2.Spieltag: Donnerstag 20.08.09

FC Falke Bergrath II - Teutonia Weiden II   1:5 (0:1)

 

2.Herren starten mit einem ungefährdeten Sieg in die Saison

Das erste Spiel der neuen Saison endete für Weidens-Reserve mit einem klaren 5:1 Erfolg beim FC Falke Bergrath II. Die stark eingeschätzten Gastgeber spielten zunächst, auf für sie gewohnten Kunstrasen, verstärkt auf Konter. Weiden stand Defensiv mit Marcel Groten und Arek Zdonczyk jedoch sicher und ließ den Gastgebern zunächst keine Chance zu. Die Teutonia fand schleppend ins Spiel und man merkte den Spielern deutlich die wahsinns Temperaturen an, die auf diesem Kunstrasen irgendwie noch heißer erschienen. Dennoch hatte Weiden die klare Dominanz, ohne jedoch zu deutlichen Möglichkeiten zu kommen. In der 12.Minute war es dann aber soweit. Michael Dürmeier setzte sich rechts an der Grundlinie durch und passte mustergültig zur Mitte. Manuel Bulmann versenkte zur verdienten 1:0 Führung. Das Spiel blieb - wie erwähnt, nicht zuletzt wegen der brutalen Temperaturen - auf "überschaubaren" Niveau. Teutonia behielt Ball und Gegner im Griff und kam vereinzelt zu guten Chancen. So traf in der 22. Minute Michael Dürmeier freistehend vor dem Tor nur den Innenpfosten, von wo der Ball am langen Pfosten vorbei ging. Nur wenige Minuten später stand René Küppers frei am 16ér doch die gute Einschußmöglichkeit vertändelte er fahrlässig. Auf der Gegenseite mußte Keeper Sebastian Göb einen guten Fernschuß parieren und hielt das 1:0 zur Pause fest.

Im zweiten Durchgang forderte Coach Jürgen Wezel mehr Druck und schnelleres Umschalten auf Offensive um so zu mehr Chancen zu kommen. Zum Glück setzten die Jungs um Käptain Thomas "Tetzte" Tetzlaff die Marschroute um und kamen nun zu guten Chancen. Bereits in der 3.Minute der zweiten Hälfte brachte Arek Zdonczyk einen Freistoss so scharf vors Tor, dass ein Bergrather die Kugel ins eigene Gehäuse abfälschte. Keine 10 Minuten später passte Neuzugang Dominik Röß klasse am herauseilenden Keeper vorbei auf Michael Dürmeier der per Kopf das verdiente 3:0 markierte. Die Gastgeber brachen nun auch konditionell ein und überließen den Weidenern das Mittelfeld. In der 66.Minute war erneut Michael Dürmeier als Vorbereiter zur Stelle, als er sich auf der linken Torauslinie durchsetzte und in der Mitte Sascha Bourzama bediente, der seine gute Leistung mit dem 4:0 markierte. 11.Minuten später köpfte der eingewechselte Marcel "Matze" Drewniok erst mit seinem zweiten Ballkontakt (nachdem er zwei Minuten zuvor den ersten Kontakt per Kopf knapp neben das Tor setzte - und damit mal wieder nicht auf seinen Trainer hörte ;-)) ) eine Ecke von Emrah Emiroglu zum 5:0 ins Netz. Bergrath fand im zweiten Durchgang kaum noch Entlastung und suchte sein Heil in Fernschüssen, die allesamt für Basti Göb kein Problem darstellten. Den Ehrentreffer zum 5:1 markierten die Gastgeber in der 88.Minute durch einen direkt verwandelten Freistoss aus gut 20 Meter unter die Latte des geschlagenen Teutonen - Keeper.

Ein vom Ergebnis her gelungener Auftakt für Weiden gegen gute Bergrather. Doch bereits nächsten Dienstag kommt mit ASA Atsch II (die ehemalige Dritte des SV Stolberg bildet nun die Reserve der Atscher) eine Mannschaft die sicher stärker als die Falken einzuschätzen ist. Hier muss das Team von Jürgen Wezel über 90 Minuten "Gas" geben und nicht nur eine Halbzeit.


3.Spieltag: Dienstag 25.08.09

Teutonia Weiden II - ASA Atsch II  4:5 (4:2) -> (Wertung v. 12.10.09: 2:0 für Teutonia Weiden)

2.Herren wurden auf´s Peinlichste verarscht

 Eine peinliche Frechheit was ASA Atsch II am Dienstag Abend am Helleter Feldchen ablieferte. Als Anmerkung sei gesagt das ein entsprechender Bericht zur Kenntnisnahme an den Staffelleiter gegangen ist. Doch der Reihe nach. Der angesetzte Schiedsrichter Hanno Hanisch ist nicht erschienen, sodass die Gäste einen Schiedsrichter aus ihren Reihen stellten. Dies sollte sich im Spielverlauf als fataler Fehler herausstellen. ASA Atsch mit der Empfehlung von 2 Siegen fand in den ersten 35 Minuten nicht statt. Weiden überrollte das marokanisch-stämmige Team mit einem Angriff nach dem Anderen. Bereits nach 8 Minuten die 1:0 Führung für Weiden, nach einem Kopfballtreffer von Michael Dürmeier. Keine 7 Minuten später das 2:0 für Weiden. Ein hervorragender Angriff über René Küppers, vollendete erneut Michael Dürmeier nach Flanke von Emrah Emiroglu per Kopf. Bis zur 24.Minute kam die Teutonia zu weiteren hochkarätigen Chancen und schraubte in der 25.Minute das Ergebnis weiter hoch. Das 3:0 markierte Dominik Röß, nachdem der Atscher Keeper eine Hereingabe von Thomas Tetzlaff nicht entschärfen konnte. In der 34.Minute setzte erneut Michael Dürmeier noch einen drauf und schloß zum 4:0 für Weiden ab. Für Atsch drohte ein Debakel und entsprechend reagierte das Stolberger Team und ihr Schiedsrichter. Bis zur 40.Minute ist Atsch nicht einmal in Weidener Tornähe gekommen, ganz zu schweigen von einer Torchance, doch das sollte sich ab sofort ändern. Für Teutonia´s Spieler wurde es nun ein Spießrutenlauf. Frustfouls im Sekundentakt die der "Schiedsrichter" allesamt ungeahndet laufen lies. Allein Atsch´s Spielertrainer wäre bei einem angesetzten Schiedsrichter gleich mehrmals mit Rot vom Platz geflogen. Die erste Halbzeit dauerte dann auch bis zur 54.Minute !!! mit einem "Foulelfmeter" für Atsch. Voran gegangenen waren sage und schreibe 12!! Freistöße in 10 Minuten für die Stolberger, bis diese dann bis zur Pause auf 4:2 herankamen. Weiden wollte das Spiel trotz Führung abbrechen, doch die Beteuerungen des Atscher-Schiedsrichters und deren Trainer, jetzt "vernünftig" weiter zu machen, ließ Weidens Reserve auch zum zweiten Durchgang antreten - was für ein Fehler.

Die zweiten 45 Minuten wurden noch schlimmer. Atsch kam aus dem Spiel weiterhin nicht zu Gelegenheiten, aber das brauchten sie auch nicht. Die ASA bekam weiterhin einen Freistoß nach dem anderen, selbst da wo noch kein Zweikampf stattgefunden hat. Bälle die Weiden an der Linie entlang zum Angriff spielte wurden von Atschern - Ersatzspielern im Feld gefangen und dem eigenen Spieler "hingelegt". Aus dieser Aktion schoß ein Stolberger dann auf´s Tor und aus gut 3-4 Meter Abseits schloß ein weiterer zum 4:3 ab. Jetzt machte man sich auch noch lustig über die Weidener, die hilflos und ohnmächtig dieser Betrügerei gegenüberstanden. Lachende Aussagen des Schiedsrichters und des Atscher-Trainers "...man solle sich nicht so aufregen, Atsch hätte nachher 9 Punkte!" ließen den Rest des Spiels zur Farce werden. War Weiden in Tornähe wurden sie umgemäht ohne jede Konsequents. Im Gegenzug feuerten die "Gäste" weitere Freistöße auf´s Weidener Tor. Teutonia wehrte sich tapfer und konnte mehr als 20 dieser Standards klären, doch gegen das 4:4 waren sie machtlos als ein Atscher den Ball im 16ér mit beiden Händen herabpflückte und dann volley aus gut 5 Meter ins Tor drosch. Auch das vorhergesagte 5:4 fiel nach einem vorangegangenen Freistoß. Weiden trotz allem das klar bessere Team. Gleich mehrfach wurde Stürmer Michael Dürmeier und Chris Braun elfmeterreif gefoult, doch selbstverständlich blieb der Pfiff aus. Auch als Philipp Goergens sich trotz heftigster Tritte bis zur 16ér Kante durchsetzte und "seinen Vorteil nutzte" Pfiff der Schiri - diesmal aber für Weiden. Den fälligen Freistoß wehrte Atsch´s Spielertrainer in Torwartmanier in der Mauer ab - und was soll man sagen - auch hier natürlich kein Strafstoß. Fünf Minuten vor dem Ende bat der völlig entnervte Coach der Teutonia - Jürgen Wezel - darum, das Spiel abzupfeifen, dam man sich dieser Lächerlichkeit nicht mehr preisgeben wollte. Bis dahin mußte man bereits drei Spieler verletzt vom Platz nehmen. Dem Wunsch kam man wenige Sekunden später nach.

Leider mussten sich die Teutonen auch nach dem Spiel verhöhnen lassen als man den Schiedsrichter bejubelte und dieser sich auch von "seinen Jungs" vor der Kabine feiern ließ. An dieser Stelle sei auch fairerweise gesagt das sich zwe, drei Spieler der Gäste für das vorangegangene entschuldigten und klar machten das sie sich für den Ablauf sehr schämen würden.

Schade um den verdienten Sieg, den die Weidener bei "regulärer Spielleitung" sicher noch in den zweistelligen Bereich getrieben hätte. So aber muss man sich in der Kreisliga C mit dieser Willkür abgeben und ärgert sich am meisten über die Ohnmacht mit der man sich in solchen Situationen konfrontiert sieht.

Ein Vorstandsbeschluß der Teutonia am Mittwoch-Abend, hat darüber entschieden ob man zum Rückspiel bei Atsch II antritt, oder ein Zeichen dafür setzt das Punkte in dieser Klasse nicht alles sein darf.

