlusspunkt setzte. Erwähnenswert sei noch die einzige wirkliche Chance der Teutonen als der laufstarke Manuel Bulmann drei FVV´ler + Torwart ausspielte aber beim Torschuß ins leere Gehäuse keine Kraft und Konzentration mehr aufbrachte um die Kugel zu versenken. Auch muss man erwähnen das der Weidener Keeper durch eine Leistungssteigerung noch den einen oder anderen Treffer verhindern konnte.

Ein mehr als verdienter Sieg der Gastgeber gegen desorientierte Weidener die in Unterzahl völlig kopflos agierten.


 

2..Spieltag: Sonntag 02.09.07

Teutonia Weiden II - Hertha Mariadorf  1:5 (0:1)

Die desaströse Leistung der Vorwoche konnte auch gegen starke Herthaner nicht verbessert werden. Teutonia´s Reserve begann nervös gegen aggressive Gäste, die von der ersten Minute an mit vollem Einsatz in jeden Zweikampf gingen. Die ersten 10 Minuten waren von vielen Unterbrechungen und Fehlpässen geprägt. Ab der 10.Minute schaffte es Weiden sich etwas zu befreien ohne jedoch ernsthaft „Fussball zu spielen“. Chancen auf beiden Seiten so gut wie nicht vorhanden. In der 30.Minute dann einer der vielen Ballverluste im Mittelfeld der Teutonen, ein kluger Pass in die Gasse und Weidens Chris Strczykalski mit Stellungsfehler ließ sich schülerhaft düpieren, Hertha´s Stürmer schob nahezu unbedrängt zum 0:1 ein. Eine zu diesem Zeitpunkt gerechte Führung für Mariadorf. Teutonia´s Zweite fehlte es an durchdachten Aktionen und der dafür notwendigen laufbereitschaft bzw. dem Willen auch angespielt werden zu wollen. Vermeintliche Leistungsträger versteckten sich viel zu oft und schafften es nicht auch nur Ansatzweise ihr Potential abzurufen. Die starke Verunsicherung nach dem erneuten Rückstand war unübersehbar. Mit dem 0:1 wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang kam Teutonia besser ins Spiel, ohne jedoch wirklich gut zu spielen. Hertha konnte das Tempo der ersten Hälfte nicht halten. Eine Standardsituation durch den lange Zeit verletzten Martin Dreßen brachte durch Chris Strczykalski den verdienten wenn auch glücklichen 1:1 Ausgleich. Hertha war Tot. Weiden hatte nun gute Chancen in Führung zu gehen, vergab aber selbst einfachste Einschußmöglichkeiten. Und dann nahm das Unglück erneut seinen Lauf. Hatte man bis dahin durch Kampf und Krampf den Ausgleich geschafft, so verspielte man binnen 15 Minuten, dass was man sich zuvor 75 Minuten erkämpft hattte. Ein langer Ball der Herthaner wurde von Manndecker Bernhard Körfer falsch eingeschätzt und unterlaufen, so dass Hertha´s Stürmer blank auf Keeper Frank Goergens zulief und zum 1:2 versenkte. Nur 3 Minuten später zog ein Herthaner aus gut 30 Meter „mal ab“ und die Kugel landete hinter dem viel zu weit vor dem Kasten postierten Weidener Keeper zum 1:3 im Netz. Nun brach bei Weiden alles ein. Ein Frustfoul des Teutonen – Keeper, der zuvor in einem Luftzweikampf einen Zahn verlor, brachte den fälligen Strafstoss zum 1:4. Wenige Minuten vor Schluss dann das „erbettelte“ 1:5, als gleich drei Herthaner völlig frei im Weidener Strafraum auftauchten und die Zeit fanden auszuknobeln wer den nun die Bude machen möchte. Eine völlig verdiente Niederlage der Teutonen, die es schafften einen toten Gegner durch individuelle Fehler wieder zum Leben zu erwecken und dafür gnadenlos bestraft wurden. Das zuvor euphorische Team ist nun am Boden der Tatsachen angelangt.


 

4.Spieltag: Sonntag 16.09.07

Teutonia Weiden II - VfR Linden-Neusen II  3:0 (1:0)

Endlich - Der erste Saisonsieg ist da!!! Weiden spielte nicht wirklich gut aber war dennoch immer Herr der Lage und konnte phasenweise wieder an bessere "alte" Zeiten anknüpfen. Im ersten Durchgang begann das Team um Coach Jürgen Wezel - wie erwartet - zerfahren und zurückhaltend. Defensiv stand man sicher wenn auch nicht  so als dass man sagen konnte "hier brennt nichts an." Dennoch ließ man den Gästen aus Linden im ersten Abschnitt keine nennenswerte Torchance aus dem Spiel heraus zu. Bei Standards war die Reserve aus dem Nachbarort jedoch stets präsent und gefährlich. Dies galt allerdings auch für die Teutonia. Einer dieser Standardsituationen nutzte Weiden in der 27.Minute zur verdienten 1:0 Führung. Ein Freistoss von Halbrechts zog Jürgen Wezel hart aufs kurze Eck wo Mitspieler Hakim Messaoud artistisch mit einem Flugkopfball Torwart und Abwehr irritierte und die Kugel vom Gast leicht abgefälscht im oberen rechten Winkel einschlug. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten gewechselt.

In den zweiten 45 Minuten konnte die Teutonia weiter zulegen und kam in der 58.Minute durch einen Distanzschuß von Andi Müller - mit freundlicher Unterstützung des Gästekeepers - zum 2:0. Linden schien geschlagen. Doch das Team bäumte sich immer wieder auf und hatte in der Folge bei Freistössen und Ecken immer wieder beste Möglichkeiten und hatte Pech das die Kugel einfach nicht rein wollte. In der 70.Minute machte dann Young-Oldie Kalle-Knaller-Gärtner mit einem wunderschönen Schuss aus gut 25 Meter in die linke obere "Fünf" den Sack zu. Teutonia hätte zuvor schon erhöhen müssen doch wie die Lindener ließ man zuviele Chancen ungenutzt.

Am Ende ein verdienter Sieg der Weidener der aufgrund der Chancen für Linden und der eigenen mangelnden Chancenausbeute vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch ausfiel. Dennoch ein wichtiger Sieg der hoffentlich der Startschuß zu alter Form bedeutet.


 

5.Spieltag: Sonntag 23.09.07

SV Hoengen - Teutonia Weiden II  2:5 (1:2)

 

Gegen den Tabellenletzten SV Hoengen II mußte Weidens Reserve erneut wegen Abstellungen zur Ersten auf einige Stammkräfte verzichten und spielte erneut in einer völlig neuen Aufstellung. Trotz des relativ großen Kader stand man (u.a. auch wegen Verletzungs.- und Urlaubsbedingter Ausfälle) mit gerade einmal 13 Mann am Platz. Dennoch war sich Coach Jürgen Wezel sicher, eine Truppe auf den Platz schicken zu können die in Hoengen gewinnen konnte. Das am Ende ein eher ungefährdeter 5:2 Erfolg heraussprang war aber schon das Positivste an dieser Partie. Leider setzte das Weidener - Team keine einzige der vorgegebenen Maßnahmen um und lieferte eine schwache Partie ab. Das dann auch noch beide sehr schwachen Teams ihre Unzulänglichkeiten per Meckern über Gott und die "Schiedsrichterwelt" ausließen war dann auch noch menschlich ein "bescheidenes" Bild. Schade, Schade kann man da nur sagen.

Nichts desto Trotz seien die Torschützen erwähnt: 3x M.Bulmann; je 1x H.Messaoud und C.Strczykalski.


 

6.Spieltag: Sonntag 30.09.07

Teutonia Weiden II - BW Alsdorf II  2:1 (1:1)

 

Endlich auch mal ein überzeugendes Spiel der Weidener - Reserve.

Gegen den Tabellenführer aus Alsdorf der mit 5 Siegen und dem beeindruckenden Torverhältnis von 32:2 ans Helleter Feldchen kam zeigte die Teutonia erstmals in dieser Saison welches Potential die Truppe eigentlich hat. Obwohl man erneut wegen Abstellungen zur Ersten und Verletzungen auf 7 Positionen zur Vorwoche umstellen mußte zeigte das Weidener Team gleich von Anfang an wer als Sieger vom Platz gehen würde. Das junge und spielstarke Team aus Alsdorf fand im ersten Durchgang kaum statt. Nach einigen guten Chancen in der Anfangsphase schlossen die Weidener in der 15.Minute einen sehenswerten Angriff über 4 Stationen vom eigenen Strafraum und der letztendlichen Vollstreckung von Manuel Bulmann - nach Zuspiel von Kapitän Andi Barth - zum verdienten 1:0 ab. Teutonia war das optisch bessere Team und ließ sich von der teilweise harten Gangart nicht einschüchtern und hielt ihrerseits immer wieder dagegen.  In der 23.Minute dann das 1:1 für BW. Aus dem Nichts heraus zog ein Alsdorfer einfach mal aus gut 30 Metern ab und die Kugel landete - durchaus haltbar - im Netz der Teutonen. Wieder brachte man sich durch individuelle Fehler um den verdienten Lohn einer komfortablen Führung. Zu diesem Zeitpunkt hätte Weiden nämlich locker mit 3-4 Toren davon ziehen müssen doch beste Chancen wurden nicht verwertet (Lattentreffer von Andi Barth aus knapp 4 Metern / Flugkopfball von Manuel Bulmann der gut vom Gästekeeper gehalten wurde / Schuss von Andi Müller der knapp vor der Linie gerettet wurde - um nur die Klarsten zu nennen). Dennoch blieb der Gastgeber dominierend und ließ der starken Offensive aus Alsdorf in den ersten 45 Minuten - bis auf den 30 Meter Schuss - keine Torchance zu. Eine tolle Defensivleistung der gesamten Mannschaft.

