Chronik des FC Teutonia 1919 Weiden e.V.

Vorwort:

Diese zusammengefasste Chronik des FC Teutonia 1919 Weiden e.V. beruht zu einem grossen Teil auf der 1994 veröffentlichten Festschrift zum 75 jährigen Bestehen der Teutonia.

 Weitere Quellen sind "altgediente" Vereinsmitglieder und Freunde der Teutonia die zu dieser "lebenden" Chronik bei(ge)tragen (haben) - Danke!

 

Gerne kann uns auch weiteres oder ergänzendes Material zugeschickt werden, so dass wir einen "füllenden" Chronik-Bereich der Teutonia erarbeiten! mailto:webmaster@teutonia-weiden.de oder per Fax: +49 (0) 721 151 340665


Die Gründung:

 

Kurz nach dem ersten Weltkrieg stand es den Weidenern, trotz erheblicher Kriegsfolgen, der Sinn nach Vereins-gründungen.

Neben den bereits bestehenden Weidener Sport-Vereinen TV Weiden (seit 1869) und Westwacht Weiden (seit 1905) wollte sich auch die bereits vor dem Krieg fussballspielende Jugend aus Weiden zu einem Verein zusammen finden.

Bereits 1905 gründete sich in Würselen die Rhenania. 1911 folgte der Rasensport und nur zwei Jahre später gründete sich die Sparta.

Nun im Mai 1919 gründeten 20 Weidener - Männer in einer Gründungsversammlung den FC Teutonia 1919 Weiden!

Die Gründungsmitglieder waren:

Josef Aretz, Johann Classen, Leo Gatzweiler, Leonhard Offergeld, Franz Schüller, Adrian Vonhoegen, Matthias Gatzweiler, Hubert Gorgels, Theodor Werker, Josef Weingartz, Michael Göbbels, Josef Göbbels, Hermann Graf, Johann Müller, Gottfried Römer, Fritz Jansen, Karl Cohnen, Wilhelm Tropartz, Eduard Bergstein, Fritz Rober;

Zum ersten Vorsitzenden des Vereins wurde einstimmig Josef Aretz gewählt. Zum ersten Geschäftsführer wurde Leo Gatzweiler berufen.

Neben der Festlegung des Vereinsnamen wurden auch die Vereinsfarben Schwarz und Rot bestimmt.

Nun war es an der Zeit den geordneten Spielbetrieb aufzunehmen.......


Das war die Mannschaft der ersten Stunde:

 

 

Die Teutonen-Lieder

 

 

 


 

Das 1.Spiel:

 

Die erste "offizielle" Partie bestritt die Teutonia gegen den ebenfalls neu gegründeten SV Horbach (das Ergebnis ist leider nicht übermittelt).

Da Sportplätze zu dieser Zeit als "Verlust von Wirtschaftsland für Ernährung" angesehen wurden, spielte man auf verschiedensten Wiesen, vornehmlich jedoch hinter Gut Tremöhlen.

Anfang September 1919 startete dann die erste Meisterschaftssaison. In der zugeteilten C-Klasse war man u.a. mit Sparta und Rasensport Würselen, Herbesthal, Rothe Erde, BC Kohlscheid, Herzogenrath, Bardenberg und SV Aachen in einer Gruppe.

Erster Gegner der Meisterschaftsrunde war der BC Kohlscheid den man mit 4:1 und 7:2 abfertigte.

Am 21.09.1919 berichtete die Presse erstmals über die Teutonia. Der Heimsieg über Sparta Würselen (5:3) legte den weiteren Grundstein zu einer nicht vorher geahnten, ersten Saison. Am 29.12.1919 fegte man auch noch den VfR Würselen mit 4:1 weg.

Da es zu wenigen Punktverlusten kam stieg das Team gleich in ihrer ersten Saison in die Kreisliga B auf! - Ein toller Anfangserfolg.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Die Spielzeiten von 1920 - 1930:

 

In der zweiten Spielzeit 1920 / 21 schlug sich die Teutonia als Aufsteiger in der Kreisliga B recht gut. Mit guten Ergebnissen gegen Büsbach, Eilendorf, Hastenrath, Weisweiler und Hünshoven sicherte man sich den Klassenverbleib.