 


6.Spieltag: Dienstag 08.09.09

Teutonia Weiden II - SC Setterich 4  7:0 (4:0)

6.Spieltag - 3.Spiel / Weiden II gewinnt verdient

 

Gegen die schwer einzuschätzenden Settericher, die in stattlicher Spieleranzahl ans Helleter Feldchen gereist kamen, entwickelte sich ein temporeiches und sehr intensiv geführtes Kreisliga C - Match. Setterich glänzte nicht durch spielerische Klasse, fightete aber um jeden Quadratzentimeter und hatte die erste Chance. Doch das überhastet agierende südländische Team vertändelte am 16ér die gute Möglichkeit zum Torschuß (12.Minute). Teutonia bemühte sich das Tempo gegen die sehr laufstarken Settericher aufrecht zu halten und hatte zunächst Pech mit dem letzten Pass in die Spitze. Das gelang den Weidenern in der 23.Minute besser. Ein Pass von Emrah Emiroglu - der kurz danach verletzt ausgewechselt werden mußte - auf Michael Dürmeier, legte der am letzten Mann vorbei und versenkte anschließend frei vor dem Tor zum verdienten 1:0 für Weiden. Wie erwartet lief es nun besser, ohne jedoch dass die Gäste ihr Tempo und faire Zweikampfhärte zurück schraubten. Wie man so schön sagt: "...die haben weiter Gas gegeben!" und die Platzherren permanent unter Druck gesetzt. Weiden spielte seine spielerischen Möglichkeiten aus. Eine Flanke von Innenverteidiger Arek Zdonczyk auf Michael Dürmeier, legte dieser mit dem Kopf zum 2:0 ins Netz (27.Minute). Gut 4 Minuten später wehrte der eher schwache Goalie der Settericher einen Schuß zu kurz ab, Michael Dürmeier legte den Ball vorbei und wurde 2 Meter vor der Linie von Setterichs Spielführer und letztem Mann von den Beinen geholt. Rot für Setterich und Strafstoß für Weiden, den Chris Braun mit einem satten Schuß unters Tordach zum 3:0 verwandelte. In der 32.Minute mußte Weiden erneut verletzungsbedingt wechseln. Marcel Groten mußte nach einem Kopfballduell mit einer kleineren Platzwunde vom Platz und im Krankenhaus behandelt werden. Gut das die Teutonen auf eine gute Bank an diesem Abend zurückgreifen konnte. Kurz darauf kam der Gastgeber zu weiteren guten Chancen, doch ein Schuß von Chris Braun (knapp vorbei) und Michael Dürmeier (an die Latte) fanden zunächst nicht ihr Ziel. Keine 6 Minuten nach dem 3:0 erhöhte erneut Michael Dürmeier auf den 4:0 Halbzeitstand.

In Überzahl agierten die Teutonen im zweiten Durchgang nicht mehr so konzentriert wie in den ersten 45 Minuten. Zwar ließ man den Gästen keine Torchance zu, doch selber fuhr man nur noch mit "halber Kraft" die Partie. So mußte Coach Jürgen Wezel bis zur 54.Minute auf den nächsten Treffer seines Teams warten. Der stark aufspielende Philipp Goergens passte hervorragend in die Tiefe auf Goalgetter Michael Dürmeier und dieser schob eiskalt aus gut 12 Meter die Kirsche zum 5:0 ins Netz. Auch jetzt gab der Gast noch keinen Millimeter nach und ging weiter hohes Tempo, ohne jedoch ihren läuferischen Aufwand auch in Zählbares - sprich Chancen - umzumünzen. In der 60.Minute kam Marcel Drewniok für den gut agierenden aber angeschlagenen Serdar Öksüz. Der nun ins Mittelfeld aufgerückte Arek Zdonczyk passte in die Spitze, den abgewehrten Ball erkämpfte sich Chris Braun an der rechten Aussenbahn, zog die Kugel stramm nach Innen und Dominik Röß belohnte seine gute Leistung mit seinem zweiten Saisontreffer zum 6:0. Das Baesweiler Team mußte nun ihrem hohen Aufwand Tribut zollen und überließ Weiden das Mittelfeld. In der 73.Minute verlängerte Michael Dürmeier, nach einer Ecke und Kopfball von Spielführer Thomas "Tetze" Tetzlaff, akrobatisch die Kugel zum 7:0 ins Gehäuse. Gut 8 Minuten vor Schluß mußte einer der besten in Weidener Reihen leider den Frust des Ergebnisses spüren, als Philipp Goergens an der linken Aussenbahn auf Höhe der Mittellinie aus vollem Lauf auf die Aussenbahn getreten wurde und dort benommen liegen blieb. Der Verdacht auf eine Gehirnerschütterung brachte ihm einen Krankenhausaufenthalt bis zum morgigen Donnerstagmorgen ein und dem gefrusteten Settericher die rote Karte. Eine unnötige Aktion in einem bis dahin zwar hart aber fair geführten Spiel. Mit 10 (Weiden hatte sein Wechselkontingent erschöpft) gegen 9 Settericher blieben weitere "Höhepunkte" aus und Weiden fuhr am Ende einen verdienten, aber mit vier Verletzten, bitter erkauften Sieg ein. Gute Besserung und hoffentlich seid ihr für die nächste schwere Aufgabe am kommenden Sonntag wieder fit.

 


7.Spieltag: Sonntag 13.09.09

Teutonia Weiden II - VfR Würselen II  6:4  (3:3)

Zweiter Heimsieg für Weiden

 

Der Angstgegner der letzten Jahre - VfR Würselen II - trat zum Lokalderby ebenso ersatzgeschwächt wie die Weidener Teutonia an. Von Anfang an ergab sich ein zerfahrenes Spiel mit vielen unbedrängten Fehlpässen auf beiden Seiten. Neben den bekannten Verletzungssorgen der Teutonen gesellt sich nach nur 5 Minuten ein weiterer hinzu. Chris Braun mußte mit einer schweren Zerrung bereits früh vom Feld und wird vorraussichtlich 3 Wochen dem Kader nicht zur Verfügung stehen. Für ihn kam Petrit Beka, der in seinem ersten Pflichtspiel für Weiden einen tollen Einstand bot. In der 10.Minute ging der VfR mit einem direkt und sehenswert verwandelten Freistoß durch Björn Wangerin in Führung. Doch die Platzherren antworteten prompt. René Küppers spielte einen überragenden Pass in die Gasse auf Michael Dürmeier, der sich frei vor VfR-Keeper Blum diese Chance nicht nehmen ließ. Das Spiel blieb weiterhin auf "überschaubaren" Niveau und insbesondere Teutonia´s Defensive war an diesem Sonntag-Morgen total von der Rolle. In der 17.Spielminute erhielt der Gast aus Würselen einen Handelfmeter zugesprochen, der mehr als vermeidbar gewesen wäre. Erneut Björn Wangerin verwandelte zum 1:2 für die Reserve vom Drischfeld. Nun kam die bessere Phase der Weidener und man kam besser ins Spiel. Die Möglichkeiten häuften sich, doch die bisherigen Abschlüße waren noch nicht zwingend genug. In der 23.Minute schafften es die Gäste nicht, eine scharfe Hereingabe von Serdar Öksüz zu klären und aus dem Getümmel heraus schob Petrit Beka die Kugel zum 2:2 über die Linie. Nur wenige Minuten später erhöhte Michael Dürmeier aus gut 12 Meter zum 3:2. VfR Würselen war "tot". Die Gäste fanden nicht ins Spiel zurück und Weiden hätte leichtes Spiel gehabt - hätte. Doch wie schon in den Anfangsminuten, baute man den Gegner durch fahrlässige Defensivaktionen wieder auf und bettelte förmlich um den Ausgleich. Und die Würselener ließen sich nicht lange bitten. Ein Teutonia - Einwurf in der Hälfte des VfR ließ man den Gast quasi in die Füsse prallen der dann in Person von Marcel Buchholz auf Keeper Sebastian Göb zulaufen ließ. Den Schuß des VfR konnte Teutonia´s Keeper noch reflexartig parieren, doch den Nachschuß des Besten Würselener an diesem Sonntag - Darko Tomasovic - konnte er nicht mehr halten. 3:3 zur Pause, die Zuschauer hat´s gefreut.

Nach der Halbzeit hoffte Coach Jürgen Wezel das seine Jungs endlich aktiver auftreten würden und die Hoffnung wurde in der 47.Minute bestärkt. Serdar Öksüz zirkelte aus gut 25 Meter die Kugel in den rechten Torwinkel. Weiden blieb am Drücker und hatte erneut den Gast niedergerungen. In der 55.Minute flankte Linksverteidiger Thomas "Tetze" Tetzlaff die Kugel scharf auf´s Tor und VfR Keeper Blum lenkte die Kugel an die Latte, von dort köpfte im Rückwärtsfallen Michael Dürmeier den Ball zum verdienten 5:3 ins Tor. In der Folge verfiel Weiden erneut in die zuvorige Lethargie und baute erneut den Gegner durch ein Fehlpass-Festival auf. 77.Minute: Aus einem langen VfR- Einwurf in den Weidener-16ér, den die Teutonen zuvor - gefühlt 10x - hätten klären können, verkürzte Würselen auf 5:4. Teutonia blieb in der Offensive weiter gefährlich, leistete sich aber in der Defensive weiter unerklärliche Patzer. Obwohl die Gäste zu keinen guten Chancen mehr kamen, blieb das Spiel auf des Messers-Schneide. Die Erlösung brachte 4 Minuten vor Schluß erneut Michael Dürmeier. Der eingewechselte Martin Wallrath setzte den Gast unter Druck und den eroberten Ball versenkte der Teutone aus gut 23 Meter - leicht abgefälscht - zum 6:4 Endstand.

10 Tore am Helleter Feldchen, in einem mäßigen aber für die Zuschauer spannenden Derby. Teutonia besiegte endlich den "Heimangstgegner" VfR Würselen II und muss sich bei den kommenden schweren Spielen erheblich steigern.

 


8.Spieltag: Sonntag 20.09.09

SG Stolberg II - Teutonia Weiden II   4:2  (1:0)

Zweite Saisonniederlage für Teutonia´s Reserve

 

Obwohl Coach Jürgen Wezel vor dem Spiel das Gefühl hatte, seine Truppe hätte die Ansage zur letzten Woche und zum anstehenden Spiel gegen einen "Angstgegner" der letzten Serie (Weiden verlor beide Spiele in der letzten Saison gegen die SG) verstanden, so präsentierten sich die Jungs auf dem Platz nahezu gedankenlos. Stopfehler, Fehlpässe und pomadiges Zweikampfverhalten prägten das Erscheinungsbild der Teutonen. Das Resultat war, dass man kaum zu Chancen aus dem Spiel heraus kam, aber auch den Gastgebern zunächst keine Möglichkeiten zuließ. Doch das sollte sich in der 25.Minute ändern. Bei eigenem Ballbesitz, rückte Weidens Defensive nicht wie vorgegeben vor und so lief ein SG ér nach fahrlässigen Ballverlust im Aufbau der Teutonen blank und dadurch nicht im Abseits stehend auf Keeper Basti Göb zu, der an der 1:0 Führung der Gastgeber machtlos blieb.

Im zweiten Durchgang war Weiden einen Hauch bemühter, ohne jedoch klare Aktionen aufzuzeigen. Die wenigen sich bietenden Möglichkeiten wurden versemmelt und man hatte das Gefühl Weiden schießt heute kein Tor mehr. Das wiederum taten die agilen und stets präsenten Gastgeber. Erneut führte ein Stellungsfehler und vorhergehender, unbedrängter Ballverlust, zur 2:0 Führung der Stolberger. Erst jetzt regten sich die Geister und zumindest 2-3 Mann bäumten sich gegen die drohende Niederlage auf. Allen voran Marcel Groten und Michael Dürmeier zeigten Charakter und versuchten das Unmögliche noch möglich zu machen. Gut 20 Minuten vor dem Ende köpfte Michael Dürmeier auf´s SG Gehäuse. Der Ball wurde von einem SG´ler eher unglücklich als absichtlich mit der Hand berührt und so verwandelte Serdar Öksüz den fälligen Strafstoss unhaltbar zum 1:2 Anschlußtreffer. Weiden drückte und immer wieder trieb Innenverteidiger Marcel Groten das Spiel nach vorne. Nur 4 Minuten nach dem Anschluß, glich Michael Dürmeier mit einem direkt verwandelten Freistoß die Partie aus. Teutonia hatte das Spiel nahezu gedreht und war "dran". Doch statt diesen Schwung in allen Mannschaftsteilen "mitzunehmen" verweigerten einige Teutonen nahezu diesen Punkt festzuhalten oder gar nachzulegen. Unerklärliche Aussetzer bauten den am Boden liegenden Gegner wieder auf und dieser wurde geradezu eingeladen das Spiel für sich zu entscheiden. So ließ man Stolberg in den Schlußminuten ein ums andere Mal kontern und kassierte folgerichtig noch das 3 und 4 zu 2.