In den zweiten 45 Minuten wollten die Weidener noch mehr Druck entwickeln und aus der Überlegenheit endlich auch Kapital schlagen. Teutonia wurde noch stärker und hatte phasenweise Chancen im Minutentakt. Auch brachten die hervorragend von Serdar Öksüz getretenen Standards immer wieder Gefahr vor dem Alsdorfer Kasten. Eine diese Standards nutzte Holger Renn in der 58.Minute. Der Kopfball wurde zunächst auf der Linie abgeblockt, doch den Nachschuss verwertete er souverain zur mehr als verdienten 2:1 Führung. Nun erwartete man mehr Druck von den bisher ungeschlagenen Gästen, doch bis auf wenige Ansätze ließen die Weidener auch weiterhin keine Channcen des Gruppenneulings zu. In der 68.Minute dann die erste richtige Torchance der Blau-Weißen, doch der bis dahin agile Gästestürmer ließ die riesen Chance zum Ausgleich aus. Weiden versäumte es aus den mehr als ein halbes Dutzend bester Chancen das 3. und 4. Tor nachzulegen und so kam gegen Ende des Spiels immer mehr Hektik ins Spiel. Weiden haderte um der vergebenen Chancen und bei Alsdorf machte sich immer mehr Frust über die Chancenlosigkeit breit. Immer wieder kam es zu ruppigen Frust-Fouls der Alsdorfer gegen die die Teutonen durchaus gegen gehalten haben. In der 82.Minute dann, nach einem Foul von Weidenes Steffen Schmitz an einem Alsdorfer, sprang dieser wutentbrannt auf und schlug nach dem verdutzten Weidener Abwehrspieler. Nachdem der Teutone nur noch die Bande im Rücken hatte und nach mehreren Schlägen nicht mehr ausweichen konnte - auch weil weitere Spieler und Ersatzspieler (das Foul passierte unglücklicherweise genau vor der gegnerischen Trainerbank) - den Weidner bedrängten, wehrte sich dieser. Hier hätte er richtigerweise nur in die Hocke gehen und seinen Körper schützen sollen, so aber wurde auch der Teutone auf Grund seiner falschen wenn auch verständlichen Reaktion neben den drei Alsdorfern mit Rot bedacht. Eine absolut richtige Entscheidung des insgesamt gut leitenden Schiedsrichters. Nach einigen Minuten in denen die Weidener Verantwortlichen versuchten die randalierenden Parteien auseinander zu bringen konnte die Begegnung endlich ohne weitere Vorfälle fortgeführt werden. Nachdem die berechtigte fast 8 minütige Nachspielzeit vorrüber war stand auch mit Weiden der verdiente Sieger fest. Mit einer besseren Chancenauswertung hätte man sicher mit 6 oder 7 Treffern die Partiefür sich klarer entscheiden können. So aber wurde es ein enges Spiel gegen sehr gute Alsdorfer.

Bitter aus Teutonen - Sicht der Platverweis für Steffen Schmitz, der nun eh schon geschrumpfte Kader reduziert sich nun um einen weiteren guten Akteur.

Wir hoffen das nach Auswertung des Zusatzberichtes des Schiedsrichters und des Schiedsrichter-Beobachters - der Gott sei Dank am Platz war - die trotz allem berechtigte Strafe für den Weidener entsprechend gering ausfällt.

 


 

7.Spieltag: Sonntag 03.10.07

Rhenania Würselen - Teutonia Weiden II  2:1 (1:1)

 

Tja, feiern und gegen den Tabellenführer gewinnen klappt wohl bei der Weidener - Zweitvertretung nicht.

Dennoch hat jeder sein, an diesem Morgen mögliche getan um die starke Reserve vom Lindenplatz an den Rand einer Niederlage zu bringen. Rhenania begann im ersten Durchgang verhalten und kam kaum ins Spiel. Weiden stand Defensiv konzentriert und ließ den Gastgebern keine Chancen zu und agierte selber immer wieder mit guten, wenn auch wenigen Kontern. Bereits in der 6.Spielminute bereitete Andi Barth seinen Treffer zum 0:1 selber vor, indem er sich aus dem Mittelfeld den Ball holte und auf Aussen Chris Strczykalski in Szene setzte, dieser passte dann mustergültig auf seinen Kapitän zurück, dieser vollendete diesmal (im Gegensatz zu Sonntag ;-)) eiskalt. Das Spiel verlief völlig ausgeglichen ohne jedoch mit Torchancen aufwarten zu können, die waren nämlich Mangelware auf beiden Seiten. Einzig Rhenania´s - aus der Ersten in die Zweite "degradierte" Stürmer - Dennis Simons brachte immer wieder durch seine Solo´s so etwas wie Aufregung in Teutonia´s Defensive. Doch der beste Rhenane war bei Youngster Serdar Öksüz in den besten Händen. In der 25.Minute nutzte der Rhenane einen Abstimmungsfehler der Teutonen um sich der Bewachung durch seinen Gegenspieler zu entziehen um dann an 4 Weidener!!! vorbei zu gehen und zum 1:1 Ausgleich zu treffen. Ein Treffer der niemals hätte fallen dürfen und erneut eklatante Fehler im Zweikampfverhalten der Weidener aufzeigte. Mit diesem Ergebnis wurden die Seiten getauscht.

Die Anfangsminuten gehörten nun klar den Teutonen. Die Gastgeber fanden nun überhaupt kein Mittel mehr die Weidener in den Griff zu bekommen. Teutonia setzte sich in der Würselener Hälfte fest und kam zu zahlreichen Chancen. In der 50.Minute scheiterte Hakim Messaoud mit einem Schuß, kurz darauf hielt der Rhenanen Keeper einen seheswerten Knaller von Marcos Gabriel. Die bis dahin beste Chance vergab der aufgerückte Holger Renn der mit seinem Kopfball nur um Millimeter das Tor verfehlte. In der 58.Minute hielt der Heimkeeper erneut einen Kopfball, diesmal von Chris Strczykalski den Abpraller konnten die Teutonen dann erneut nicht verwerten. Wie in der Vorwoche ließ man zuviele Chancen ungenutzt. Im Gegensatz zum Spiel von Sonntag, wurden die Weidener nun für diese Fahrlässigkeit bestraft. Mit der allerersten Chance der Würselener im zweiten Durchgang erzielten die dann nach einer Ecke den 2:1 Führungstreffer, zu diesem Zeitpunkt völlig glücklich. Nun merkte man den Weidenern die "Oktoberfest-Feierstunden" merklich an. Um noch den Ausgleich zu erzielen machte man hinten auf und ließ so den Rhenanen massig Platz zum Kontern. Die Gastgeber kamen nun zu einer Reihe von Hochkarätern. Doch Glück und ein guter Torwart Frank Görgens verhinderten die höhere Führung der Platzherren. Die Teutonen drückten zwar kamen aber kaum noch zu richtigen Chancen und somit ging dann am Ende auch der Sieg der starken Würselener in Ordnung.

Die Rhenania nutzte die sich gebenden Möglichkeiten und Teutonia trauerte den vergebenden Chancen am Ende nach.

 


 

8.Spieltag: Sonntag 07.10.07

Teutonia Weiden II - GW Pannesheide III   2:2 (1:0)

 

Erneut war Pannesheide - wie in den Jahren zuvor - der unbequeme "Angstgegner" der Teutonia.

Mit der Einstellung, auf einen engagierten Gast aus Pannesheide zu treffen, haben die Teutonen zunächst sehr konzentriert und ballsicher begonnen. Defensiv waren die beiden quirligen Angreifer der Grenzwacht nahezu abgemeldet und Weidens - Reserve kam zu ersten Angriffen. Doch die Chancen der ersten 5 Minuten verfehlten zunächst ihr Ziel. In der 9.Minute dann die erste klare Möglichkeit für Teutonia. Jürgen Wezel spielte mit einem überraschenden Pass in die Tiefe zu Sturmführer Andi Barth, doch dieser bekam die Kugel nicht am guten Gästekeeper vorbei ins Tor. Das Signal stand nun auf Angriff. Es folgten eine Reihe von guten bis 100%ígen Chancen, die die Teutonia wie in vielen Spielen zuvor nahezu leichtfertig ausließ. In der 17.Minute dann endlich die verdiente Führung der Gastgeber. Ein verunglückter Befreiungsschlag der Pannesheider Defensive landete bei Jürgen Wezel, dieser spielte Hakim Messaoud mit einem Heber in den 16ér frei, den tollen Rückpass auf Andi Barth verwertete dieser dann gekonnt zum 1:0. Kurz darauf folgte eine längere Unterbrechung. Ein Spieler der Grenzwacht fiel nach einem Zweikampf so unglücklich auf seinen linken Arm, dass dieser nur noch vom herbei gerufenen Notarzt vom Platz gebracht werden konnte. An dieser Stelle wünschen wir gute und rasche Besserung. Nach dieser unfreiwilligen Pause war ein merkbarer Bruch im Spiel. Pannesheide kam frischer aus diese Unterbrechung und Weiden hatte den Faden verloren. Dennoch stand man Defensiv gut und kam bei den wenigen Chancen die die Grenzwacht nun hatte nicht ins straucheln. Mit der knappen 1:0 Führung wurden die Seiten gewechselt.

Im zweiten Durchgang sahen die zahlreichen Zuschauer ein nahezu ausgeglichenes Spiel, in dem Weiden aber immer noch die besseren Chancen hatte. Bis zur 62.Minute ließ man dem Gast keine Möglichkeit zu. Dann folgte eine Standardsituation die der Gäste - Kapitän extrem kopfballstark zum 1:1 einköpfte. Das Spiel war ein wenig auf den Kopf gestellt und Teutonia leistete sich eine Reihe von Abspielfehler die die Gäste immer wieder in Ballbesitz brachten. In der 78.Minute dann der überraschende wenn auch nicht ganz unverdiente Führungstreffer der Teutonia. Endlich wurde mal eine der zahlreichen Chancen verwertet. Andi Müller spitzelte nach einem tollen Zuspiel in die Spitze die Kugel am herauseilenden Gästekeeper vorbei zum 2:1 in die Maschen. Dann passierte Das was nicht passieren darf. Aufgrund verletzungsbedingter Auswechslungen mußte man kurz vor Ende der Partie Weidens Defensive umstellen und prompt fehlten die zuvor abgesprochenen Zuteilungen und erneut glich Grenzwacht´s - Kapitän aus. Ein unnötiges Gegentor, das die Weidener - Reserve um einen möglichen Sieg gebracht hat.