Durch den frühen Erfolg stieg auch die Zahl der Mitglieder. Neben einer zweiten Herrenmannschaft wurde auch eine Jugendabteilung gegründet.

 

Durch den weiteren Mitgliederzuwachs (BC Weiden fusionierte mit den Rasensportlern aus Würselen, was viele BC`ler zur Teutonia "trieb") konnte das gute Niveau in der Spielzeit 1921 / 22 noch verbessert werden. Nach der Hinrunde lag man noch hinter Büsbach auf Rang Zwei, konnte sich aber in der Rückrunde an den "Adlern" vorbei schieben. Somit fuhr man die zweite Meisterschaft im dritten Jahr ein - eine beachtliche und stolze Leistung des noch jungen Vereins. Der Aufsteig in die Kreisliga A war erreicht!

 

1922 bis 24 (beide Spielzeiten liefen zusammen über diese zwei Jahre) Nun kamen die "richtigen" Gegner auf die Teutonia zu. Neben Forst, Brand und Nothberg traf man auch auf den frisch fusionierten VfR aus Würselen. Der Klassenerhalt wurde mit "Ach und Krach" gesichert.

Erschüttert wurde der noch junge Verein über den Tod des 1.Vorsitzenden und Gründungsvater Josef Aretz. Neuer Vorsitzender wurde Casper Breuer der gemeinsam mit Geschäftsführer Heinrich Haselier für die nächsten Jahre die Geschicke des Vereins bestimmte.

In diesen Jahren hat sich auch die Gemeinde Weiden entschlossen einen Sportplatz für die Teutonia zu errichten. Auf dem Grundstück Schimmelgraben wurde dieser Platz errichtet und diente von nun an für die nächsten 40 Jahre der Teutonia als sportliche Heimat. Der zuschauerunfreundliche Platz wurde offiziell in einer Sportwoche vom 03. bis 10.06.1923 eingeweiht.


 

 

 

 

 

 

 

Die Aufstiegsmannschaft 1921 / 22

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

1924 / 25 wurde die Kreisliga A Gruppe Eschweiler mit einem 10.Platz gehalten.

In der Spielzeit 1925 / 26 schaffte man den Klassenerhalt nur mit viel Dusel. Als Tabellenvorletzter (11.Platz) mußte man in die Relegation gegen Niederbardenberg. Trotz der Niederlage in der Relegation profitierte man von der Neueinteilung der Klassen. So dass man die nächste Saison in der 1.Gauklasse spielte.

Positiv wirkte sich nun die gute Jugendarbeit aus, sodass talentierte junge Spieler in die Senioren aufgestiegen.

 

Die Abstiegsangst blieb in den Spielzeiten 1926 bis 29 aus. Im Gegenteil, mit einem überraschenden 3:3 am 21.05.1927 gegen und auf  Rhenania Würselen - eine der stärksten Truppen in dieser Zeit - zeigte das verjüngte Teutonen-Team, dass ausbaubares Potential vorhanden ist. Im Gesellschaftsrückspiel (so nannte man damals Freundschaftsspiele) gegen Rhenania am 29.05.1928 siegte man zum ersten Mal gegen die starken Würselener. Im gleichen Jahr stand man sich auch erstmals in einem Meisterschaftspiel gegenüber. Hier siegte die Rhenania als Tabellenführer der 1.Gauklasse jedoch klar mit 3:1.

 

In der Saison 1929 / 30 formierte sich, eine der wohl besten Mannschaften der Teutonia. In packenden Lokalkämpfen gegen die starken Würselener Vereine sicherte sich das Team die Vizemeisterschaft der 1.Gauliga Gruppe 2 hinter der Sparta aus Würselen. Der Aufstieg in die 2.Bezirksklasse war der bisherige Höhepunkt der nun fast 10 jährigen Vereinsgeschichte.