Man könnte sagen die SG liegt den Weidenern nicht, doch damit würde man es sich zu einfach machen. Wer nur mittelmäßige Leistungen abruft, steht am Ende auch nur mittelmäßig da. Erst wenn jeder alles für sich und das Team getan hat, kann man mit Niederlagen leben.

So aber müssen sich viele Akteure fragen lassen ob sie das von sich behaupten können.

Es bleibt zu Hoffen, dass in dieser Woche und am Sonntag gegen Breinigerberg, die richtige und charakterstarke Antwort des Teams erfolgt.

 


9.Spieltag: Sonntag 27.09.09

Teutonia Weiden II - FC Breinigerberg   6:0  (3:0)

 

Reserve zeigt richtige Antwort auf die zuletzt schwachen Leistungen

 

Einige personlle Umstellungen sowie eine insgesamt andere Einstellung der gesamten Mannschaft ließ das Spiel gegen Breinigerberg gleich von Anfang an zu einer klaren "Nummer" für Weiden werden. Bereits in der 2.Minute nutzte Weiden in Person von Michael Dürmeier die erste sich bietende Möglichkeit zum 1:0. Teutonia setzte weiterhin die schwache Defensive der Gäste unter Druck und erneut erkämpfte sich Michael Dürmeier die Kugel und platzierte den Ball mit einem Traum-Drehschuß aus gut 25 Meter in den rechten Winkel zum 2:0. Die Gäste konnten kaum mithalten und standen bei ihren langen Bällen gut ein dutzend Mal im Abseits und kamen so nur ein einziges Mal vor die Bude von Keeper Basti Göb. Doch man vergab diese riesen Chance zum möglichen 1:2 Anschlußtreffer. Besser machte es erneut Michael Dürmeier in der 30.Minute als er einen genialen Pass von Ersatz-Spielführer René Küppers aufnahm und aus gut 10 Meter die Kugel im Netz unterbrachte. Mit diesem "Dürmeier-Hattrick" ging´s in die Pause.

Nach dem Wechsel knüpfte Weiden an die Leistung der ersten 45 Minuten an. Spielerisch war das zwar nicht ganz die "alte" Teutonia aber die Einstellung war so wie man sich das auch schon gegen den VfR Würselen und SG Stolberg gewünscht hätte. Breinigerberg fand zu keinem Zeitpunkt zu ihrem Spiel und kam nicht mehr gefährlich vor das, in der zweiten Hälfte durch Holger Renn gehütete, Teutonen-Gehäuse. Weiden blieb am Drücker und erhöhte in der 56.Minute auf 4:0. Eine Flanke vom eingewechselten Dominik Röß blockte ein Gästespieler unglücklich und ohne erkennbare Absicht mit dem Arm. Der ansonsten sehr gute Schiedsrichter erkannte hierbei auf Elfmeter. den man nicht unbedingt geben muss. Der Hattrick-Schütze der ersten Hälfte - Michael Dürmeier - ließ sich auch den 4.Treffer an diesem Tag nicht nehmen. Kurz darauf erhöhte er auch noch auf 5:0 als er gekonnt den Keeper umspielte und blank einschieben konnte. Gut 10 Minuten vor dem Ende leitete Martin Wallrath einen guten Angriff ein den der eingewechselte Marc Dohmen mit einem fulminanten Drehschuß abschloß, den Breinigerberg´s Keeper nur abklatschen lassen konnte. Den Nachschuß schob René Küppers unbedrängt zum 6:0 über die Linie. Ein verdienter Sieg der Gastgeber und vor allem eine deutliche Steigerung der Einstellung und des Willen, Spiele gewinnen zu wollen. Das zudem auch ein "zu Null" dabei heraussprang, freute vor allem die Keeper Basti Göb und Holger Renn. Gegen den Tabellenzweiten Fatih Spor am kommenden Donnerstag muss man nochmal eine "Schippe" drauflegen um auch hier mit Zählbaren den Platz verlassen zu können.

 


10.Spieltag: Donnerstag 01.10.09

FC Fatih Spor - Teutonia Weiden II   2:0  (1:0)

 

Reserve scheitert an eigenen Nerven und verliert das "6-Punkte-Spiel" auf Fatih Spor

 

Mit einem Sieg hätte sich die Weidener Reserve ganz oben festsetzen können, entsprechend druckvol legte der Gast aus Weiden los. Bereits nach 15 Sekunden der erste Warnschuß von Michael Dürmeier auf´s FC-Tor, doch Fatih Spor´s Keeper parierte. Der Gastgeber präsentierte sich offensiv und kam in der 5.Minute nach einem Abwehrfehler der Teutonen zur ersten Torchance. Teutonia gewann die Mehrzahl der Zweikämpfe und hatte die Partie weitestgehend im Griff, doch immer wieder leisteten sich die Jungs von Coach Jürgen Wezel unbedrängte Abspielfehler im Aufbau und im Mittelfeld und brachten so den Tabellenzweiten immer wieder ins Spiel. In der 13.Minute dann erneut ein guter Angriff der Weidener doch Dominik Röß scheiterte knapp mit seinem Schußversuch. Nur 4 Minuten später führte Teutonia eine kurze Ecke aus und der gut aufspielende Matze Drewniok bediente per Flanke Kapitän Thomas "Tetze" Tetzlaf, der seinen wuchtigen Kopfball knapp über´s Tor setzte. Ab der 20.Minute kamen die Gastgeber besser ins Spiel und profitierten weiterhin von den vielen Fehlpässen des Weidener Mittelfeld. In der 29.Minute die Führung der Heimmannschaft. Erneut brachte ein schlampiger Pass den FC Fatih Spor in Ballbesitz und der Stürmer der Würselener setzte sich am Strafraum gegen 3 Weidener durch und konnte aus gut 5 Meter frei vor Holger Renn einschieben, der zuvor schon eine ähnliche Situation reaktionsschnell parieren konnte. Weiden durch die Führung verunsichert, hatte kurz danach Glück das der insgesamt umsichtige Schiedsrichter ein Abseitstor der Gastgeber zu Recht nicht anerkannte (das erlebt man auch schonmal anders in dieser Klasse). Weiden spielte zwar weiter engagiert nach vorne aber spätestens am 16ér fehlte der letzte entscheidende Einfall um zu zwingenden Torchancen zu kommen.

Im zweiten Durchgang wurde das Spiel der Teutonen besser und man hielt die Gastgeber größtenteils in der eigenen Hälfte. Fatih Spor blieb aber weiterhin mit langen Bällen auf ihre quirlige Offensive gefährlich, fand aber zunächst kein Mittel gegen die immer stärker werdende Defensive der Weidener. In der 50.Minute die bislang beste Chance für Weiden. Ein toller Schuß von Serdar Öksüz knallte gegen die Latte. Nur eine Minute später rettete ein Würselener einen Schuß von Dominik Röß auf der Linie und in der 52.Minute setzte Petrit Beka einen Rechtsschuß knapp am linken Pfosten vorbei. Weiden drängte auf den Ausgleich und war das dominantere Team. In der 60.Minute scheiterte erneut Serdar Öksüz nach gelungenem Solo nur knapp. Wie so oft - solche ungenutzten Chancen rächen sich! Fatih Spor setzte nun verstärkt auf Konter und hätte in der 67.Minute auf 2:0 erhöhen können, doch die Kugel landete am Pfosten der Weidener. Nur 3 Minuten später "rächten" sich die vergebenen Chancen der Teutonen dann doch. Einen eher harmlosen Freistoß ließ der bis dahin klasse haltende Keeper Holger Renn, aus den Armen rutschen und die Gastgeber staubten zum 2:0 ab. Die Heimmannschaft verteidigte nun die Führung und Weiden rannte unentwegt weiter an. Während Teutonia weiter das Tempo hochhielt, schwanden bei Fatih Spor zunehmend die Kräfte. 10 Minuten vor dem Ende dann die Doppelchance für Weiden zu verkürzen doch die Schüße von Serdar Öksüz und Michael Dürmeier landeten in den Armen des Fatih Spor Keepers. Trotz der relativ komfortablen Führung der Gastgeber gaben die Gäste bis zum Schluß Gas und wären in der 86.Minute beinahe mit dem Anschlußtreffer belohnt worden, doch erneut hatte der offensivstarke Dominik Röß Pech im Abschluß.

Am Ende stand eine aus Weidener Sicht unglückliche und durchaus vermeidbare Niederlage in einem "6 Punkte" Spiel. In dieser sehr fairen Begegnung scheiterten die Weidener an ihren Nerven, als man sich viel zu viele unbedrängte Fehlpässe leistete und damit die eher zweikampfschwachen Gastgeber immer wieder in Ballbesitz brachte. Nun kommt mit Sparta Würselen der nächste schwere Gegner, dem man solche "Geschenke" ebensowenig präsentieren darf.

 


11.Spieltag: Sonntag 11.10.09

Teutonia Weiden II - Sparta Würselen II   2:1  (1:0)

 

Verdienter Sieg im Derby gegen starke Spartaner

 

"Nur ein Sieg bringt uns weiter!" Mit dieser klaren Ansage schickte Jürgen Wezel sein Team gegen die starken Spartaner auf´s Helleter Feld. Nach verhaltenem Beginn bekam Weiden ziemlich früh die Partie in den Griff und setzte die Marschroute gut um. Die Gäste kamen wie erwartet mit dem frühen Stören nicht zurecht und agierten nahezu ausschließlich mit langen Bällen, die allesamt in der guten Abwehr der Weidener landeten. Einen Torschuß der Würselener musste Keeper Holger Renn in den ersten 45 Minuten parieren und bekam Rückendeckung bei einem weiteren guten Angriff der Spartaner durch Martin Wallrath, der ein Querpass vor einem einschußbereiten Spartaner klärte. Mehr ließ die Heimmannschaft im Hälfte 1 nicht zu. Den ersten guten Warnschuß gab Martin Wallrath in der 8.Minute ab. In der Folge hatte Weiden das Spiel im Griff und wurde wie die Gäste, nur durch den mehr als unsicher wirkenden Schiedsrichter - wink mal hier, wink mal da ;-)   - immer wieder aus dem Rythmus gebracht. In der 27.Minute nutzte Michael Dürmeier nach einem Freistoss das Missverständnis des Sparta-Keepers und seinen Vorderleuten zur verdienten 1:0 Führung. Nur wenige Minuten erhöhte Weiden auf 2:0, doch der Treffer von Petrit Beka wurde wohl zurecht wegen Abseits aberkannt. Die Gastgeber hatten weiterhin gute Möglichkeiten und hatten mehrmals die Möglichkeit auf 2:0 zu erhöhen, doch der Gästegoalie und Sparta´s gut sortierte Abwehr hatte das Glück der Tüchtigen.