So aber geht aufgrund des engagierten Auftreten der Gäste - vor allem im zweiten Durchgang - und der erneut fahrlässigen Chancenausbeute der Weidener die Punkteteilung in Ordnung.

 


 

9.Spieltag: Sonntag 14.10.07

Teutonia Weiden II - SV St.Jöris II  1:2 (0:1)

 

Obwohl die Weidener – Reserve erneut auf mehrere Stammspieler – 7 an der Zahl -  verzichten mußte und an diesem Wochenende auch ohne etatmäßigen Keeper spielen mußte (Feldspieler Ismael Yilmaz stand in der Bude und machte seine Aufgabe super), war man vor der Partie gegen SV St.Jöris II trotzdem überzeugt gewinnen zu können. Doch leider war das ein Satz mit X. Obwohl die Teutonia nahezu 90 Minuten lang fast permanent in Ballbesitz war, reichte dem SV lediglich ein halbwegs gescheiter Angriff um in der 25.Minute bei ihrer ersten Chance mit 1:0 in Führung zu gehen. Weiden agierte bei weitem nicht so souverain wie in den Spielen zuvor und man merkte mehr als deutlich das zahlreiche Spieler auf für sie recht ungewohnten Positionen spielten. Die Gäste beschränkten sich darauf hinten sicher zu stehen und warfen sich in alles was irgendwie Richtung Tor ging. So blieben die Chancen der Teutonia bis zur Halbzeit ungenutzt.

Nach dem Wechsel versuchten die Gastgeber noch offensiver zu spielen und kamen vermehrt zu mehreren guten Möglichkeiten, doch erneut war und ist die Chancenauswertung das große Manko der Weidener in dieser Saison. St.Jöris kam nun zu Konter. Als Weiden nahezu Powerplay auf´s Gästetor ausübte, wurden sie durch einen langen Ball in der Defensive überspielt und der blank auf´s Teutonen – Tor zulaufende Gästestürmer ließ sich diese Chance nicht entgehen – 0:2 – so geht das mit der Chancenauswertung. Lobenswert ist zu erwähnen, dass die Gastgeber keineswegs aufsteckten und weiter Druck machten. Selbst als nur noch wenige Minuten zu spielen war ließ der Druck der Weidener - Reserve nicht nach. Der verdiente Lohn war der kurz vor Schluß erzielte Anschlußtreffer durch den eingewechselten Thomas Schicke, der sich auf Rechts mit Tempo in den Strafraum schob und sehenswert mit einem Schuß ins lange Eck das 1:2 markierte. Natürlich kam dieser Treffer viel zu spät und so verabschiedete sich die Teutonia mit dieser Niederlage nun endgültig aus der angestrebten oberen Tabellenregion. Hier muss nun eine lange Serie her um wieder Anschluß zu finden.

St.Jöris entführt auf keinen Fall unverdient 3 Punkte aus Weiden, die es nicht verstanden haben aus den sich ergebenen Chancen Kapital zu schlagen.

 


 

10.Spieltag: Sonntag 21.10.07

Accordia Niederbardenberg II - Teutonia Weiden II  0:9 (0:2)

 

Obwohl der Teutonen - Reserve erneut viele Spieler fehlten (heute waren es durch Abstellungen zur Ersten, Verletzungen und Arbeit, sage und schreibe 13 an der Zahl) hat man es erneut geschafft eine Mannschaft auf die Beine zu stellen. Und man hatte sogar mit Marcel Groten einen Langzeit - Auslandstudenten der gestern erst aus Ecuador zurück kam neben Michael "Beckham" Opladen einen zweiten Ersatzspieler auf der Bank.

Das Spiel war von der ersten Minute an ziemlich einseitig. Weiden ging bereits in der 4.Minute durch einen platziert - harten Schuss von Serdar Öksüz mit 1:0 in Führung. In der Folge fand man zunächst kaum ein geeignetes Mittel um die mit 8 Mann am und im eigenen 16ér stehenden Gastgeber weitere Treffer einzuschenken. Immer wieder wurde die Kugel irgendwie geblockt oder verfehlte die Bude um einige Zentimeter bis Meter. Dennoch erzielte die Teutonia noch das 2:0 durch Hakim Messaoud in der 23.Minute. Man merkte den Weidenern an das man so noch nie zusammengespielt hatte und der spielerische Fluß wirkte oft etwas holprig. So blieb es beim 2:0 zur Halbzeit.

Nach dem Wechsel setzte die Teutonia die zur Halbzeit ausgegebene Marschroute besser um. Man kam nun zu Hauf zu Chancen.

Bis zur 82.Minute erhöhten die Teutonen dann auf 8:0 (3x Marc Dohmen, je 1x Dennis Schubert, Jürgen Wezel, Serdar Öksüz). In der zwischenzeit prüfte Libero Basti Sommer durch einen von ihm abgefälschten Schuss Keeper Sebastian Göb, der die Kugel gerade noch so an die Latte lenken konnte. In der 83.Minute dann das Highlight des Spiels. Der eingewechselte 20 jährige Michael "Beckham" Opladen schoss sein erstes Tor in einem offiziellen Fussballverein. Der Junge der trotz seiner körperlich und geistigen Behinderung vollends bei der Weidener - Reserve integriert ist und immer wenn es sich bietet auch einige Minuten spielen darf, erzielte durch einen hervorragend geschossenen Elfmeter den 9:0 Endstand.

Bemerkenswert auch die tollen Reaktionen der Niederbardenberger, die nach dem Spiel unserem "Beckham" zu seinem feinen Tor gratulierten. Einer seiner schönsten Momente im Leben habe er heute erlebt, meinte Michael Opladen nach dem Spiel.

Alles in allem ein verdienter Sieg der Teutonia, den man allerdings nicht überbewerten sollte.

 


 

11.Spieltag: Sonntag 28.10.07

Teutonia Weiden II  - Sparta Würselen II  4:1  (1:1)

 

Sparta Würselen war das für die ersatzgeschwächten Teutonen, erwartet schwierige Spiel. Obwohl man den Weidenern eine optische Überlegenheit nicht absprechen konnte, wirkten die Anfangsminuten der Teutonen keineswegs souverain. Sparta fightete und machte den Weidenern zunächst das Leben schwer. Nachdem die Teutonia durch zwei gute Möglichkeiten eigentlich schon führen konnte, erwischte Sparta mit einem Konter das Glück des Tüchtigen und ging unerwartet mit 1:0 in Führung. Teutonia – wachgerüttelt vom Rückstand – legte nun ´ne Schöppe drauf. Erneut versemmelte das Heimteam mehrere 100%íge und schaffte es selbst bei einem Ball aus 21,6 cm zur Torlinie nicht die Kugel einfach im leeren Tor zu versenken. Die Gäste beschränkten sich auf´s Kontern, brachten aber nach ihrem Treffer keinen Abschluß mehr zustande. In der 36.Minute dann der verdiente Ausgleich. Jürgen Wezel legte Kapitän Andi Barth den Ball steil in den Lauf und dieser verwandelte nach einer gekonnten Körpertäuschung präzise mit einem Schuß ins lange Eck zum 1:1 Pausenstand.

Ziemlich unbefriedigt mit der Leistung aus der ersten Hälfte, kamen die Gastgeber im zweiten Durchgang mit mehr Druck aus der Kabine. Bereits nach wenigen Minuten die erste gute Möglichkeit zu Führung doch erneut wollte der Schuss vom gut aufgelegten Manuel Bulmann nicht ins Netz. In der 52.Minute dann das 2:1 für Teutonia. Jürgen Wezel brachte einen Freistoss scharf vor´s Gästetor, den ersten Ball brachte Marc Dohmen zunächst nicht unter Kontrolle, sodass Manuel Bulmann den leicht weggesprungenen Ball überlegt im Tor versenkte. Sparta überließ nun das Mittelfeld komplett den Gastgebern und blieb vorne, sowie hinten mit fünf Mann stehen. Weiden war nun klar überlegen, ließ den Gästen aber immer wieder Kontermöglichkeiten zu, die diese jedoch nicht zu verwerten wußten. Wäre der Gast hier zielstrebiger vorgegangen und hätte der erstmals im Seniorenbereich im Tor stehende Martin Pütz nicht immer wieder erstklassig reagiert, der Sparta wäre sicher ein Treffer gelungen. So aber erhöhte Weiden in der 63.Minute auf 3:1. Eine Ecke von Jürgen Wezel von der rechten Seite konnte am kurzen Pfosten von einem Spartaner nur noch vor dem Einschussbereiten Olli Vonderbank ins eigene Tor abgefälscht werden. In der Folge hätte Teutonia durch Manuel Bulmann, Andi Barth, Dennis Schubert noch einige Treffer nachlegen können, doch erneut ließ man zahlreiche Chancen aus. Erst in der 75.Minute konnte Weiden den vierten Trefffer nachlegen. Ein grandioser Uwe-Bein-Gedächtnis-Pass von Kalle Timmers in die Gasse zu Andi Barth, versenkte der zweifache Torschütze mit einem schönen Schlenzer zum 4:1. Das Spiel war nun endgültig gelaufen.

Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Teutonen in einem insgesamt aber mäßigen Kreisliga C – Spiel.