 

 

 

 

 

 


 

Die 1.Mannschaft von 1924/25

Die 1.Mannschaft von 1926

 

Tabelle 1928

 

Austiegsmannschaft 1929 / 30 in die 2.Bezirksklasse


   

Die Spielzeiten von 1930 - 1950:

 

Die Saison 1930/31 ging der Verein gut gerüstet an. Es hieß nun gegen spielstarke Teams wie SR Aachen, VfR Würselen, BC Kohlscheid, Sparta Würselen, Grün-Weiß Eschweiler oder Alemannia Mariadorf zu bestehen.

Neben dem Fussball traf die Aachener Region noch das Unheil einer schweren Schlagwetterexplosion auf der Grube Anna in Alsdorf. Am 21.10.1930 kamen bei diesem Grubenunglück - eines der schwersten im Wurmrevier - 271 Menschen zu Tode. Darunter 13 Spieler des SC Kellersberg, 4 Spieler des SV Alsdorf und einer von Alemannia Mariadorf.

In dieser Spielzeit hatte die Teutonia das Glück aufgrund einer Neuaufteilung und Erweiterung der Gruppen, als Tabellenletzter doch nicht abzusteigen.

 

Durch einige Abgänge von Leistungsträgern in den Jahren 1931/32(Ph.Hövelmann - Sparta / G.Tropartz - Al.Mariadorf / J.Weiniger - Rh.Würselen) war der Verbleib in der starken Aachener 2.Bezirksklasse (eine der stärksten im Rheinbezirk) gefährdet. Doch Neuzugänge wie August Lamers, Paul Vogt, Mathias Knipprath und Johann Kick aus Linden-Neusen konnten die Abgänge zum Teil kompensieren und die Klasse, wenn auch knapp, halten.

 

1932/33 begann mit einer überragenden Pokalrunde in der man mit 4:1 den SV Streiffeld schlug. In der Bezirkspokalrunde angekommen gab es allerdings am 14.11.1932 ein herbes 10:1 gegen Rhenania Würselen und das damit verbundene Aus im Pokal.

Doch der "Schwung" aus dem Pokal konnte mit in die Meisterschaftsrunde gerettet werden und man stand am 2.Spieltag, nach Siegen über Brand und Streiffeld an der Tabellenspitze. Dennoch verlief die Saison unbeständig und man "fing" sich erst, als in der Rückrunde der Stammkeeper gewechselt wurde.

 

In der Spielzeit 1932/33 wurde die Bezirksklasse in die 1. und 2. Kreisklasse gesplittet und die Teutonia aufgrund ihrer Unbeständigkeit in die 2.Kreisklasse eingeteilt.

 

In den folgenden Jahren von 1933/34 bis zur Saison 1939/40 spielte die Teutonia mit wechselndem Erfolg in der 2.Kreisklasse.

1933/34 wurde man leider durch zwei Niederlagen (jeweils 2:3) gegen Atsch und Nirm nur Dritter und verpasste nur knapp die mögliche Gruppenmeisterschaft.

 

Zwischenzeitlich sorgte der häufig wechselnde Vorstand für Aufregung bei den Mitgliedern. Der Verein wuchs um eine Handballabteilung und neue Vorsitzende wechselten an der Vereinsspitze. Als Vorsitzender fungierte Peter Peters, im Anschluß Paul Ringens. 1940 folgte eine Damen-Leichtathletikabteilung und man führte nunmehr den Namen VfL Teutonia 1919 Broichweiden. Man gehörte nicht mehr dem Sportgau X (Niederrhein) an, sondern war durch Umgruppierung des Bezirks Aaachen nun dem Gau XI (Mittelrhein) zugeordnet.

Im Jahre 1939 sollte eigentlich das 20 jährige Vereinsjubiläum gefeiert werden, doch der ausbrechende 2.Weltkrieg bereitete diesem Vorhaben ein jähes Ende.