Nach dem Wechsel wurde, wie erwartet, das Angriffsspiel der Spartaner besser und druckvoller. Doch Weiden ließ auch weiterhin keinen Torschuß zu und überstand diese Druckphase. Durch die offensivere Ausrichtung der Gäste, bekam Weiden beste Torchancen und erhöhte zwangsläufig in der 56.Minute durch einen schnell vorgetragenen Angriff über Dominik Röß der Manuel Bulmann in die Gasse schickte und dieser mit einem scharf hereingezogenen Querpass Michael Dürmeier am langen Pfosten bediente, auf 2:0. Zu diesem Zeitpunkt ein dem Spielverlauf entsprechendes Ergebnis. Bis zur 74.Minute hätte Weiden mehrfach den "Sack zumachen" können, doch Pech und mangelnde Übersicht verhinderten eine höhere Führung der Gastgeber. In der 75.Minute konterte Sparta, nach einem Ballverlust der Weidener am gegnerischen 16ér, über 3 Stationen hervorragend und der Spartaner Lücke ließ frei vor´m Teutonen-Tor Keeper Holger Renn keine Chance - 2:1 mit dem ersten Torschuß der Spartaner im 2.Durchgang. Nun war ein Aubäumen der Spartaner zu erwarten, doch Weiden blieb defensiv weiter sicher und hatte nun weitere 100%íge. Da man aber auch diese teilweise leichtfertig versiebte, blieb das Spiel bis zum Schluß spannend. Auch wenn der Gast nur noch durch zwei Freistösse zu Torschüssen kam, wirkten sie stets gefährlich, brachten aber letztendlich keine Gefahr mehr für den Weidener Sieg.

Ein verdienter Erfolg der Weidener gegen starke Spartaner, gegen die man letzte Saison in beiden Spielen nicht gewinnen konnte.

 


12.Spieltag: Sonntag 18.10.09

Teutonia Weiden II - SC Bardenberg II   1:1  (0:1)

 

Weiden´s Reserve verpennt erneut in einem Spitzenspiel die 1.Hälfte

 

Das Derby und Spitzenspiel - Erster Bardenberg gegen Dritter Weiden - war leider kein großer Augenschmaus. Das vermeintliche Topspiel entpuppte sich als eher schwache Kreisliga C Partie. Teutonia wie zuletzt häufiger, verpennte die erste Hälfte total und man war erneut überrascht über die Vielzahl der einfachen und individuellen Fehler der Weidener Reserve. So führte auch in der 6.Minute ein katastrophaler Fehler der beiden Weidener Innenverteidiger zur Führung der Bardenberger zum 0:1. Auch in der Folge schaffte es der Gastgeber nicht den berühmten Schalter umzulegen. Der erste erwähnenswerte - weil gewollte - Angriff der Teutonia (35.Minute) brachte Michael Dürmeier per Kopf nicht mit Druck auf´s Tor. Der Tabellenführer stand defensiv sicher und hatte zunächst wenig Mühe mit dem zerfahrenen und nervösen Spiel der Weidener. Doch auch die Gäste waren weitestgehend harmlos und hatten im ersten Durchgang nur noch eine gute Möglichkeit die Führung auszubauen, vergab diese aber. Weiden ging mit einem verdienten 0:1 Rückstand in die Kabine.

Das mehr als berechtigte "Kabinen-Donnerwetter" zeigte im zweiten Durchgang Wirkung und Weiden zeigte endlich die Leidenschaft, wie es sich in diesem "Spitzenspiel" Coach Jürgen Wezel von der ersten Minute an, erhofft hatte. Das Spiel wurde nicht besser, aber der erhöhte Einsatz der Weidener verschaffte den Platzherren nun endlich die Spielanteile die Tore erhoffen ließen. Die Chancen kamen nun und Bardenberg bemühte mehr als einmal das Glück des Tüchtigen. In der 57.Minute dann der verdiente Ausgleich. Der gerade eingewechselte René Küppers zirkelte eine Rechts-Ecke millimetergenau auf den Kopf von Michael Dürmeier und der nickte zum 1:1 ein. Zuvor hatte Bardenberg mit der einzig nennenswerten Chance im zweiten Durchgang, die Riesenmöglichkeit auf 0:2 davon zu ziehen. So aber stand es nun verdient 1:1. Das Spiel kippte immer mehr zu Gunsten der Weidener und die Führung lag förmlich in der Luft. In der 67.Minute wehrte ein Bardenberger Abwehrrecke, in Torwartmanier eine Linksflanke mit beiden Fäusten ab, doch der im zweiten Durchgang schwach pfeifende Schiedsrichter "übersah" diese Aktion großzügig. Kurz darauf erneut ein klarer Strafstoß, als Michael Dürmeier den Ball im 16ér mit der Brust stoppte und er von hinten in zärtlicher Umarmung dabei umgerissen wurde. Auch das sah der liebsam mit Zuschauer diskutierende Unparteiische wohl eher als Freundschaftsgeste, als mehr eines berechtigten Strafstoßes. In der 80.Minute dann die 1.000%íge! Erneut eine René Küppers Ecke wurde am kurzen Pfosten durch Matze Drewniok verlängert und am langen Pfosten blank von Michael Dürmeier knapp am Tor vorbei geköpft. Der sonst so treffsichere Stürmer der Teutonia vergab die verdiente Führung. Es blieb weiterhin ein Spiel auf mäßigen Niveau aber spannend. Man merkte den Gastgebern an, dass sie das Spiel gewinnen wollten und diese Übermotivation führte oft zu überhasteten Abschlüßen. Die Zeit lief nun davon und Bardenberg versuchte verständlicherweise jede Sekunde herauszuholen und diesen glücklichen Punktgewinn mitzunehmen. Am Ende gelang es dem Tabellenführer auch in Weiden ungeschlagen zu bleiben und hatte sich das aufgrund der ersten Hälfte auch verdient.

Weiden hat den möglichen Sieg in den ersten 45 Minuten verschenkt und zu spät die nötige Leidenschaft für solch ein Spiel gezeigt. Nun heißt es bis zum Winter eine Serie hinzulegen und auf Patzer der Konkurrenten zu hoffen.

 


13.Spieltag: Sonntag 25.10.09

TSV Donnerberg II - Teutonia Weiden II  4:0  (1:0)

 

2.Herren mit peinlichen Auftritt bei TSV Donnerberg II

 

Wie erwartet zeigte sich das Team von Donnerberg II mit einem ganz neuen Gesicht. Gleich mehrere Spieler standen auf dem Feld die erst eine Woche zuvor die generelle Spielerlaubnis für Donnerberg erhalten haben. Trotz der zu erwartenden personellen Verbesserung der Gastgeber zu den bisherigen Spielen, leistete sich Weiden eine nicht geahnte peinliche Vorstellung. Bereits nach 5 Minuten ließ sich ein Weidener Abwehrspieler von seinem Gegenspieler im 16ér austanzen und beim anschließenden Schuß in die kurze Ecke, sah auch Teutonia´s Keeper nicht glücklich aus. Die Weidener  waren im ersten Durchgang, in allen Belangen schwächer. Die Gastgeber liefen mehr, gewannen fast alle Zweikämpfe und auch das Passspiel war dem der Teutonen überlegen. Symptomatisch war dann auch - als man einen fragwürdigen Elfmeter zugesprochen bekam - dass man diesen 2 Minuten vor der Halbzeit, nicht zum 1:1 verwertete. Weiden schoß den Elfer gut 1 Meter - in handgemessenen 23 km/h - am Tor vorbei.

Wer im zweiten Durchgang mit einem Aufbäumen rechnete, war schief gewickelt. Konnte sich das Team in schwächeren Spielen bisher steigern, so war diesmal das Gegenteil der Fall. Während die Hausherren fighteten, auf der Asche grätschten und keinen Zentimeter hergaben, wehrte sich Teutonia nur in Gestalt von Emre Emiroglu gegen die besseren Donnerberger. Die Folge waren die Treffer zum 2:0, 3:0 und kurz vor dem Ende zum 4:0. Auch wenn Weiden durchaus die Möglichkeiten hatte zumindest Toremäßig das Spiel zu drehen, so wäre ein Punktgewinn oder gar ein Sieg absolut unverdient gewesen. Mit dieser Niederlage haben sich die Teutonen vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedet.

Nicht nur Trainer Jürgen Wezel, sondern auch der Vorstand ist nun auf die Reaktion der Mannschaft gespannt, in die man ebenso große Hoffnungen setzt wie in das 1.Herrenteam. Diese Erkenntnis wird sich in den nächsten Trainingsbeteiligungen und im nächsten Spiel -  auf SF Dorff  in zwei Wochen - zeigen.

 


14.Spieltag: Sonntag 08.11.09

SF Dorff - Teutonia Weiden II  5:1  (3:0)

 

Ohne Kampf und Leidenschaft in Dorff verloren

 

Die eklatante Auswärtsschwäche ist zur Zeit das große Manko der Weidener Reserve. Auf fremden Boden zeigt sich das Team seit Saisonbeginn stets mit einem anderen Gesicht. Leidenschaftslos gaben die Teutonen am gestrigen Sonntag ein Spiel her, dass eigentlich schon nach einer Viertelstunde gelaufen war. Gleich der erste Ball auf´s Weidener Tor landete in den Maschen (1.Minute). Nur 5 Minuten später köpfte Dorff nach einer Ecke das 2:0. Teutonia hatte im weiteren Verlauf zwar mehr Spielanteile aber kam nur zu spärlichen Chancen, die allesamt ungenutzt blieben. Kurz vor der Halbzeit setzte Dorff´s Libero einen direkten Freistoss unhaltbar in den rechten Giebel - Spiel gelaufen!

Wie schon gegen Donnerberg war auch im zweiten Durchgang kaum ein Aufbäumen bei den Teutonen zu erkennen. Man versuchte trotz des 3:0 Rückstandes weiter körperlos dieses Spiel runter zu spulen und wurde dafür von den lauffreudigen und kämpferischen Dorffern bestraft. Das 4:0 war dann das endgültige Aus. Das man in der 58.Minute dann auch noch einen Hand-Elfmeter nicht verwertete passte erneut zum Auswärtsbild. Den Ehrentreffer markierte gut eine halbe Stunde vor dem Ende der eingewechselte Chris Braun, der nach einer Ecke im Strafraumgetümmel die Kugel über die Linie presste. Weitere Möglichkeiten erspielten sich die Weidener nicht mehr. Kurz vor dem Ende fing man sich dann auch noch, nach einem Konter, den fünften Gegentreffer. Ein verdienter Sieg der Dorffer die ihrerseits noch einige 100%íge hatten und teilweise kläglich - zum Glück für Weiden - versiebten.

 


15.Spieltag: Sonntag 15.11.09

Teutonia Weiden II - Armada Euchen-Würselen II  8:3  (5:0)

 

Beginnt nun die erhoffte Serie der Reserve?