 

 


 

12.Spieltag: Sonntag 04.11.07

SG Pley - Teutonia Weiden II  4:2  (1:1)

 

Gut gespielt und doch verloren - so grausam ist Fussball

In einem zum Teil ansehnlichen Kreisliga C Spiel waren die Gastgeber in den Anfangsminuten das spielbestimmende Team und konnten bereits nach 6 Minuten mit 1:0 in Führung gehen. Teutonia war keineswegs vom Rückstand geschockt - zu oft lag man in dieser Serie gleich beim ersten Torschuß der Gegner im Hintertreffen. Weiden nahm nun das Spiel in die Hand und fand über guten Kombinationsfussball immer wieder den Weg in die Spitze. Folgerichtig fiel der Ausgleich nach einer tollen Direktspiel-Kombination aus dem Mittelfeld in die Spitze auf Andi Barth der mustegültig in der Mitte Andi Müller bediente und dieser überlegt zum 1:1 einnetzte. Teutonia war nun das bessere Team. Pley agierte ausschließlich mit langen Bällen auf ihre vier offensiven Leute, die auch permanent vorne blieben. Die Gastgeber überließen den Teutonen das komplette Mittelfeld und standen defensiv sehr massiert. In dieser Phase schafften es die Gäste nicht aus dem Übergewicht und den sich ergebenen Torchancen Kapital zu schlagen.Gegen Ende der ersten Hälfte wurde Pley wieder stärker und kam immer wieder durch lange Bälle und den daraus resultierenden Konter zu guten Chancen, jedoch ebenso Abschlußschwach wie die Teutonen.

Im zweiten Durchgang dann die Parallele zum Anfang. Langer Ball Pley - Weiden attackiert nicht energisch genug - Rückpass 2:1. Wieder blieb Teutonia´s Reserve dran und spielte zum Teil feinen technischen Ein-Kontakt-Fussball. Das gute Kombinationsspiel zahlte sich dann auch zum verdienten 2:2 aus (54.Minute). Eine gute Flanke von Holger Renn köpfte Andi Barth unbedrängt gegen den Lauf des SG - Keepers ein. In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. In der 67.Minute dann die 3:2 Führung der Gastgeber. Erneut ein langer Ball landet auf Aussen. Teutonia´s Defensive ging nicht konsequent genug zum Ball und Pley konnte nahezu unbedrängt den Ball zum langen Pfosten flanken - Kopfball aus 49,7 cm = 3:2. Weiden machte nun auf und kam zu guten Chancen, ließ aber den Gastgebern nun zwangsläufig immer mehr Platz für Konter. So kassierte Weiden dann noch in der 78.Minute - erneut nach einem langen Ball, fast identisch zum 3:2 - das 4:2 für Pley. Trotz weitere Möglichkeiten schaffte es Weiden nicht mehr den Anschlußtreffer zu markieren und so eine Schlußoffensive zu starten. So blieb es beim nicht unverdienten  - weil effizienter - erkonterten Sieg der Pleyer.

Leider wurde Teutonia für ihr technisch besseres Spiel nicht mit Zählbaren belohnt. So macht aber Fussball Spass, da kann man auch mal bei einer Niederlage erhobenen Hauptes vom Feld gehen.


 

14.Spieltag: Sonntag 18.11.07

VfR Würselen III - Teutonia Weiden II  2:2  (2:1)

 

Punkt geholt - mehr ist eigentlich nicht zu sagen.

Zu diesem Spiel (wenn man es denn so nennen will) gibt es und sollte es nicht viel zu sagen geben. Beide Mannschaften spielten einen unterirdischen Kick. Der Aschenplatz tat mit seiner Unbespielbarkeit seinen Teil dazu. Dann dass was man jede Woche als Teutone erleiden muss - Erste Aktion der Gastgeber die nach einem unnötig verursachten Eckball zur ersten Chance kamen, Weiden klärt die Kugel nicht, aus dem Getümmel kommt ein VfR´ler an den Ball - 1:0. Erneut lief man einem Rückstand hinterher. Zwar war Weiden sicher das Team mit den meisten Kontakten, doch Fussball stellt man sich gemeinhin anders vor. Dennoch erzielte Weiden den 1:1 Ausgleich. Ein Freistoss von halbrechts zog Martin Drehsen mit viel Zug auf den langen Pfosten, durch Mann und Maus ging die Kirsche schließlich ins lange Eck. Der VfR kam bis zur 44.Minute nur noch zu einer Chance, die jedoch von Keeper Sascha Neugebauer vereitelt wurde. Teutonia hatte gute bis beste Einschußmöglichkeiten, vertendelte aber die sich bietenden Möglichkeiten fahrlässig. Dann die 45.Minute, erneut eine Ecke für die Würselener, die diese Ecke direkt zum 2:1 verwandelten. Ein Tor das ab der E-Jugend eigentlich nicht mehr fallen darf.

Nach dem Wechsel nahmen die Ballquälereien zu. War der erste Durchgang schon schwach so boten sich den wenigen "mutigen" Zuschauern nun wahre Krampfszenen. Foulspiele, Nickligkeiten und sogar Tätlichkeiten folgten. Auch wenn Teutonia die zweiten 45 Minuten - ja nennen wir es mal - dominierten, so ließ man aber weiterhin die sich bietenden Chancen aus. Erst ein klares Handspiel eines Würselener, eröffnete den Teutonen die "unbedrängte" Möglichkeit durch den fälligen Elfmeter, zum Ausgleich. Diese Chance ließ sich Martin Drehsen nich entgehen und semmelte die Kugel unter die Latte und durchs löchrige Netz hindurch.

Bei diesem Unentschieden blieb es. Aus Weidener Sicht ein Grottenkick der zu den letzten Leistungen überhaupt nicht passt.

Das Beste ist, abhaken und bloß nicht mehr drüber nachdenken.


 

Nachholspiel 15. Spieltag: Sonntag 24.02.08

RW Alsdorf II - Teutonia Weiden II  2:7  (2:3)

 

Krankheitsbedingt trat die Elf von Jürgen Wezel personell anders auf als zuletzt, dennoch sollte und mußte es gegen RW Alsdorf reichen. Und es reichte, obwohl von einer flüssigen Partie kaum die Rede sein konnte. Die Gastgeber kamen kaum ins Spiel und pfefferten jeden Ball nach vorne - und sie hatten Glück. Einen Abstoß der Weidener köpften die Rot Weißen hoch über die Teutonen Abwehr und prompt kommt ein Alsdorfer an den Ball und erzielt das schmeichelhafte 1:0 in der 6.Minute. Gott sei Dank unbeeindruckt spielte der Gast aus Weiden weiter und glich durch einen wunderschönen 25 Meter Volley von Serdar Öksüz nur wenige Minuten später aus. In der 21.Minute erhöhte Chris Strzykalski nach schöner Flanke von Tommi Pütz per Kopf zum 1:2 In der 30.Minute erhöhte der zuvorige Flankengeber Tommi Pütz selber zum 1:3. Das kurz vor dem Halbzeitpfiff die Gastgeber zum 2:3 Anschlußtreffer kamen war bezeichnend für die eigentlich konzentrationslose Darbietung der Weidener. So kullerte der Ball mit handgemessenen 9,6 km/h durch den Fünfer an Freund und Feind vorbei und blieb noch vor dem Tornetz liegen - was für ´ne Bude?!

Nach der Pause traten die Weidener etwas konzentrierter ans Tageslicht und man ließ den Gastgebern keine einzige Möglichkeit mehr. Bereits in der 52.Minute erhöhte erneut Tommi Pütz mit seinem 2.Treffer auf 2:4. In der 6. und 65.Minute schlug Spielführer Andi Barth mit einem Doppelpack zu und machte des Ergebnis standesgemäß - 2:6. Den Abschluß setzte Marc Dohmen der aus spitzen Winkel die Kugel zum 2:7 Endstand in die Maschen drosch (81.Minute).

Ein in der Höhe verdienter Sieg mit ärgerlichen Gegentoren und mit einer eher schwachen Leistung.

 


 

19. Spieltag: Sonntag 24.02.08

Hertha Mariadorf - Teutonia Weiden II  5:0  (2:0)

 

Mit einer ziemlich dünnen Personaldecke mußte Teutonia´s Reserve beim Tabellenführer Hertha Mariadorf antreten. Leider war die Begegnung ein typisches Kreisliga C - Spiel - mangelnde Technik und Übersicht wurden bei beiden Teams durch Kampf und lange Bälle ausgeglichen.

Weiden stand zunächst defensiv gut und ließ den Gastgebern nur durch einen eigenen Fehlpass die erste Großchance zu, die jedoch Sebastian Göb hervorragend parierte und sein Team vor dem Rückstand bewahrte. In der 22.Minute die erste gravierende Unkonzentriertheit in Teutonia´s Abwehrreihe und prompt nutzt Hertha diese zur 1:0 Führung. Weiden hatte bis dahin auch nur einen Torschuß abgegeben, der jedoch kein Problem für den Heimgoalie darstellte. Hertha war optisch überlegen ohne jedoch wie ein Tabellenführer aufzutreten und klar zu dominieren. In der 36.Minute dann das 2:0 mit der 3´ten Chance für die Hertha. Abwehrspieler Steffen Schmitz ließ erneut seinen Gegenspieler ungehindert zum Torschuß kommen, der dann unhaltbar einnetzte.

Nach der Pause ein verdrehtes Bild. Weiden mit Rückenwind und neuem Schwung, war nun das bessere Team. Es folgten eine Reihe von guten Möglichkeiten, die aber allesamt nicht zwingend genug waren und keine Torsausbeute nach sich zog. So kam es das die Hertha erneut mit dem ersten Torschuß im zweiten Durchgang in der 62.Minute auf 3:0 erhöhte. Die Partie war gelaufen, hätte Weiden den Anschlußtreffer gemacht wäre sicher noch was drin gewesen, so aber ließen erneut vermeintliche Leistungsträger die Köpfe hängen und ergaben sich ihrem Schicksal. Das es noch zu den Treffern 4 und 5:0 für Mariadorf kam zeigte erneut dass das Team meilenweit von den Leistungen der letzen drei Jahre entfernt ist und das offensichtlich das Fehlen der spielbestimmenden Protagonisten der letzten Jahre noch nicht von den nachgerückten Jüngeren kompensiert werden kann. Das dieser Prozess dauert wird vom Verein und den Trainern zugestanden, denn das Potential hat das Team ohne Frage und auch schon oft genug angedeutet.

Umso ärgerlicher dieser erneute Rückfall in eigentlich abgestellten Verhalten.