Der Spielbetrieb war in diesen Kriegsjahren kaum durchführbar. Immer wieder fielen Spiele aus. Da immer wieder die "Spielerverfügbarkeit" (durch Wehrurlaub, Heimaturlaub oder Heimatnähe) der wehrpflichtigen Spieler wechselte kam es zu extremen Leistungsverzerrungen in den Klassen und Gruppen.

 

1941/42 entschloß man sich aufgrund dieser Begebenheiten die 1.Herrenmannschaft aus der Meisterschaftswertung zurück zu ziehen.

Bis 1943 bestritt man nur noch sporadisch "Gesellschaftsspiele". Das letzte belegte Spiel war am 31.12.1943 gegen FV Haaren.

 

Bis 1945 fanden keine Aktivitäten statt. Auch das 25.jährige Vereinsjubiläum fiel in diesem Jahr den Kriegswirren zum Opfer.

Dennoch fand zum Ende des 2.Weltkrieges der Fussballsport wieder Einzug in Broichweiden. Am 31.08. sowie am 02.09.1945 fand die Begegnung Weiden gegen Sparta Würselen statt.

In dieser schwierigen Zeit ist es dem "Organisationstalent" Josef Wouters zu verdanken das es wieder Aufwärts ging. Er kümmerte sich um die "tausend Dinge" die nun wieder nötig waren - Spielfläche, Tore, Bälle, Trikots, Umkleidemöglichkeiten, Gegner usw. In dieser Zeit eine wahre Meisterleistung!

Am 12.10.1945 verkündete der FC Teutonia Weiden per Pressemitteilung sein Fortbestehen.

In diesem Monat wurde auch der neue Vorstand gewählt:

1.Vorsitzender - Peter Weidenhaupt / Geschäftsführer - Hubert Dahmen / Kassierer - Josef Wouters und Fritz Burtscheid

Die Mitgliederzahlen stiegen auf 84 Personen und man konnte neben der 1.Mannschaft auch eine spielstarke Reserve und die ersten Jugendmannschaften stellen.

Aber auch kleinere Pannen geschahen: so wurde man von Preussen Hastenrath zu einem Freundschaftsspiel eingeladen, jedoch kam es nie zu diesem Spiel. Die Presse vermeldete am nächsten Tag: ....Teutonia fuhr ohne Spiel nach Hause da kein Ball zum Spielen vorhanden war!....

 

1946 startete die erste geregelte Spielzeit. Die Teutonia wurde der 1.Kreisklasse Gruppe 4 eingeteilt und traf dort auf Teams wie: SV Stolberg, FV Haaren, Borussia Brand oder SV Eilendorf.

Die Spiele hielten was sie versprachen. Bis zu 2.000 Zuschauer verfolgten die Heimspiele des Favoriten FC Teutonia Weiden.

Dennoch stiegen Borussia Brand und SV Eilendorf in die Bezirksliga auf.

 

Für die Saison 1946/47 wechselte man in die 1.Kreisklasse Gruppe 3 mit Teams wie: Germania Dürwiß; Rhenania Eschweiler; Weisweiler; Schaufenberg und Hoengen.

Man spielte ein gute Rolle und wurde Zuhause eine Macht. Wer Meister werden wollte mußte erst die Teutonia schlagen.

Geblendet von diesen sportlichen Leistungen blieb die Gründung des VfR Linden-Neusen fast "unbemerkt" aber Folgeschwer für die Teutonia.

28 Spieler (größtenteils alle aus Linden-Neusen) wechselten zu ihren "Heimat-Klub" VfR Linden-neusen. Ein Aderlaß der ungewöhnlich war und Folgen haben mußte.

 

Die 1.Kreisklasse konnte 1947/48 mühevoll gehalten werden.

 

Im Jubiläumsjahr 1949 wechselte man in die spielstärkere Gruppe 2. Hier traf man wieder auf die starken Mannschaften: Sparta Würselen; FV Haaren; VfR Würselen; Rhenania Richterich; SV Merkstein; SR Strass und SC Bardenberg.