 

Nach den beiden zurückliegenden Niederlagen war es an der Zeit, dass Teutonia´s Reserve endlich Reaktion zeigt. Der große Kader und die zuletzt gezeigten Leistungen, erlaubte es Jürgen Wezel Jungs aus der "zweiten Reihe" die Chance zu geben. Diese nutzten die Gelegenheit und brachten sich prima ein. Weiden hatte bereits früh Spiel und Gegner im Griff. Nach nur 5 Minuten flankte Michael Dürmeier auf Emrah Emiroglu der geschickt seinen Gegenspieler ins Leere grätschen ließ und überlegt zum 1:0 einschob. Nur 2 Minuten später verwandelte Martin Dreßen einen direkten Freistoß in den Winkel der Torwartecke zum 2:0. In der 17.Minute legte Michael Dürmeier in unnachahmlicher Art zum 3:0 nach. Euchen war nahezu überrollt worden. Die jungen Gäste kamen kaum aus der eigenen Hälfte und fanden kaum Entlastung. So erhöhte Weiden in der 33.Minute nach tollem Zuspiel von Emrah Emiroglu auf Martin Dreßen und dieser mit dem linken Außenrisst auf 4:0. Keine 60 Sekunden später konnte Euchen´s Keeper einen Dürmeier Schuß nur abklatschen und Emrah Emiroglu staubte zum 5:0 Halbzeitstand ab. Die Gäste hatten trotz der klaren Führung der Weidener selber die Riesenmöglichkeit zu verkürzen, doch das Abspiel vor dem leeren Tor entschied der Referee richtigerweise auf Abseits. Noch vor der Halbzeit mußte der bis dahin gut spielende Emrah Emiroglu verletzungsbedingt ausscheiden. Seine Position übernahm Serdar Öksüz der nahtlos an der guten Leistung seines Vorgängers anknüpfte.

Nach der Pausenbrause erwischte der Gast den besseren Start. In der 48.Minute gelang den nie aufsteckenden Gästen der verdiente 1:5 Anschlußtreffer nach einer Ecke. Doch im Gegenzug legte Abräumer Phillip Goergens ein sehenswertes Solo auf den Rasen und erhöhte, nachdem er gleich 4 Euchener "vernaschte", zum 6:1. Kurz darauf kamen Antal Klacak für Arek Zdonczyk und Chris Braun für Petrit Beka zum Zug. Aufgrund der komfortablen Führung und des tiefen Rasens, ließen es die Gastgeber in der Folge ruhiger angehen. Obwohl Weiden weitere gute Chancen hatte blieb man zunächst ohne weiteren Treffer. Aber auch die Gäste bekamen nun mehr Platz und hätten ein weiteres Tor erzielen können, doch Keeper Holger Renn gewann geschickt die 1 gegen 1 Situation. In der 75.Minute erzielte Serdar Öksüz mit seinem Schuß aus gut 25 Meter an den linken Innenpfosten das 7:1. Doch auch hier fiel der nächste Treffer bereits im Gegenzug. Ein langer Ball nach dem Anstoß in den Weidener Strafraum führte zu Verwirrung und der bis dahin in seinem ersten Saisonspiel gut aufspielende Basti Sommer fälschte einen Schuß der Euchener ins eigene Tor zum 7:2 ab. Dass, in der Vorbereitung, schönste Tor des Tages fiel nach einer tollen Direktspiel-Kombination über Serdar Öksüz auf Martin Dreßen und dem Torschützen Chris Braun der die Kugel nur noch über die Linie zu seinem dritten Saisontreffer und zum 8:2 schieben mußte. Der letzte Treffer an diesem Sonntag Nachmittag war den nie aufgebenden Gästen vorbehalten. Basti Sommer verlor als letzter Mann leichtfertig den Ball und der anschließende Pass ließ einen Euchener aus eigentlich klarer Abseitsposition blank auf Goalie Holger Renn zulaufen, der nun das Nachsehen hatte.

Ein Spiel bei dem beide Mannschaften eigentlich mehr Tore erzielen konnten. Dennoch, ein im Torverhältnis, verdienter Erfolg der Weidener, die erneut ihrem Ruf gerecht wurden und ein ganz anderes Gesicht daheim zu den zuvorigen Auswärtsspielen zeigten.

Es bleibt zu hoffen das dieses Auf und Ab endlich zu einem konstanten Aufwärtstrend führt.

 


17.Spieltag: Sonntag 06.12.09

Teutonia Weiden II - Columbia Stolberg II  4:1  (1:1)

 

Verdienter Erfolg trotz zahlreicher Ausfälle

 

Weiden ohne 5 Stammkräfte empfing die bisherige Überraschungsmannschaft Columbia Stolberg II. Auf tiefen aber gut zu bespielenden Rasen, erwischte Teutonia den besseren Start. In der 6.Minute tauchte der junge Petrit Beka blank vor Columbia´s Keeper auf, doch der Lupfer strich knapp übers Tor. Nur 8 Minuten später hatte Michael Dürmeier die gute Möglichkeit zur Führung, doch auch sein Volley-Drehschuß ging knapp am Stolberger Kasten vorbei. Weitere zaghafte Schußversuche der Weidener boten in der Folgezeit keinerlei Probleme für den Gäste-Goalie. Die verdiente Führung (24.Minute) bereitete über Links Ersatz-Spielführer René Küppers mustergültig vor. Seine Flanke wurde per Kopf von Chris Braun verlängert und aus dem Rückraum setzte der aufgerückte Marcel Groten die Kugel unhaltbar ins linke untere Eck. Bis dahin drang Columbia keinmal bis an den Weidener Strafraum vor und bescherte Keeper Holger Renn eine ruhige  Anfangshalbestunde. Kurz vor der Halbzeit wurden die Gäste mutiger und kamen zu einigen Standardsituationen. Weiden schraubte sein Pensum unverständlicherweise zurück und wurde für diese Nachlässigkeit mit dem ersten Schuß auf´s eigene Tor in der 44.Minute mit dem 1:1 bestraft. Nach einer kurzen Ecke der Stolberger stand ein Gästeakteur am langen Pfosten blank, der nahm die lange Flanke an und ließ Holger Renn den Schuß auf´s kurze Eck nur abklatschen, das Nachsetzen der Columbia wurde mit dem Ausgleich belohnt.

Im zweiten Durchgang legten die Platzherren dann wieder konzentrierter und temporeicher los. Direkt nach Wiederanpfiff legte Michael Dürmeier per Kopf auf Martin Dreßen auf, die Volleyabnahme hielt Columbia´s Keeper hervorragend. Nur 40 Sekunden später, köpfte erneut Michael Dürmeier nur knapp über´s Tor. In der 51.Minute dann die verdiente und erneute Führung der Platzherren. Eine Ecke von Martin Dreßen auf Michael Dürmeier legte dieser erneut uneigennützig auf und diesmal stand Chris Braun goldrichtig und hämmerte die Kugel mit einem schönen Seitvolleyschuß in den rechten Torgiebel. Columbia fand keine Entlastung mehr und kam nur noch mit Befreiungsschlägen aus der eigenen Hälfte. Nur 3 Minuten nach der 2:1 Führung erhöhte Martin Dreßen mit einem direkt verwandelten Freistoss ins Torwarteck auf 3:1. Die Gäste kamen im gesamten 2.Durchgang zu keiner Torchance mehr und ließen die Teutonen die Partie unerwartet in "Ruhe" zu Ende spielen. Weiden hätte bei konsequenter Ausnutzung der sich bietenden Möglichkeiten das Ergebnis sicher noch höher schrauben können, doch mangelnde Übersicht vor dem Tor und schwache Abschlüße ließen auf das 4:1 bis zur 86.Minute warten. Erneut war der aufgerückte Verteidiger Marcel Groten beteiligt. Er setzte sich auf Rechts bis zur Grundlinie durch und passte im Strafraum von der Torauslinie  vorbildlich auf den eingewechselten Marc Dohmen zurück, der mit seinem 1,5´ten Ballkontakt ;-) die Kugel versenkte.

Ein, in dieser Höhe verdienter Erfolg gegen wesentlich stärker erwartete Stolberger.

 


19.Spieltag: Sonntag 20.12.09

ASA Atsch II - Teutonia Weiden II 2:5  (0:1)

 

Unmögliche Platz.- und Wetterbedingungen ließen keinen Fussballspass aufkommen

Nicht nur aufgrund der Wetter.- und zu erwartenden Platzbedingungen, fuhren die Weidener zu diesem Auswärtsspiel nach Atsch mit einem mulmigen Gefühl. Doch offensichtlich hat die ASA sich von den imageschädigenden Mitgliedern getrennt, so dass eine völlig andere Truppe, als noch im Skandal-Hinspiel, auf dem schneebedeckten Platz bei den Atschern stand. Bei Schneetreiben und einer nahezu unmöglich sicheren Fusses zu bespielende Eisplattenasche, pfiff Schiedsrichter Inhoven - für alle Beteiligten,  vollkommen unverständlich - diese Begegnung an. Herumgerutsche und "Bolzfussball" waren die Folge - ein reines Glücksspiel! Die Umstände passten den Gastgebern zunächst besser als den Weidenern, die mehr mit sich als mit dem Ball zu tun hatten. Zufallschancen auf beiden Seiten wurden zunächst nicht verwertet. Erst wenige Minuten vor der Halbzeit, fand eine der wenigen Flanken ihr Ziel. Der beste Teutone an diesem Sonntag-Mittag - Petrit Beka - flankte lang auf Michael Dürmeier, der per Kopf zum 1:0 Halbzeitstand einnickte.

Nach dem Pausen"eis" fand der Gast aus Weiden besser in die Partie, doch beste Möglichkeiten vergab man fahrlässig. In der 57.Minute wurde Weiden dafür bestraft. Durch einen guten Angriff der Gastgeber glichen diese fast schon verdient zum 1:1 aus. Erst jetzt wurden die Bemühungen der Teutonen konzentrierter und nur kurz nach dem Ausgleich brachte Michael Dürmeier die Gäste erneut in Führung. Kurz darauf legte Thomas "Tetzte" Tetzlaff für Dominik Röß auf der zum 3:1 einnetzte und anschließend einen höchst sehenswerten Torjubel-Diver durch eine Schneewehe hinlegte (bis dahin fast schon das Highlight im Spiel). Die ASA ergab sich nun ihrem Schicksal und konnte auch nach einer Gelb-Roten für Weiden in Überzahl nicht mehr gefährlich agieren. In der 69.Minute brachte das Nachsetzen von Michael Dürmeier das 4:1 - der abgewehrte Ball landete bei Petrit Beka der aus gut 20 Meter die Kugel ins leere Tor schlenzen konnte. Gut 12 Minuten vor dem Ende erhöhte erneut Michael Dürmeier - im zweiten Versuch - auf 5:1. Im direkten Gegenzug kam Atsch noch auf 5:2 heran, doch mehr wollte den fairen und phasenweise recht gut spielenden Atschern, nicht mehr gelingen.

Am Ende 3 Punkte für Weiden in einem "Glücksspiel", da bei diesen Bedingungen von Fussballspielen keine Rede sein konnte.