 

 


 

22. Spieltag: Sonntag 30.03.08

Teutonia Weiden II - SV Hoengen II  11:1  (7:0)

 

Obwohl Weiden auf einige Stammkräfte verzichten musste hat sich das Team fest vorgenommen gegen den SV ein gutes Spiel mit einem klaren Ergebnis abzuliefern. Allein die Ansagen in diversen Foren, dass Hoengen das Potential hätte Weiden zu schlagen und dies auch hochmotiviert in Angriff nehmen wollte, war für die Mannen um Jürgen Wezel ansporn genug hier mit einem klaren Ergebnis zu antworten. Ohne Frage, ist der Weidener Reserve dies gelungen. Bereits in den ersten 45 Minuten kam der Gast aus Hoengen kaum zum Luft holen. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf´s Hoengener Tor zu. Zum Teil erstklassig herausgespielte Tore waren das Resultat das Andi Barth mit 3, Chris Körfer mit 2 und mit je einem Treffer Martin Dreßen und Thomas Tetzlaff zur Halbzeit zum 7:0 heraus schossen. Teutonia´s Keeper Sascha Neugebauer mußte in dieser Halbzeit keinen einzigen Schuss parieren.

Den zweiten Durchgang gingen die Platzherren etwas gemähchlicher an und kassierten prompt nach einer Unachtsamkeit das schmeichelhafte 7:1 aus einem Strafraumgewühl heraus. Durch Verletzung in den letzten 25 Minuten nur noch zu Zehnt, legte Weiden nochmal einen Gang zu und erhöhte durch weitere Treffer von Andi Barth, Marc Dohmen, Christian Braun und einem kuriosen Eigentor des besten Hoengener, dem Keeper, auf 11:1. Abgesehen vom ärgerlichen Gegentor aus einer halben Chance für Hoengen (die auch die Einzige im ganzen Spiel war), zeigte Weiden wieder sein "altes Gesicht". Man kann nur hoffen das man diese Leistung nun auch konstant abruft und nicht wieder unkonzentriert und leichtfertig wieder Spiele herschenkt.

 

 


 

23. Spieltag: Sonntag 06.04.08

BW Alsdorf II - Teutonia Weiden II  2:1  (1:0)

 

Das spielstarke Team aus Alsdorf war zu Beginn der Partie das überlegenere Team und nutzte immer wieder die "platzbedingten" Fehler der Weidener zu guten Möglichkeiten. Doch bis auf einen auf die Latte "geschaufelten" Ball sprang für die Hausherren trotz Überlegenheit nicht viel  heraus. Ab der 15 Minute hatten sich die Teutonen auf den Platz und Gegner eingestellt und das Spiel verlief ausgeglichener, ohne jedoch das Weiden zu eigenen zwingenden Möglichkeiten gekommen wäre. In der 22. Minute dann das glückliche 1:0 für Blau-Weiß. Eine "verunglückte" Flanke segelte über Weiden´s guten Keeper Erik Juchems hinweg in die lange Ecke. Eine zu diesem Zeitpunkt überraschende aber nicht ganz unverdiente Führung der Gastgeber. Danach steigerte sich Weiden und kam zu ersten Möglichkeiten, doch der Abschluß oder die letzte zwingende Aktion vor dem Tor wollte nicht gelingen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff vergab dann Alsdorf ihre beste Möglichkeit bis dahin um die Halbzeitführung höher zu gestalten, doch der zuvorige "Flankentorschütze" verzog aus gut 2 Metern völlig freistehend.

Die zweiten 45 Minuten begannen die Gäste druckvoller und kamen nun immer besser ins Spiel. Alsdorf war mit Kontern jedoch stets brandgefährlich und hätte durchaus bei mehr Coolness höher führen können, doch Weiden´s Defensive rund um die beiden Routiniers Kalle Gärtner und Keeper Erik Juchems standen zunächst sicher. In der 73.Minute dann der verdiente Ausgleich durch Manuel Bulmann der einen gut geschoßenen Freistoss von Serdar Öksüz unhaltbar zum 1:1 einköpfte. Kurz darauf vergab Teutonia die riesen Chance zur 2:1 Führung. Nachdem Manuel Bulmann sich über Rechts sehr gut durchsetzte und in der Mitte hervorragend Spielführer Andi Barth bediente, schaffte dieser es nicht die Kugel im leeren Tor unterzubringen, weil ihm die Kugel unglücklich über den Schlappen rutschte. Fast im Gegenzug dann ein katastrophaler Fehler in der Teutonen Abwehr. Weiden´s bis dahin sehr gut agierenden Manndecker verspekulierten sich bei einem langen Ball in die Spitze, sodass Blau-Weiß die plötzliche Überzahl sehr gut ausspielte und selber zum 2:1 erhöhten (81.Minute).  Die Gäste lösten nun die Defensive auf und brachten einen weiteren Offensiv-Spieler und man erhöhte den Druck. Etwas zählbares sprang für Weiden jedoch nicht mehr heraus.

Insgesamt eine nicht ganz unverdiente Niederlage für Weiden, die vor allem im ersten Durchgang mehr in die Offensive hätte investieren müssen. Dennoch wäre bei einem glücklicheren Spielverlauf auch einer oder sogar drei Punkte drin gewesen.

 

 


 

17. Spieltag: Nachholspiel Dienstag 22.04.08

SV St.Jöris II - Teutonia Weiden II  1:2  (2:7)

 

Im Ersten einer ganzen Reihe von Nachholspielen mußte gestern Abend Weiden´s – Reserve bei der Zweiten von SV St.Jöris antreten. Im Hinspiel unterlag die Teutonia knapp und unglücklich mit 1:2, dass sollte sich im Rückspiel nicht wiederholen. Von Beginn an setzte Weiden die Gastgeber unter Druck und hatte in den ersten 10 Minuten mehrfach die Führung auf dem Fuss. Doch zweimal wurde ein Treffer wegen Abseits nicht gegeben und zu oft wurde nicht zwingend genug der direkte Torabschluß gesucht. Dennoch spielten die Gäste einen guten ansehnlichen „Stiefel“ und war klar spielbestimmend. Daran änderte auch der Führungstreffer des SV St.Jöris nichts, der nach einem Freistoss und somit ersten Torschuß (Kopfball) in der 17.Minute fiel. Teutonia schüttelte sich kurz und nahm wieder ihr Spiel auf. Nur 8 Minuten später egalisierte Andi Barth die Heimführung zum verdienten und längst fälligen 1:1. Der SV kam nun kaum mehr aus der eigenen Hälfte, was Weiden´s Abwehrspieler immer wieder in die Offensive trieb. In der 36.Minute brachte ein langer Crossball von Thomas Tetzlaff auf Andi Barth der hervorragend auf Sturmpartner Martin Dressen flankte die 2:1 Führung. Mit dieser knappen aber verdienten Führung wurden die Seiten getauscht.

Nach der Pausenbrause machte sich die Überlegenheit der Teutonen auch in Toren bemerkbar. In der 51. und 56.Minute erhöhte der „Dreifachtorschütze“ Martin Dressen  auf 4:1. Das 5:1 markierte der agile Andi Barth nach toller Vorarbeit durch Manuel Bulmann, der gleich 4 SV ér aussteigen ließ und dann im 16ér per Hacke auf seinen Kapitain auflegte der dann per Außenrisstschlenzer die Kugel sehenswert versenkte – ein tolles Tor. In der 66.Minute verkürzte St.Jöris nach einem kapitalen Schnitzer der Weidener Defensive zum schmeichelhaften 2:5. Das 2:6 (72.Minute) steuerte dann ebenfalls der SV bei. Nach einer scharfen Hereingabe von Thomas Tetzlaff ging der Abwehversuch der Gastgeber unglücklicherweise ins eigene Gehäuse. Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Chris Braun, der einen berechtigten Foulelfmeter in der 78.Minute zum 2:7 Endstand in die Maschen schob.

Ein auch in dieser Höhe absolut verdienter Sieg der Teutonen, die wieder gezeigt haben das sie Fussball spielen können, dies aber konstant abrufen müssen um auch oben mitspielen zu können.

 

 


 

26. Spieltag: Sonntag 27.04.08

Sparta Würselen II - Teutonia Weiden II  2:1  (1:1)

 

Die 2:1 Niederlage gegen Sparta Würselen II war ein bitterer Rückschlag für Weidens – Reserve. Nach teilweise sehr guten Leistungen der Rückrunde, ist das Team gestern gegen die Sparta wieder in einen – eigentlich abgestellten – Trott zurück verfallen. Engagiert aber völlig unkonzentriert versuchte das Team von Jürgen Wezel diese Partie für sich zu entscheiden . Auch wenn man nahezu 90 Minuten auf das Tor der Würselener spielte und „normalerweise“ locker 4 oder 5 zu 1 hätte gewinnen müssen, so geht am Ende der Sieg der Gastgeber in Ordnung. Nicht weil Sparta besser war, sondern weil sie aus ihren Möglichkeiten das Optimum heraus holten, was man bei den Teutonen sicher nicht sagen konnte. Zum Spielverlauf: Weiden leistete sich zu Beginn der Partie eine Reihe von unbedrängten Abspielfehler und ließ so den Gastgebern immer wieder Konter zu, die jedoch spätestens kurz vor dem 16èr der Teutonen von der gut postierten Abwehr abgefangen wurde. Aus einer Ecke für Sparta resultierte dann das schmeichelhafte 1:0 für die Würselener (der zwölfte 0:1 Rückstand für Weiden in dieser Saison!) Der Klärungsversuch der Teutonen missglückte und die Kugel fiel einem Spartaner direkt vor die Füsse, der dann wenig Mühe hatte einzuschieben. Bis dahin hatte der Weidener-Gastschiedsrichter bereits 2 Treffer der Weidener wegen Abseits nicht anerkannt (wobei einer dieser Treffer regulär war – aber Schwamm drüber). In der 21.Minute dann der Ausgleich der Teutonen. Nach einem „Preis-Schießen“ im Strafraum der Spartaner drückte schließlich Chris Strzykalski im 4.Nachschuß endlich die Pille über die Linie. Kurz darauf verweigerte der ansonsten gute „Weidener-Schiedsrichter“ den Teutonen einen mehr als klaren Foulelfmeter - Arek Zdonczyk wurde klar durch ein nach hinten ausgestrecktes Bein zu Fall gebracht. Bis zur Pause versemmelten die Gäste dann noch eine gute Handvoll weiterer hochprozentiger Möglichkeiten. Sparta kam zu ihrer zweiten Chance im ersten Durchgang erneut nach einer Ecke, die knapp am langen Pfosten vorbei ging. So wurde mit dem 1:1 die Seiten getauscht.