Am Ende war man Tabellenletzter und mußte gegen VfR Würselen (die 9 Punkte am grünen Tisch abgezogen bekommen haben und dadurch ebenfalls auf den letzten Platz "abrutschten") ein Entscheidungs-Abstiegsspiel austragen. Auf Kellersberg führte man am 02.10.1949 bereits 2:0 und verlor dennoch 2:4 - der Abstieg war besiegelt.

 

1949/50 spielte man in der 2.Kreisklasse gegen "unbekannte" Truppen wie: Hörn; Ritzerfeld; Euchen; Vaalserquartier oder Bank.

Viel schlimmer jedoch als der sportliche Niedergang war die Mitgliederfluktuation. Der Spielbetrieb der 1.Mannschaft konnte nur noch mit Mühe aufrecht gehalten werden und die laufenden Einnahmen waren so gut wie nicht mehr vorhanden.

Heinrich Beckers löste Cornel Vonhoegen als Vorsitzenden ab. Da auch nach diesem Wechsel der Zerfall weiterhin drohte, suchte Hubert Dahmen erfolgreich die Lösung in einer Vereinsfusion mit der Westwacht.

Die Übernahme der Teutonia als Fussballabteilung der Westwacht war perfekt, sie wurde mit Ablauf der Saison 1950/51 vollzogen und Hubert Dahmen fungierte als Abteilungsleiter "Fussball".


 

 

Die 1.Mannschaft von 1930

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die erfolgreiche Mannschaft1946:

Johann Lausberg; Franz Ruland; Wilhelm Ernst; Peter Kreutz; Jakob Fischer; Wilhelm Willms; Andreas Willms; Gerhard Tropartz; Franz Burtscheid; Josef Kreutzer; Heinrich Lahaye; Paul Kreutzer; Johann Weiniger; Hans Graf; Josef Dillmann

 

 

1.Mannschaft 1947

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Mannschaft 1949

 

 

 

 


Die Spielzeiten von 1951 - 1970:

Das erste Freundschaftsspiel nach der Vereinigung mit der Westwacht ging am 13.05.1951 gegen den VfR Linden-Neusen mit 1:5 verloren. Wie die Teutonia so hatte auch der VfR Linden-Neusen mit Abwanderungen zu „kämpfen“. Durch die Gründung des SV Grün-Weiß Broicher-Siedlung im Jahre 1949 zog es viele Spieler der Teutonia und aus Linden zu ihrem „Heimat-Verein“ in die „Siedlung“.

 

1952 wurde unter tatkräftiger Mithilfe der Weidener Vereine der neue Sportplatz hinter dem Marktplatz am Helleter Feldchen für den Spielbetrieb freigegeben. Die Einweihung wurde durch ein Spiel aus zweier kombinierten Teams aus Broichweidenern Spielern durchgeführt.

Die Partie lautete Grün-Weiß/Westwacht-Teutonia gegen VfR Linden-Neusen/Euchen und endete vor der erstaunlichen Zuschauerkulisse von 1.000 Menschen 0:0. Für die Teutonia (Westwacht) kamen folgende fünf Spieler zum Einsatz: Andreas Grümmer, Heinz Bülles, Peter Vonhoegen, Peter Lausberg, Josef Magney;

Im gleichen Jahr wurde auch die Interessengemeinschaft Broichweidener Sportvereine gegründet die lange Jahre vom Vorsitzenden der Teutonia – Josef Breuer – geführt wurde, ehe im Jahre 1972 nach kommunalen Neugliederungen, der Stadtsportverband Würselen gegründet wurde.

 

Von 1952 bis 1956 stellte sich nur mäßiger sportlicher Erfolg bei den Teutonen ein und so war es schließlich die „Alt-Herren-Mannschaft“ die das eigentliche Rückgrat der Weidener bildeten. Mannen wie Franz van Wersch, Josef Breuer, Edi Gross, Josef Wolter, Franz Bohnen, Gottfried Besgens, Ludwig Kirschall, Hubert Quadflieg, Andreas Grümmer, Leo Mennicken, Fritz Koch, Jean und Peter Lausberg, Gerhard Tropartz, Josef Müller und Franz Burtscheid waren die Hauptstützen des verantwortlichen Leiters Hubert Dahmen.