 

 


23.Spieltag: Sonntag 14.03.10

VfR Würselen II - Teutonia Weiden II 2:1  (1:1)

 

Reserve verpasst einen gelungenen Rückrundenauftakt

 

Bei den bisher auf eigenem Platz ungeschlagenen Würselener des VfR, verpasste Teutonias Reserve einen gelungenen Rückrundenauftakt. Auf ungeliebter Asche dominierte Weiden von Anfang an die Heimtruppe vom Drischfeld. Dennoch hatten die Platzherren, nach einem mißlungenen Abschlag in der 3.Minute blank vor Keeper Martin Pütz die erste Chance, doch vergab man diese durch ein Abseitsabspiel. Ab dieser Szene ging es nur noch auf das Tor der Würselener, dass der VfR mit Mann und Maus verteidigte. Nach zwei guten Möglichkeiten durch Michael Dürmeier (8.Minute) und Jorge Rodriguez (13.Minute) hämmerte Holger Renn einen Kopfball nach einer Ecke von Martin Dressen an den Pfosten. In der 19.Minute war es dann soweit. In einer mehr als sehenswerten Kombination über Holger Renn im Doppelpass mit Martin Dressen flankte Weidens Allrounder perfekt auf den Kopf von Michael Dürmeier, der per Flugkopfball ebenso sehenswert diesen tollen Angriff abschloß. Weiden blieb dran und hätte durch Basti Sommer, in dessen Brachialschuß sich gleich drei Würselener warfen und auch den folgenden Nachschuß kurz vor der Linie blockten, die Führung ausbauen können. So aber kam es das sich der VfR gegen Ende der 1.Halbzeit durch eine Reihe von Standards ins Spiel zurück "flankte". Weiden versäumte es, diese Standards zu klären und wurde quasi mit dem Halbzeitpfiff nach einer Ecke mit dem 1:1 bestraft. Bei dieser Szene sah Teutonias Defensivbemühung keineswegs souverain aus. Neben dem Ball prallten auch Keeper Martin Pütz und Jorge Rodriguez gegen den Pfosten, wobei Teutonias Mittelfeldspieler einen Teil eines Zahns verlor.

Zur Halbzeit geschockt aufgrund des mehr als glücklichen Ausgleichs, patzte Weidens Defensive wenige Minuten nach Wiederanpfiff erneut. Ein mißglückter Rückpass, erlief sich der VfR und nutzte diese einmalige Chance eiskalt zur überraschenden Führung - anderthalb Chancen = 2 Tore - sowas nennt man effektiv . Nun rollte ein Angriff nach dem anderen der Gäste aus Weiden auf die Bude der Würselener, die bis zum Ende des Spiels nicht mehr in die Nähe des Weidener Strafraum kamen. Teutonia hatte nun bei einer Reihe von Möglichkeiten nun auch noch das allseits beschriene Schußpech. Hinzu kam das VfR - Keeper Blum einen tollen Tag erwischte und über sich hinauswuchs. In der 57.Minute hatte erneut Jorge Rodriguez eine gute Chance, doch er verzog freistehend. Holger Renn scheiterte mit zwei Kopfbällen nur knapp und hatte in der 71.Minute seine beste Möglichkeit, nachdem er durch Martin Dressen perfekt bedient wurde, er den Ball mit der Hacke mitnahm aber aus gut 9 Meter knapp über die Latte schoß. Zu allem Pech kam dann auch noch dazu das der ansonsten gute Schiri Klähr zwei eindeutige Foulelfmeter nicht für Weiden ahndete und das bei einem Handspiel im Strafraum (zugegebener Maßen schwer zu erkennen) ebenfalls der fällige Pfiff ausblieb. So schaffte es der VfR diese knappe Führung mit viel Kämpferherz über die Zeit zu bringen.

Auch wenn Weiden das bessere Team war und einen Sieg ebenfalls verdient gehabt hätte, so muss man dem VfR diesen Sieg aufgrund ihres aufopferungsvollen Fightes zugestehen.

 

 

 


21.Spieltag: Donnerstag 18.03.10

SC Setterich IV - Teutonia Weiden II 0:8  (0:4)

 

Höchster Saisonsieg - ausgerechnet Auswärts

 

Obwohl bereits das Hinspiel deutlich zu Gunsten der Weidener verlief, war das Team aufgrund überraschend positiver Ergebnisse der Settericher gewarnt. Hinzu kommt die bisher unerklärliche Auswärtsschwäche der Teutonia. Doch es kam - Gott sei Dank - besser als erwartet. bereits in der 1.Minute ging Weiden in Führung und ließ den Gastgebern in den ersten 45 Minuten nur zwei gute eigene Möglichkeiten zu. Beide Chancen vereitelte Keeper Martin Pütz hervorragend. Setterich war wie erwartet lauf.- und kampfstark, lief aber zu oft den Weidenern nur nach, die dann bis zur Pause auf 4:0 erhöhten. Den schönsten, wenn sicher auch nicht so gewollt, erzielte Emrah Emiroglu aus gut 35 Meter, als ihm eine "Flanke" über den Fuß rutschte und im langen Eck unhaltbar einschlug.

Nach der Pause blieben die Gastgeber mit allen Spielern vorne und ließen die Defensive nahezu ungeachtet. Weiden schraubte das Ergebnis bis auf 8:0 hoch und hätte bei konsequenterer Ausbeute sicher den zweistelligen Bereich erreicht, doch dies wäre sicher zuviel des guten gewesen.

Leider ließ die unorthodoxe Spielweise der Setterich kein ansehnliches Spiel zustande kommen, was die Weidener am Ende jedoch nicht allzusehr störte.

Tore für Weiden: je einmal Holger Renn, Petrit Beka, Emrah Emiroglu, Martin Dreßen / viermal Wilfried Ritzerfeld

 


24.Spieltag: Sonntag 21.03.10

Teutonia Weiden II - SG Stolberg II  3:2  (3:1)

 

Weiden Zwei schlägt "Angstgegner" SG Stolberg II mit 3:2

 

Der Angstgegner (3 Spiele = 3 Niederlagen 3:12 Tore) der letzten und dieser Spielzeit - SG Stolberg II - wurde am gestrigen Sonntag verdient mit 3:2 geschlagen. Wie schon gegen Setterich gelang den Teutonen die frühe Führung. Ein kluger Pass von Serdar Öksüz in die Tiefe auf Emrah Emiroglu nutzte dieser eiskalt in der 4.Minute zur 1:0 Führung. Auf nassen aber gut zu bespielenden Rasen entwickelte sich ein kampfbetontes und von den Weidenern auch technisch ansehnliches Fussballspiel. Die SG versuchte es mit langen Bällen auf ihre schnelle Spitze, die jedoch hervorragend bei Dominik Röß aufgehoben und weitestgehend abgemeldet war. Teutonia spielte sich eine Chance nach der anderen heraus und erhöhte in der 20.Minute erneut durch Michael Dürmeier auf das hochverdiente 2:0. Stolberg fand nur sporadisch statt und verkürzte in der 36.Minute vollkommen überraschend nach einem erneuten langen Ball und einem eklatanten Stellungsfehler der Weidener Defensive auf 2:1. Doch im Gegenzug stellte erneut Michael Dürmeier den alten 2 Tore Abstand wieder her. Holger Renn erkämpfte sich mit Druck im Mittelfeld den Ball, den dann Basti Sommer paßgenau dem Torschützen in den Lauf legte. Kurz darauf hatte Weiden jedoch Glück als Dominik Röß auf rutschigen Rasen am Ball vorbei grätschte und seinen Gegenspieler im 16ér traf. Da aber auch dieser den Ball nicht erreicht hätte, ließ wohl der ansonsten sehr umsichtige Schiedsrichter weiterlaufen. Über einen Strafstoss hätte man sich jedoch nicht beschweren können.

Nach dem Wechsel versuchten es die Gäste weiter und noch verstärkter mit weiten Bällen auf ihre schnellen Spitzen, jedoch ohne Keeper Martin Pütz ernsthaft zu prüfen. Teutonia versäumte es in dieser Phase eine Reihe von hervorragenden Einschußmöglichkeiten zu nutzen. So kam es wie es so oft kommt - es rächt sich! Die SG fand aus dem Spiel heraus kaum zu Chancen, nutzte aber einen direkt verwandelten Freistoss zum schmeichelhaften 2:3 Anschlußtreffer. Weiden legte nun weiter zu und behielt im Abschluß weiter Pech. Zweimal Pfosten (Michael Dürmeier, Martin Dreßen) und einmal Latte (Serdar Öksüz), sowie zwei hervorragend abgewehrte Kopfbälle (Holger Renn) hätten das Ergebnis leicht in die Höhe treiben lassen können. So aber blieb die Partie bis zum Schluss spannend. Die SG hatte noch eine gute Möglichkeit zum Ausgleich, doch Teutonias Keeper behielt in der 1 gegen 1 - Situation die Oberhand und pflückte dem SG Angreifer die Kugel geschickt vom Fuss.

Am Ende ein absolut verdienter wenn auch knapper Sieg der Weidener, die ebenso kampfbetont wie die Gäste agierten und aufgrund der besseren Spielanlage den "Angstgegner" zum erstenmal besiegen konnten. Zu Bedauern ist die erneute Verletzung von Emrah Emiroglu und Michael Dürmeier, die beide verletzt ausscheiden mußten. Beiden wünschen wir rasche und gute Besserung.

 


25.Spieltag: Sonntag 28.03.10

FC Breinigerberg - Teutonia Weiden II  5:5  (3:4)

 

Teutonia Weiden II - einfach unbegreifbar

 

Wie sagte schon Rudi Völler an Waldi Hartmann? : ".....nach einem Tiefpunkt kommt immer noch´n tieferer Tiefpunkt!" so ähnlich müssen sich die Teutonen wohl vorkommen. Unbegreiflich wie eine Mannschaft binnen 90 Minuten solche zwei Gesichter zeigen kann.

Gleich zu Beginn: Völlig indisponiert kassierte Weiden bei eigenem Anstoß nach handgestoppten 18 Sekunden das 0:1. Doch das Team legte im Anschluß los wie es sein muss. Bis zur 13.Minute führte Weiden mit 3:1 und legte in der 28.Minute das 4:1 nach. Genau so sollte und mußte man auf Breinigerbergs Asche an.- und auftreten. Doch dann das, was man nicht erklären kann wenn man es nicht selbst gesehen hat. Statt bei den sich gebotenen 100%ígen Chancen auf 5 oder 6:1 davon zu ziehen, ging man nur noch alibimäßig in die Zweikämpfe und ließ die bis dahin nicht existierenden Gastgeber zu Chancen kommen. Die hatten dann auch das Glück das die unmöglichsten Teile den Weg ins Netz fanden. Halbzeit 3:4 für Weiden - noch!

Obwohl die Marschrichtung für den zweiten Durchgang klar angesagt wurde waren einige Teutonen nicht mehr gewillt diese Aufgaben umzusetzen. Breinigerberg die in der Offensive bis dahin das viertschwächste Team war schenkte den Teutonen noch die Treffer 4 und 5 ein. Aus einer sicheren 4:1 Führung wurde ein unbegreiflicher 4:5 Rückstand. Erst jetzt, knappe 12 Minuten vor dem Ende wachte Weiden wieder auf und kämpfte wie es zuvor hätte sein sollen. Doch auch die Gastgeber gaben in den Schlußminuten alles. 4-5 gute Chancen hätten zum Sieg der Weidener reichen sollen, doch wie zuvor ließ man nun unter Druck die 100%ígen Möglichkeiten ungenutzt. Nur wenige Minuten vor dem Schlußpfiff gelang Michael Dürmeier der verdiente 5:5 Ausgleich.