Leider erhöhte sich die Konzentrationsfähigkeit der Weiden im zweiten Durchgang nicht und es blieb bei einem Fehlpass-Festival. Dennoch spielte ausschließlich Weiden ohne jedoch wirklich souverain zu wirken. Sparta beschränkte sich auf Konter, kam aber bis zur 70.Minute zu keinem einzigen Angrif bis in Tornähe. Als Weiden auch in der zweiten Hälfte selbst Bälle aus 5 Meter nicht im leeren Kasten der Spartaner unterbringen konnte bahnte sich ein altes „Fussballgesetz“ an. „Wer vorne zu viele Dinger ausläßt, bekommt sie hinten rein!“ Und so kam es. In der 76.Minute nutzte die Sparta einen ihrer Konter als sie in Überzahl vor dem guten Weidener – Goalie Erik Juchems auftauchten und diesen dann auch sehenswert und kaltschnäuzig zu Ende fuhren. Das Spiel war auf den Kopf gestellt, aber wie gesagt nicht einmal unverdient. In den Schlußminuten lösste Weiden die Defensive auf und warf nun alles nach vorne. Ein Treffer wollte den zwar gut kämpfenden aber glücklosen Weidenern nicht gelingen. Am Schluß war man sogar noch gut bedient, weil Sparta nun mehrmals durch weitere Konter gute Chancen zur Resultatsverbesserung hatte.

Sparta gewinnt weil Weiden, obwohl die Einstellung stimmte, nie zu seinem konzentrierten Spiel gefunden hat.

 

 


 

13. Spieltag: Nachholspiel Dienstag 29.04.08

Teutonia Weiden II  - Union Ritzerfeld II  3:0  (0:0)

 

Ein glanzloser 3:0 Erfolg läutete gegen Union Ritzerfeld II die „Englischen Wochen“ für Teutonia´s Reserve ein. Trotz der fast schon erdrückenden Überlegenheit der Weidener sprang im ersten Durchgang nichts Zählbares für Weiden heraus. Mehrere 200%íge Möglichkeiten wurden fahrlässig von den Teutonen liegen gelassen. Die Union tauchte nur einmal im gesamten Spiel vor der Bude von Erik Juchems auf, doch der routinierte Keeper der Gastgeber kam vor dem Gästestürmer an den lang gespielten Ball.

In den zweiten 45 Minuten spielte sich die gesamte Partie in der Hälfte der Ritzerfelder ab, die nun gar nicht mehr über die Mittellinie kamen und mit 8 Mann permanent im eigenen 16ér blieben. Bis zur 54.Minute dauerte es schließlich ehe Weiden „das dicke Brett gebohrt“ hatte und die Pille endlich über die Torlinie der Ritzerfelder drückte. Manuel Bulmann erzielte im zweiten Versuch, nachdem der beste Union-Akteur – der Keeper, den Ball nicht festhalten konnte, das längst fällige 1:0. Auch das 2:0 steuerte der agile aber oft glücklose Manuel Bulmann bei (61.Minute). Bis zu diesem Zeitpunkt – so sah es auch Schiedsrichter Heindrichs, hätte Weiden bereits zweistellig führen müssen, doch viel zu leichtfertig wurden selbst Kugeln aus weniger als 2 Meter nicht im leeren Tor versenkt. Das 3:0 steuerte dann der eingewechselte Kapitän Andi Barth per Kopf bei. Der sehenswerte Treffer leitete Serdar Öksüz mit einem Pass auf Neuzugang Oliver Amling ein der wieder auf Serdar Öksüz zurück legte und dieser gefühlvoll auf den Kopf von Andi Barth flankte, der dem Gäste-Goalie keine Chance ließ (68.Minute).

Ein verdienter Sieg in einer schwachen Begegnung, der weitaus höher hätte ausfallen müssen.

 


 

18. Spieltag: Nachholspiel Donnerstag 01.05.08

Teutonia Weiden II  - FV Vaalserquartier II  1:3  (1:2)

 

Die erste dicke Chance in einem guten Kreisliga C Spiel hatten die Gäste aus Aachen, doch die Kugel wurde noch vom guten Goalie Sebastian Göb an den Pfosten gelenkt. In der Folge ließ die gute Defensive der Teutonia den Gästen kaum Chancen aus dem Spiel haraus zu und kam ihrerseits immer wieder zu besten Möglichkeiten. Aber wie so oft in dieser Saison - mit dem zweiten Torschuß der Gäste nach einem Eckball ging FVV mit 1:0 in Führung (18.Minute). Bis dahin war Weiden optisch überlegen und hatte auch in der Folge die besseren Spielanteile und Chancen. Nur 10 Minuten später gelang dem Team von Jürgen Wezel der mehr als verdiente Ausgleich. Martin Dressen zimmerte die Pille aus halbrechter Position aus gut 26 Meter unhaltbar in den linken Giebel. Teutonia blieb am Drücker und war dem 2:1 Führungstreffer nah. Doch erneut ließ man gute Möglichkeiten aus und brachte sich um den verdienten Lohn der Führung. Bereits in der Nachspielzeit der ersten Hälfte dann erneut eine Ecke die zur Führung der Gäste führte. Der Ball flipperte durch Weidens Strafraum und wurde schließlich durch den FV über die Linie geschoben. Der Gegentreffer fiel natürlich zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt, da nach dem Tor nicht mal mehr angepfiffen wurde.

Im zweiten Durchgang war dann bei den Teutonen der Faden gerissen. Die Gäste kamen nun besser ins Spiel und kamen nun auch zu Chancen aus dem Spiel heraus. Weiden war nicht mehr so drückend und leistete sich nun einige Fehler im Aufbauspiel, dennoch gab es immer wieder gute Einschußmöglichkeiten, doch das letzte Quentschen Glück und Cleverness fehlte. Mitte der zweiten Hälfte dann erneut nach einer Ecke das 3:1 für die Aachener. Diesmal trudelte der Ball von einem Teutonen aus ins eigene Tor. Wie heißt es so schön: zuerst hat man kein Glück und dann kommt auch noch Pech dazu. Doch auch nach der für Vaalserquartier sicheren  Führung hatte Weiden weitere große Chancen noch zu verkürzen. So scheiterte Chris Strzykalski mit einem Kopfball nur knapp und Andi Barth traf in der 81.Minute nur den Pfosten.

Ein verdienter Sieg der Gäste die ihre Dominanz bei Standardsituationen gnadenlos ausnutzten. Weiden zeigte erneut das man mit den Spitzenteams mithalten kann aber in dieser Serie einfach nicht den letzten Ticken an Konstanz fertig bringt.

 

 


 

27. Spieltag: Sonntag 04.05.08

 

Teutonia Weiden II  - SG Pley  2:2  (1:0)

 

Im 4.Spiel binnen 8 Tagen, empfing das 2.Herrenteam den Tabellenzweiten SG Pley. Im Hinspiel verlor das Weidener Team trotz guter Leistung am Ende 4:2, dass sollte im Rückspiel wieder ausgebügelt werden. Entsprechend engagiert begannen die Hausherren. Doch die erste Möglichkeit hatte Pley mit einem Distanzschuß. In der Folge dominierte Weiden eindeutig das Geschehen und ließ Ball und Gegner laufen. Bereits in der 6.Minute die erste 1.000%íge für Weiden´s Andi Barth, doch er brachte freistehend den Ball nicht am Gästegoalie vorbei ins Netz. Es folgten weitere, zum Teil hervorragend herausgespielte Torchancen für Weiden, doch zunächst blieb es beim 0:0. In der 26.Minute zeigte der ansonsten schwache und „diskussionsfreudige“ Schiedsrichter, nach einem Foul des Gästekeeper an Andi Barth, folgerichtig auf den Elfmeterpunkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte Martin Dressen sicher zur 1:0 Führung. Pley kam im ersten Durchgang selten zu Angriffen und hatte lediglich aus lang geschlagenen Bällen auf ihre Spitzen kurzfristige Entlastung. Mit diesem mehr als verdienten 1:0 wurden die Seiten gewechselt.

Nach der Pause drängte Pley auf den Ausgleich und kam zu ersten Möglichkeiten. Weiden brauchte gut 5 Minuten um sich wieder selbst ins Spiel zu bringen und erspielte sich nun mehrere Chancen am Stück. Bis zur 55.Minute hätte Weiden auf 4 bis 5 zu Null wegziehen müssen, doch der Schiedsrichter gab allein 4 Treffer wegen angeblichen Abseits nicht. Dennoch gelang Weiden das längst fällige 2:0. Erneut war es Martin Dressen der gleich drei Pleyer im 16ér aussteigen ließ um dann überlegt mit dem schwächeren Fuss einzunetzen. Pley haderte mit sich und dem Schiedsrichter. Bis zur 80.Minute hätte die teutonia locker weitere 3 bis 4 Treffer erzielen müssen, ließ aber alle Chancen ungenutzt. In der 80.Minute schickte dann Schiedsrichter Cheragpour den ersten Pleyer vom Feld. In Unterzahl gelang der SG schließlich der 1:2 Anschlußtreffer. Kurz darauf mußte Pley auch auf den zweiten Spieler wegen Gelb-Rot verzichten und warf nun alles nach vorne. Weiden hatte nun Konterchancen im Minutentakt. Doch selbst 5 gegen 2 Überzahlsituationen brachten die nun sichtlich schwächelnden Weidener nicht mehr sauber bis zum Abschluß, sondern vertändelten durch mehrmaliges quergeschiebe im Fünfer wie im Training, die Kugel. Da man nun auch noch mit „Mann und Maus“ stürmte statt die letzten Minuten „locker“ über die Bühne zu bringen, rächte Pley diese taktische Dummheit mit dem Ausgleich in der Schlußminute. Nach dem Treffer der Pleyer pfiff der Schiedsrichter die Partie gar nicht mehr an und Weiden haderte mit sich aufgrund der verlorenen 2 Punkte.