Trotz des späten Punktgewinn kann eine solche Darbietung der Weidener Reserve nicht akzeptiert werden und war ein Faustschlag ins Gesicht derer die nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Umfeld alles für das Team geben. Der Aufstieg - der u.a.  nach zahlreichen glücklichen Umständen möglich war - dürfte damit endgültig für diese Serie abgehakt sein.

 


26.Spieltag: Samstag 03.04.10

Teutonia Weiden II - FC Falke Bergrath II  3:1  (1:1)

 

Teutonia seit 4 Spielen ungeschlagen

 

In einer nicht ganz so prickelnden Begegnung gewann Weiden mit 3:1 gegen gute, aber stärker erwartet Falken aus Bergrath. Teutonia hatte in den Anfangsminuten die ersten guten Möglichkeiten, doch Holger Renn und Michael Dürmeier scheiterten mit ihren Kopfbällen und Petrit Beka´s Schuß war kein Problem für den Falker Keeper. Nahezu mit dem ersten Vorstoß der Bergrather in den Weidener Strafraum deutete Schiedsrichter Klähr auf Foulelfmeter und somit die 1:0 Führung der Gäste. Nur 8 Minuten später glich Martin Dreßen mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 aus. Teutonia schaffte es nicht noch vor der Halbzeit in Führung zu gehen, obwohl sich weitere gute Möglichkeiten dazu boten. Die Gäste traten in den ersten 45 Minuten nur noch einmal gefährlich, mit einem Schuß aus gut 25 Meter, knapp am Gehäuse vorbei, in Erscheinung. Nach dem Pausentee wurde Weiden dominanter ohne jedoch wirklich zu glänzen. In der 49.Minute zirkelte Emrah Emiroglu einen schnell ausgeführten Freistoß auf den Kopf von Michael Dürmeier, diesmal landete die Kugel im Netz. Nur 11 Minuten später trat erneut Emrah Emiroglu auf halbrechts in Erscheinung und sein Schuß aus gut 35 Meter landete unhaltbar im langen Torwinkel (der eine oder andere munkelte es wäre eine Flanke gewesen - doch der Schütze beharrte auf seine Absicht zu diesem Torschuß ;-). Kurz darauf tauchten die Falken blank vor Keeper Martin Pütz auf, doch diese 100%íge Chance schob der Bergrather Angreifer am langen Pfosten vorbei. Nach dieser Schrecksekunde war Teutonia´s Abwehr einige Minuten nicht ganz auf der Höhe, überstand aber die Drangphase der Gäste glücklicherweise schadlos. In den Schlußminuten dezimierten sich die Falken durch unnötige Gelb-Rote Karten selber und kassierten in den letzten 5 Minuten sage und schreibe 3 Platzverweise wegen Meckern. 

Ein am Ende verdienter Erfolg, gegen gute Bergrather die sicher noch einige Punkte gegen Spitzenteams einfahren werden.

 

 

 


27.Spieltag: Ostermontag 05.04.10

Teutonia Weiden II - FC Fathi Spor  1:6  (0:3)

 

Teutonia ohne Chance

 

Gegen Fathi Spor kassierte das Reserveteam der Teutonia die bisher höchste Saisonniederlage. Die Mannschaft von den Tellebenden war über die gesamte Spielzeit das bessere Team und führte bereits nach 5 Minuten verdient mit 1:0. Auch beim 2:0 der Gäste stellte sich Weiden´s Defensive mehr als dumm an, ließ man doch trotz Überzahl den FC Fathi Spor wie durch Slalomstangen marschieren und nahezu unbedrängt einschieben. Danach hatte Teutonia ihre beste Phase und war bis zur Pause zwar optisch überlegen, aber viel zu harmlos in der Offensive. Da machten es die Würselener besser. Kurz vor der Halbzeit nutzen sie einen kurz ausgeführten Freistoß zum 3:0 Halbzeitstand. Nach der Pause hoffte man aus Weidener Sicht, das Spiel im zweiten Durchgang ausgeglichener gestalten zu können, leider blieb es bei der Hoffnung. Fathi Spor spulte eine tolle Leistung herunter und erhöhte bis zur 75.Minute auf 6:0. 12 Gegentreffer in den letzten 3 Spielen zeigen deutlich wo Weiden´s Schwächen liegen. Obwohl Teutonia durchaus die eine oder andere gute Chance auf einen eigenen Treffer hatte, dauerte es bis zur 83.Minute ehe Jorge Rodriguez mit seinem ersten Saisontor den  Ehrentreffer erzielte.

Eine, auch in dieser Höhe verdiente Niederlage gegen ein starkes FC Fathi Spor, die an diesem Tag in allen Belangen, einfach klar besser waren.

 

 


28.Spieltag: Donnerstag 08.04.10

SC Bardenberg II - Teutonia Weiden II  0:4  (0:1)

 

Erster Sieg auf Asche in dieser Saison

 

Das ersatzgeschwächte Bardenberger-Team begann äußerst defensiv. Weiden tat sich zunächst schwer und war teilweise nicht zielstrebig genug im Abschluß. In der 20.Minute zog Martin Dreßen mit einem beherzten Solo an und schloß mit einem satten Schuß ins linke untere Eck zur verdienten 1:0 Führung ab. In der Folge kamen die Gastgeber zu einer Unzahl an Standardsituationen, nutzte diese zahlreichen Möglichkeiten jedoch nicht.

In den zweiten 45 Minuten wurden Teutonia´s Aktionen zielstrebiger. In der 52.Minute setzte sich Thomas Tetzlaff dynamisch auf Links durch und konnte im 16ér nur noch per Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoss verwandelte Martin Dreßen mühelos. Kurz darauf eine ähnliche Situation auf der anderen Seite. Diesmal setzte sich Petrit Beka durch und hämmerte die Kugel aus spitzen Winkel ins lange Eck zum 3:0. Weitere Chancen folgten, doch Weiden mußte bis zur 70.Minute warten ehe auch Michael Dürmeier seinen Treffer zum 4:0 erzielte. Nach tollen Pass von Martin Dreßen auf Petrit Beka der den Torschützen perfekt in die Gasse spielte schloß dieser sehenswert ab.

Ein verdienter Sieg - erstmals auf Asche in dieser Serie - gegen gute Bardenberger.

 

 


29.Spieltag: Sonntag 18.04.10

Teutonia Weiden II - TSV Donnerberg II  6:0  (2:0)

 

Zweiter Sieg in Folge

 

Mit einer halben Stunde Verspätung begann das Spiel der 2.Herren gegen TSV Donnerberg II. Die Donnerberger fanden nach eigener Aussage den Platz in Weiden nicht. Man merkte zu Beginn des Spieles deutlich dass die TSVér darauf bedacht waren Disziplin zu halten, was ihnen bis auf wenige Situationen auch gut gelang. Schiedsrichter Schröder hatte das Spiel gut im Griff. Ebenso die Teutonen, die nach gut 13 Minuten durch Petrit Beka mit 1:0 in Führung gingen. Weiden war optisch überlegen nutzte aber die sich bietenden Möglichkeiten nicht zum Ausbau des Resultats. Die Donnerberger kamen selten, aber wenn gefährlich vor´s Weidener Tor. In der 28.Minute parierte der reklamierte A-Jugendliche Danny Körlings, der erstmals für Weiden spielte einen sehenswerten Fallrückzieher des Donnerberger Mittelstürmers. Danach waren die Offensivaktionen der Gäste erloschen und Weiden erhöhte durch Michael Dürmeier fünf Minuten vor der Halbzeit auf 2:0.

Kurz nach dem Seitenwechsel schloß Martin Dreßen eine schöne Kombination zum 3:0 ab. Nun zeigte sich das "alte und bekannte" Donnerberg. Wutausbrüche bei fast jeder Entscheidung des Schiedsrichter gipfelten mit einer roten Karte wegen Tätlichkeit gegen den Donnerberger Mittelstürmer Ibrahim Polat (hierzu später mehr). Bis dahin führte Weiden bereits durch einen weiteren Treffer von Michael Dürmeier mit 4:0. Es folgten zahlreiche 100%íge Möglichkeiten. Die bBeste ließ Holger Renn aus, nachdem er hervorragend die gewollte Abseitsfalle der TSV umlief und auch noch den Keeper ausspielte, doch ins leere Tor wollte er die Kugel auch nicht schieben, so tanzte er nochmal einen Donnerberger und erneut deren Keeper aus, um dann die Pille elegant am Pfosten vorbei zu schieben - Einfach kann ja jeder ;-) Dennoch blieb der Weidener Allrounder einer der Besten und trieb sein Team immer wieder nach vorne. In der 70.Minute erhöhte Dmitriy Menemchiadi mit seinem ersten Tor für Weiden auf 5:0. Den Schlußpunkt setzte Martin Wallrath, der ebenfalls mit seinem ersten Tor im Trikot der Teutonen den sehenswerten 6:0 Endstand markierte. Ein ungefährdeter Sieg der Weidener über weitestgehend harmlose Donnerberger, die jedoch nach dem Spiel wieder auffielen. Als Schiri Schröder den ausgefüllten Spielbericht von TSV unterschrieben haben wollte, strichen die Donnerberger die eingetragene Rote Karte kurzerhand durch und baten darum einen anderen Spieler dort "einzusetzen". Darauf ließ sich der Schiedsrichter natürlich nicht ein, und informierte darüber umgehend die Verantwortlichen der Teutonia. Manche Mannschaften / Vereine lernen es nie - mehr ist dazu einfach nicht mehr zu sagen.

 

 


30.Spieltag: Sonntag 25.04.10

Sparta Würselen II - Teutonia Weiden II  2:3  (0:2)

 

Teutonia gewinnt 3.Spiel in Folge

 

Ein gutes Kreisliga C - Spiel begann für die gastgebende Sparta verheißungsvoll. Ein langer Freistoß landete bei Sparta´s Goalgetter Schuricht und dieser zimmerte in der 2.Minute die Kugel aus der Drehung an die Weidener-Latte. Schrecksekunde für die Teutonia, die danach mehr und mehr das Spiel dominierte und die Würselener kaum mehr zu Chancen kommen ließ. Die erste Großchance für Weiden in der 10.Minute. Michael Dürmeier erkämpfte sich auf Linksaußen die Kugel, zog in den 16ér und zwang Sparta´s Keeper zu einer Glanzparade ins linke untere Eck. Nur 3 Minuten später flankte Dmitriy Menemchiadi millimetergenau auf den Kopf von Michael Dürmeier, der sich die zweite Möglichkeit nicht nehmen ließ - 1:0. Es folgten einige gute Angriffe der Teutonia, doch weitere Treffer wollten zunächst nicht gelingen. In der 32.Minute dann ein eher unabsichtliches aber durch die Bewegung gegen den Ball, deutliches Handspiel eines Spartaners im 16èr. Der umsichtige Schiedsrichter zeigte auf den Punkt. Martin Drehsen erhöhte unhaltbar auf 2:0. Kurz darauf kam Sparta zur einzigen Möglichkeit aus dem Spiel heraus, aus stark abseitsverdächtiger Position vergab erneut Schuricht freistehend vor Weiden´s Gehäuse. Kurz vor der Pause noch die Möglichkeit für Weiden auf 3:0 zu erhöhen doch der 2.Ball - nach einem Weidener Freistoß - springt Holger Renn unglücklich, frei vor dem Tor, vom Fuss.