Teutonia war bis auf die Schlußminute das klar überlegenere Team und hat sich selbst um den Lohn ihrer Mühen gebracht.

 

 

 


 

20. Spieltag:  Nachholspieltag Dienstag 06.05.08

 

Teutonia Weiden II  - RW Alsdorf II 0:1  (0:0)

 

Im fünften Spiel binnen 10 Tagen traf man gegen RW Alsdorf II auf ein anderes Team als noch im Hinspiel, dennoch konnten sich die Teutonen von Anfang an in der Alsdorfer Hälfte festsetzen. Trotz der optischen Überlegenheit, konnte man die sich bietenden Chancen nicht verwerten. Nicht zuletzt weil der Keeper der Rot-Weißen einen Sahnetag erwischte und mit tollen Reaktionen so ziemlich jede Möglichkeit vereitelte oder das Glück des Tüchtigen hatte, sprich Aluminium bzw. zum Teil reguläre Treffer wurden durch den insgesamt guten Schiedsrichter nicht anerkannt. Waren die Angriffe der Weidener noch in der ersten Hälfte einigermaßen durchdacht (wenn auch holprig), so verflachte das Spiel im zweiten Durchgang zusehend. Im Verlauf der zweiten Halbzeit wurden die Chancen spärlicher und man merkte einigen Spielern an, dass der bisherige Spielemarathon an den Kräften zehrte. Immer wieder rannte man planlos in den Gegner. Fehlpässe bei fast jeden Versuch einigermaßen einen Spielaufbau zu betreiben. Als dann auch noch Alsdorf in Unterzahl spielte, blieb auch die Laufbereitschaft bei Weiden aus. So rächte sich diese Nachlässigkeit in der 83.Minute, als die Gäste mit einem lang gezogenen Freistoss auf einen der beiden einzigen Alsdorfer!!! im Weidener Strafraum, flankten und dieser Ball per „Alsdorfer-Kopf“ ins lange Eck gelupft wurde. Der einzige Torschuß der Alsdorfer aufs Teutonen-Tor war drin. In den verbleibenden Minuten warf Weiden nochmal alles nach vorne doch hier ging nichts mehr. Nicht nur Wadenkrämpfe und Resignation verhinderten den Ausgleich der Teutonen, sondern auch die miserable Chancenauswertung die bei gefühlten minus 200% lag.

Eine unschöne Niederlage, da sie unter „regulären“ Bedingungen sicher so nicht zustande gekommen wäre.

 

 


 

15. Spieltag: Nachholspieltag Donnerstag 08.05.08

 

Teutonia Weiden II  - SG Duffesheide II 14:0  (6:0)

 

Auch im 6.Spiel in zwölf Tagen konnte Jürgen Wezel - Gott sei Dank - auf einen großen Kader zurückgreifen und schonte wie bereits zwei Tage zuvor gegen Alsdorf, die bisherigen „Spielzeit-Fleißigsten“. Allen war klar das man sich ein Spiel wie gegen Rot-Weiß nicht nochmal erlaubt, entsprechend konzentrierter und mit einer Reihe an „frischen“ Kräften ging man in diese, vom Papier her einfache Partie. Bereits in der ersten Minute hatte Weiden die erste Möglichkeit in Führung zu gehen doch der Gäste Keeper konnte zunächst noch seinen Kasten sauber halten. Das sollte sich nur 5 Minuten später ändern. Den Auftakt des Torreigen machte Andi Johnen der gleich mit einem Hattrick die ersten drei Treffer beisteuerte. Das 4:0 erzielte - in seinem ersten Meisterschaftsspiel für die Teutonia - Michael Dürrmeier nach Zuspiel von Steffen Schmitz. Das 5:0 markierte Christian Braun mit einem fulminanten Kracher durch die Hosenträger des guten SG Goalie. Das „eigentliche“  6:0 durch Martin Dressen gab der Schiedsrichter zwar, kam aber offensichtlich mit dem Schreiben nicht mehr nach und trug 5:0 zur Halbzeit ein. Na ja den Weidenern sollte es bei dem Ergebnis sicher egal sein. Die beste Möglichkeit der Gäste, Mitte der ersten Hälfte, ging weit über das Weidener Aluminium hinweg.

Nach dem Wechsel eröffnete der „Neuzugang“ Michael Dürrmeier mit seinen Treffern 2 und 3 das weitere muntere Toreschießen. Das 9:0 steuerte dann der eingewechselte Marc Dohmen mit einem sehenswerten Drehschuß in der 57.Minute bei. Der laufstarke und beste Weidener - Holger Renn erhöhte auf 10:0. Das 11:0 erzielte der eingewechselte Jürgen Wezel durch einen ungeahnten Kopfballtreffer in der 64.Minute. Mit seinem 2 Treffer erhöhte Chris Braun auf 12:0. Die Treffer bis zum „eigentlichen“ 14:0 erzielten Andi Johnen und erneut Michael Dürrmeier. Beide Stürmer schraubten somit ihr Torkonto auf je 4 Treffer hoch. Duffesheide spielte trotz des deutlichen Ergebnisses weiter fair mit und hatte kurz vor Ende der Begegnung die große Möglichkeit für den Ehrentreffer. Doch den berechtigten Foulelfmeter parierte Frank Görgens hervorragend und bügelte somit den durch ihn verursachten Elfer wieder aus.

Ein, auch in dieser Höhe gerechtes Ergebnis gegen absolut faire Duffesheider, denen man großen Respekt zollen muss. Trotz der oft hohen Niederlagen zeigt die SG Moral und zieht diese Saison beachtenswert durch.

 

 


 

16. Spieltag: Nachholspieltag Dienstag 13.05.08

 

Teutonia Weiden II  - Rhenania Würselen II 1:2  (0:2)

 

Bei besten äusseren Bedingungen empfing das 2.Herrenteam die Reserve vom Lindenplatz. Nach der 1:2 Hinspielschlappe sollte es auch im Rückspiel vom Ergebnis her nicht besser für die Weidener laufen. Obwohl die Teutonia im gesamten Spiel mehr als ein Dutzend 100%íger Chancen hatte gingen die Gäste bis zur Halbzeit mit 2:0 in Führung. Dabei begann der Gastgeber sehr druckvoll. Bereits in der 2.Minute verfehlte Martin Dreßen mit einem scharfen Freistoss nur knapp den Kopf von Stürmer Andi Johnen und das Tor nur um wenige Millimeter. Keine 5 Minuten später zwang erneut Andi Johnen den besten Würselener – den Keeper – zu einer Glanztat als der Rhenane im 1 gegen 1 die Nerven behielt und Rhenania weiter im Spiel. Ab der 10.Minute kam der Gast aus Würselen besser ins Spiel und die Partie verlief ausgeglichen. Die Rhenanen waren meist einen Tick schneller und hatten das Glück das fast alle „zweiten Bälle“ den Gelben vor die Füsse fielen. Dennoch hatte Weiden weiter die besseren und klareren Chancen und hätte eigentlich bis zur 30.Minute mit 2-3 zu Null führen müssen. So aber kam es wie so oft in dieser Saison, eine mehr als haltbare 25 Meter – Bogenlampe senkte sich hinter Keeper Frank Goergens zum 0:1 ins Weidener Gehäuse, der erste ernsthafte Schuß der Rhenanen der aufs Teutonen-Tor ging. Nur wenige Minuten später nutzte der Gast einen weiteren Patzer des an diesem Abend oft unsicheren Weidener-Goalie, zur 0:2 Führung. Bis zur Pause hatte Weiden weitere, zum Teil 1.000%íge !!! Möglichkeiten als allein Andi Johnen und Andi Barth immer wieder frei im 16èr zum Schuß kamen aber immer wieder am glänzenden Rhenanen-Keeper und den eigenen Nerven scheiterten. Auf der anderen Seite hätte Würselen durchaus noch erhöhen können, doch der Kopfball nach einer Ecke wurde durch "Oldie" Kalle Gärtner noch auf der Linie geklärt.

In den zweiten 45 Minuten zeigte sich das gleiche Bild, Rhenania zeigte sein läuferisches Vermögen und Ballsicherheit, während Weiden nur mit großem Aufwand die Begegnung ausgeglichen gestalten konnte. In der 71.Minute gelang den Platzherren dann endlich der längst fällige Anschlußtreffer zum 1:2 durch Andi Johnen. In den letzten 20 Minuten erarbeitete sich Weiden dann wieder ein Übergewicht und legte mit Chancen durch Andi Barth, Chris Strzykalski und erneut Andi Johnen nach, doch der Ausgleich wollte weiterhin nicht fallen. Als dann auch noch kurz vor Ende erneut Andi Barth frei vor dem Gästetor nur durch ein elfmeterreifes Tackling am Torschuß gehindert wurde, war die Niederlage besiegelt.

Rhenania gewinnt nicht unverdient aufgrund der besseren und konsequenteren Defensivleistung und der mangelhaften Torausbeute der Platzherren, die bei nur 50% Chancenverwertung dieses Spiel locker mit 6 oder 7 zu 2 (oder 3) hätte gewinnen müssen.

 


 

28. Spieltag: Sonntag 18.05.08

 

Union Ritzerfeld II - Teutonia Weiden II   1:10  (1:5)

 

Nachdem vor drei Wochen lediglich ein mageres 3:0 gegen Union Ritzerfeld II heraussprang, legte Weiden heute in der Torausbeute nochmal nach. In der 14.Minute begann der Torreigen der Teutonen mit dem 1:0 durch Thomas Tetzlaff. Nur 2 Minuten später legte, der an diesem Sonntag gut aufgelegte Manuel Bulmann mit dem 2:0 nach. Das nach der einzigen Ecke für Union im ersten Durchgang der 1:2 Anschlußtreffer fiel war - sagen wir mal - Teutoniatypisch für diese Saison. Doch das tat dem Spiel der Weidener diesmal keinen Abbruch. Holger Renn und Andi Barth schraubten noch vor der Halbzeit das Ergebnis auf 4:1 hoch. Mit seinem 2.Treffer stellte Holger Renn noch kurz vor der Halbzeit das 5:1 her.

In den zweiten 45 Minuten war Teutonia weiterhin dominant und hatte wenig Mühe das Ergebnis weiter in die Höhe zu treiben. Das 6:1 steuerte Chris Strzykalski nach einer Ecke per Kopf bei. Das 7:1 erzielte Thomas Tetzlaff ebenfalls mit seinem 2.Treffer. Das 8:1 erzielte der eingewechselte Jürgen Wezel. Das 9:1 machte ebenfalls mit einem Doppelpack Andi Barth. Den Schlusspunkt zum 10:1 setzte wiederrum Jürgen Wezel per Kopf nach einer Ecke.

Ein auch in dieser Höhe durchaus verdienter Sieg der Weidener gegen nie aufsteckende Ritzerfelder die jedoch kaum Gefahr auf eigenem Platz entwickeln konnten.

 

 

 


 

29. Spieltag: Sonntag 24.05.08

 

Teutonia Weiden II - VfR Würselen III  1:4  (0:1)

 

Weiden: 90% Ballbesitz, 23 zu 6 Torschüsse, 14 zu 3 Ecken = 1:4 verloren!

 

 Die Luft scheint nun endgültig raus zu sein bei der Weidener Reserve. Wie ein roter Faden zieht sich die Misserfolgsserie durch die fast abgelaufene Saison. Mit einfachsten Mitteln wurde das Team vom Helleter Feldchen zu einer Niederlage gebracht die nicht einmal unverdient war. Obwohl der Ausdruck „drückend Überlegen“ hier noch tiefgestapelt ist, schaffte es der Gast aus Würselen sich diesem Druck zu entziehen und mit dem Halbzeitpfiff mit 1:0 in Führung zu gehen. Ein direkter Freistoss aus gut 26 Metern flatterte ins Tor. Ein Ball der mehr als haltbar war. Dass die Teutonen bis dahin jedoch schon 4 bis 5:0 hätten führen müssen ist sicher kein Geheimnis, sondern die Gewissheit dieser Serie, dass man viel zuviele Chancen braucht um ein Tor zu erzielen. Der „Hemmschuh“ scheint dabei immer dicker zu werden.

Auch der zweite Durchgang bot den zahlreichen Zuschauern das gleiche Bild. Das Spiel fand ausschließlich in der Würselener Hälfte statt, der VfR stand mit 8 Mann am und im eigenen 16ér und setzte ihre einzigen beiden Spitzen immer wieder mit langen Bällen in Szene ohne jedoch das diese in Tornähe kamen. Leider mußten sie das auch nicht da der vierte Schuß des VfR auf´s Tor der Weidener, auch zugleich das 2:0 bedeutete. Eine verunglückte Flanke aus gut 30 Meter ließ Teutonia´s „Keeper“ ohne jede wirkliche Regung ins Tor segeln. Erneut ein eklatanter Torwartfehler. Dem klaren Rückstand hinterher laufend, machte Weiden nun hinten auf und wechselte zwei offensive Leute für Defensive Akteure ein. Der Wechsel sollte sich in der 72. Minute bezahlt machen als der eingewechselte Serdar Öksüz maßgenau auf den ebenfalls eingewechselten Jürgen Wezel flankte und der zum 1:2 Anschlußtreffer einköpfte. Doch der erhoffte „Ruck“ ging nicht durch die Mannschaft. Zwar blieb Weiden weiterhin drückend überlegen aber der letzte Biss und Wille dieses Spiel noch umzubiegen war nicht erkennbar. Die Treffer 1 zu 3 und 4 waren schließlich aus Kontersituationen heraus die logische Folge der insgesamt unkonzentrierten Vorstellung der Weidener. Zu der Abschlußschwäche in der Offensive gesellten sich nun auch noch haarsträubende Fehler in der Defensive, die den Gast förmlich einluden auf den Endstand von 1:4 zu erhöhen.

Erneut eine Niederlage die von allen Anwesenden als unbegreiflich angesehen wurde, gegen einen Gegner der aus wenig das Maximum herausgeholt hat und mit einfachsten Mitteln effektiv zugschlagen hat.

 

 


 

21. Spieltag: Nachholspiel Dienstag 27.05.08

 

VfR Linden-Neusen II - Teutonia Weiden II  2:2  (1:1)

 

Im vorletzten Saisonspiel mußte das Weidener Reserve-Team beim Ortsnachbarn VfR Linden-Neusen II antreten. Zunächst waren die Gastgeber präsenter und Weiden versuchte durch Kurzpassspiel den Ball lange in den eigenen Reihen zu halten. Durch den geringen Tordruck der Teutonen und den wenig konstruktiven Angriffen der Gastgeber waren die ersten 20 Minuten auf beiden Seiten eher unansehlich. Erst ein eher fragwürdiger Elfmeter für Linden brachte schließlich das 1:0 und Bewegung ins Spiel. Der im ersten Durchgang eingewechselte Holger renn brachte nun mehr Tempo ins Spiel und Teutonia wurde zusehend stärker. In der 37.Minute schließlich der verdiente Ausgleich. Ein toller Fernschuß von Serdar Öksüz konnte vom guten Heimgoalie nur abgeklatscht werden, den Nachschuß durch Andi Barth parierte Linden´s Keeper ebenfalls mit Bravour, doch beim zweiten Nachschuß durch Manuel Bulmann war auch er machtlos. Mit diesem Ergebnis wirden die Seiten getauscht.

In den zweiten 45 Minuten blieb Weiden optisch überlegen und kombinierte immer wieder gefällig, doch spätestens an der Strafraumgrenze der Lindener war „Schicht“. In der 61.Minute dann das 2:1 für Weiden durch Andi Barth, doch der sehr schwache Schiedsrichter pfiff seinen Vorteil ab und gab Freistoss, der dann nichts einbrachte. Nur 7 Minuten später dann doch das 2:1 für Weiden. Nach einer Ecke des VfR kratzte Martin Dressen einen Schuss der Gastgeber (wohl hinter der Linie) von der „Linie“. Der Konter über den laufstarken Manuel Bulmann, Serdar Öksüz und Andi Barth wurde vorbildlich vorgetragen. Den genau getimten Querpass von Manuel Bulmann nahm Serdar Öksüz aus gut 13 Meter auf und ließ den Schnapper des VfR keine Chance. Aufgrund der (berechtigten) Proteste der Lindener zu ihrem eigenen vermeintlichen Treffer, war klar das der unsicher auftretende Schiedsrichter bei der nächsten Aktion zu einer Konzessionsentscheidung neigen würde und so war es auch. Nur 4 Minuten später klärte Hakim Messaoud absolut sauber einen Angriff der Gastgeber, der Heimstürmer versuchte mit einem langen Bein noch an den Ball zu kommen und ging dabei zu Boden, der Pfiff kam wie erwartet. Linden erzielte per Strafstoss auch ihren zweiten Treffer zum 2:2 Ausgleich und gleichzeitigen Endstand.

Aufgrund des nicht gegebenen Treffers der Gastgeber geht diese Punkteteilung dann auch in Ordnung.

 

 


 

30. Spieltag: Samstag 31.05.08

 

SG Duffesheide II - Teutonia Weiden II  0:12  (0:2)

 

Mit dem zweithöchsten Saisonsieg verabschiedete sich die Reserve in die (vorläufige) Sommerpause (da das Team noch am 12.06. beim Turnier des OSV Orsbach antritt). Die Gastgeber aus Duffesheide präsentierten sich trotz der am Ende deutlichen 12:0 Niederlage doch zusehend verbessert als noch beim ebenfalls deutlichen Hinspiel vor einigen Wochen. So war es kaum verwunderlich das die Weidener zur Halbzeit „nur“ mit 2:0 führten. In diesem fairen Spiel unter der sehr guten Gastschiedsrichterleistung von HG Schalge, war Spielführer Andi Barth der effektivste Offensivakteur der Teutonia. Legte er bereits beide Treffer im ersten Durchgang vor, so erzielte er in den zweiten 45 Minuten noch 4 weitere Treffer. Eine Ausbeute die sich Coach Jürgen Wezel von seinem Sturmführer in anderen Spielen auch gewünscht hätte :-). Mit der „Einwechslung zweier Jungspunde“ im zweiten Durchgang brachte Weiden dann neuen Wind ins Spiel und binnen 5 Minuten schraubte Weiden das Ergebnis um weitere vier Treffer in die Höhe. Neben den 6 Treffern von Andi Barth waren auch noch mit je einem Treffer folgende Spieler erfolgreich: Thomas Tetzlaff, Hakim Messaoud, Jürgen Wezel und Chris Braun. Zudem seien die Treffer von Kalle Timmers der es (mal wieder) schaffte im letzten Saisonspiel seinen „obligatorischen“ ersten Saisontreffer zu erzielen und der Treffer von Manuel Bulmann der in seinem (vorerst :-) ) letzten Spiel für Weiden seinen Abschiedstreffer markierte.

 

Ein zum Abschluß dieser Serie versöhnliches Ergebnis in einer für Teutonias Ansprüche nicht zufriedenstellenden Saison. Doch diesen Anspruch möchte man im nächsten Jahr wieder gerecht werden.

Die gesamte Mannschaft bedankt sich bei den oft sehr zahlreichen Zuschauern und hofft auf eine ähnlich tolle Fan-Unterstützung auch in der nächsten Serie.

Auch möchte sich das Weidener-Team bei SG Duffesheide für die Einladung nach dem Spiel recht herzlich bedanken.

Allen eine sonnige und erholsame Sommerpause!