Fazit: Verdiente 2:0 Führung zur Pause.

Mit dem Anpfiff zum 2.Durchgang dann der endgültige KO für Sparta. Ein langer Ball auf Emrah Emiroglu nahm dieser Klasse an und dieser flankte mustergültig auf Michael Dürmeier der erneut per Kopf unhaltbar versenkte. Weiden nun auch läuferisch überlegen ließ die Gastgeber nicht mehr vor Keeper Erik Juchems auftauchen, der die Weidener Bude in Vertretung für den an die Erste abgestellten Danny Körlings, sehr gut hütete. In der 52.Minute parierte der zur Halbzeit eingewechselte Ersatzkeeper der Sparta einen dirkten Freistoß von Michael Dürmeier erstklassig. Die anschließende Ecke köpfte der zuvorige Freistoßschütze auf den reaktionsschnellen Keeper, den Nachschuß wehrte ein Würselener auf der Linie ab. Das 4:0 lag in der Luft. Nur 5 Minuten später spielte Holger Renn - in Uwe Bein Manier - Dimi Menemchiadi frei, doch dessen Schuß landete nur an der Latte. In der 74.Minute erneut eine gute Kopfballchance für Weiden nach einer Ecke. In der Schlußviertelstunde plätscherte das zuvor intensiv geführte Spiel bei sommerlichen Temperaturen nur noch vor sich hin. Bis zur 87.Minute, als nach einem direkten Freistoss der Spartaner, dem Weidener - Keeper der einzige Patzer an diesem Sonntag unterlief. Den scharf geschoßenen Ball konnte Erik Juchems nicht festhalten und im Nachsetzen schob Würselen die Kugel über die Linie zum schmeichelhaften 1:3 Anschlußtreffer. In der 90.Minute hatte erneut Holger Renn eine gute Möglichkeit, der Routinier nahm eine Ecke volley und direkt aus der Drehung und zielte nur wenige Zentimeter über´s Tor. Das Sparta noch auf 2:3 verkürzte war nur noch Kosmetikkorrektur. In der 96.Spielminute standen gleich 5 Spartaner nach einem langen Ball hinter Weiden´s Abwehr im Abseits. Zwei Würselener liefen trotzdem zum Ball und schoben freistehend und aus klaren Abseits zum Endstand ein.

Weiden gewann zum zweitenmal in dieser Saison verdient gegen gute Spartaner, die aber noch immer die beste Aufstiegsausgangssituation haben.

 

 


31.Spieltag: Sonntag 02.05.10

Teutonia Weiden II - SF Dorff   2:1  (1:0)

 

Teutonia gewinnt 4.Spiel in Folge

 

Teutonia´s Zweite hatte sich durchaus vorgenommen, die 1:5 Hinspiel-Pleite wieder Gut zu machen. Teutonia war gleich spielbestimmend und Dorff machte klar, dass man aus einer massiven Abwehr heraus mit langen Bällen auf ihre beiden schnellen und kopfballstarken Spitzen, auf Konter setzen würde. In der 6.Minute dann die Schrecksekunde für Weiden. Dorff´s Spielführer kam im 16ér zum Abschluß und beim Versuch den Schuß zu blocken traf Christoph Kohls den Schützen elfmeterreif. Doch der junge Danny Körlings parierte in seinem 2.Spiel für Weiden den ins linke Torwarteck getretenen Schuß hervorragend. Teutonia nun noch konzentrieter und rollte einen Angriff nach dem anderen auf den Dorffer Kasten. In der 12.Minute nahm Serdar Öksüz einen aufgelegten Ball von Michael Dürmeier volley auf und zielte nur knapp über die Querlatte. 14.Minute flankte Emrah Emiroglu auf den Kopf von Michael Dürmeier doch der Ball ging am Pfosten vorbei. Nur eine Minute später legte erneut der agile Emrah Emiroglu den Ball im 16ér quer auf Martin Dreßen der auf den freistehenden Holger Renn der aber aus gut 11 Meter verzog. 17.Minute erneut ein Dürmeier Kopfball nach Flanke vom jungen Dimi Menemchiadi, erneut knapp vorbei. In der 21.Minute nahm Martin Dreßen einen Querpass aus der Drehung und auch dieser Schuß streichte nur wenige Zentimeter am kurzen Pfosten vorbei. Weiden blieb weiter geduldig und erarbeitete sich weiterhin Chancen. In der 35.Minute beinahe ein Eigentor der Dorffer nach einer scharfen Ecke von Martin Dreßen. In der 40.Minute hatte das warten auf den erlösenden Treffer dann endlich ein Ende. Michael Dürmeier zeigte das er es auch aus der Entfernung kann. Aus gut 22 Meter zog er die Kugel ins linke untere Eck zum hochverdienten 1:0 Halbzeitstand. Die fairen Gäste kamen bis dahin nur noch zu einer besseren Möglichkeit aus dem Spiel heraus, vergaben aber deutlich.

Im zweiten Durchgang wurden die Gäste etwas offensiver, was den Platzherren etwas mehr Räume um den 16ér herum bescheerte. In der 48.Minute drehte Emrah Emiroglu mit einem tollen Solo auf, umspielte gleich 4 Dorffer und zog den anschließenden Schuß nur knapp am kurzen Pfosten vorbei. Die Gäste bis dahin selten in Weidener Tornähe, aber mit hohen Bällen auf ihre großgewachsenen Angreifer stets gefährlich. Das 2:0 markierte nach einer Ecke der kurz zuvor eingewechselte Jorge Rodriguez. Nur 5 Minuten später hätte Dimi Menemchiadi mit einem sehenswerten Distanzschuß erhöhen können, doch Dorff´s Keeper parierte hervorragend. Kurz danach zeichnete sich der Gästekeeper erneut mit einer guten Parade aus, als er nach einer tollen Kombination über Jorge Rodriguez und dem jungen Dimi Menemchiadi auf Michael Dürmeier, dessen platzierten Schuß aus dem unteren linken Eck fischte. Dorff hatte kurz zuvor ihre beste Chance aus dem Spiel heraus, doch die "10" der Gäste semmelte aus gut 10 Meter freistehend den Ball weit über Danny Körlings Gehäuse. Nun kam nochmal etwas Stimmung auf und Dorff drängte auf den Anschlußtreffer. Die bis dahin absolut faire Begegnung wurde intensiver und es folgte eine Reihe an Freistößen auf beiden Seiten. Einen dieser langen Freistöße nutzte Dorff´s Nummer 9 mit der Verlängerung per Hinterkopf zum 2:1 Anschlußtreffer (85.Minute). In den Schlußminuten passierte dann nicht mehr viel und Teutonia egalisierte die Hinspielniederlage und gewann nun verdient das 4.Spiel in Folge gegen gute und engagierte Sportfreunde aus Dorff.

Spielbericht des SF Dorff

 

 

 


32.Spieltag: Sonntag 09.05.10

Armada Euchen-Würselen II - Teutonia Weiden II   3:2  (0:1)

 

Nervenversagen? Oder einfach mangelnde Einstellung?

 

"Ich verstehe diese Mannschaft nicht!" bitter enttäuscht war Coach Jürgen Wezel nach der Niederlage gegen Armada Euchen Würselen II von seinem Team. Bereits zu Beginn merkte man den Teutonen an, dass die meisten nicht mit dem Kopf bei der Sache waren. Setzte man in den Spielen zuvor die vorgegebene Marschroute um, so ließ man diese wichtige Eigenschaft als Mannschaft gegen Armada fast gänzlich vermissen. Bereits nach wenigen Minuten ein berechtigter Foulelfmeter für Euchen. Doch wie schon in der Vorwoche parierte der 18 jährige Danny Körlings den schwach geschoßenen Elfmeter und hielt sein verunsichertes Team im Spiel. Weiden war ohne Frage die eindeutig dominierende Mannschaft, ließ den Gastgebern aber stets viel zuviel Raum. Im ersten Durchgang konnten die Würselener jedoch nichts von diesem Raum in Chancen umsetzen. Weiden verballerte gleich 8-10 allerbeste Chancen und man hatte ständig das Gefühl, dass sich das rächen sollte. Dennoch ging Weiden durch einen berechtigten Handelfmeter durch Martin Drehsen mit 1:0 in Führung und aufgrund der daraus resultierenden roten Karte auch noch in Überzahl. Nach dem Wechsel glich sich das Bild. Teutonia ließ eine 100%íge nach der Nächsten ungenutzt ehe Emrah Emiroglu nach einem gelungenen Solo das 2:0 erzielte. Trotz des schwachen auftreten der Weidener bis dahin, glaubte man sich auf der Siegerstrasse. Doch dann dass, was man in dieser Serie schon einmal auf Breinigerberg erleben mußte. Weiden´s Spieler stellten kollektiv das Fussballspielen ein. Keine Zweikämpfe mehr, Pässe über drei Meter wurden unkonzentriert gespielt und kamen nicht an. Euchen verkürzte nach einem 40 Meter Solo - ohne Zweikampf!!! - auf 2:1. Kurz darauf aus einem direkten Freistoß auf 2:2 und 5 Minuten vor dem Ende, als Weiden alles nach vorne warf, per Konter zur 3:2 Führung. Erst da wachte Teutonia erst wieder auf und begann zu fighten. Doch diesmal zu spät. Diese Niederlage besiegelt eine Saison in der man schon totgeglaubt, nochmal die Chance erhalten hatte, aus eigener Kraft Meister zu werden und dann so eine Leistung ......

Offensichtlich versagten die Nerven im vorletzten Saisonspiel. Nach dem Schlußpfiff war das gesamte Team zutiefst über ihre Leistung enttäuscht und konnte selber nicht begreifen wie das passieren konnte. Auch wenn theoretisch noch eine Chance besteht, so schwer ist es daran zu glauben, dass Fatih Spor nicht die noch 4 fehlenden Punkte aus den letzten 2 Spielen gegen Euchen und SC Bardenberg II holt.

 

 


34.Spieltag: Sonntag 30.05.10

Columbia Stolberg II - Teutonia Weiden II   0:2  (Wertung)

 

Anstoßzeitverlegung war beiden Teams nicht bekannt

 

Eigentlich hätte man 13:00 Uhr spielen sollen, doch Mitte der Woche wurde die Anstoßzeit für die im Meisterschaftsrennen stehenden Teams auf 11:00 Uhr verlegt.

Weiden konnte noch kurzfristig und rechtzeitig sein Team nach Stolberg bringen. Dies war den Stolbergern nicht möglich. So kam es dass die gastgebende Columbia nicht antreten konnte. Gerne hätte man zum Abschluß noch gespielt, so aber gehen die Punkte am grünen Tisch an die Weidener Teutonia.

 

An dieser Stelle gratulieren wir dem verdienten Meister FC Fatih Spor zum Aufstieg.

Desweiteren bedankt sich das Weidener Reserveteam bei der steten Zuschauerunterstützung und hofft auf die gleiche Unterstützung in der nächsten Saison, wenn nach der diesjährigen Vizemeisterschaft erneut das Ziel Aufsteig anvisiert werden soll.