Im Frühjahr 1956 trennte sich die Fussballabteilung Teutonia Weiden in friedlicher und freundschaftlicher Stimmung von der Westwacht und bedankte sich für die gewährte Hospitanz. Die Teutonia war nun wieder ein „eigenständiger“ Verein und unterhält bis Heute freundschaftliche Beziehungen zur Westwacht.

Eine am 03.08.1956 einberufene Generalversammlung bestätigte den am 29.07.1956 provisorisch gewählten Vorstand: 1.Vorsitzender/Geschäftsführer Hubert Dahmen 2.Vorsitzender Josef Breuer; Kassierer Josef Wolter und Josef Müller; Jugendleiter Günter Hartkopf; Fußballobmann Franz van Wersch.

Von nun an ging es aufwärts. Die Jugend genoss Priorität und Spielertrainer Josef Müller aus Dobach formierte neben den „älteren“ Andreas Grümmer und Kornel Gatzweiler eine junge Mannschaft die sich in mittleren Tabellenplätzen „festsetzten“.

Mit dem Ziel zum 40-jährigen Vereinsbestehen auch sportlich wieder an „gute-alte-Zeiten“ anknüpfen zu können lag man voll im Soll. In der Spielzeit 1958/1959 wurde man mit 7 Punkten Vorsprung (42:10 Punkte) auf den Zweitplatzierten GW Broicher-Siedlung Meister der Gruppe 2 Kreisliga B. Der herausragende Torjäger war Hermann-Josef Kirschall der sage und schreibe 53 Treffer erzielte.

 

1960 – wandelte sich das „Gesicht“ des Vorstandes. Bewährte Leute traten alters.- berufs.- oder gesundheits Bedingt aus. Doch die „Neuen“ waren keinesfalls Lückenfüller sondern durchaus qualifizierte Leute.

 

Von 1960 bis 1969 spielte das 1.Herrenteam mit wechselndem Erfolg in der 1.Kreisklasse. In der Spielzeit 62/63 wurde man gar Vizemeister hinter GW Broicher-Siedlung.

Besonders zu erwähnen ist die erfolgreiche Saison der A-Jugend die in der Spielzeit 63/64 Vizekreismeister wurde!

1965/66 konnte man den drohenden Abstieg durch ein 2:0 gegen VfJ Laurensberg im Entscheidungsspiel auf der Anlage Lindenplatz „abwehren“ – Torschützen: Bolko Müller, Dieter Vonhoegen;

 

1969/70 - nach einigen Jahren in der 1.Kreisklasse schlichen sich unbeachtet Nachlässigkeiten ein, die schließlich zum Abstieg in die 2.Kreisklasse führten. Doch bereits in der folgenden Saison korrigierte man diesen „Lapsus“ und schaffte den sofortigen Wiederauftstieg – der alte Zustand war wieder hergestellt!


 

 

 

 

 

 

 

 

Sportplatz 1952

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Mannschaft 1959

 

 

 

 

 

A-Jugend 63/64

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die Spielzeiten von 1971 - 1990:

 

1971 / 1972 war ein gutes Jahr! Nicht nur dass ehemalige Teutonen ( Alfred Wolter, Helmut Schiefer, Karl Schalge) der erfolgreichen A-Jugend von 1966 – einige zog es zwischenzeitlich zu höherklassigen Vereinen – zurück nach Weiden fanden, nein auch der Aufstieg von Egidius Braun zum Vorsitzenden des Fussballkreis Aachen  vollzog sich am 24.04.1971. Er war schon damals kein Unbekannter in Weiden, hatte er doch schon ca. 10 Jahre zuvor häufiger die erste Mannschaft als Schiedsrichter „gepfiffen“.

 

1972 / 1973 war eine deutliche Steigerung des Leistungsniveau die Folge. Am 03.06.1973 sichert man sich mit einem 1:0 Sieg über SV Hoengen und mit einem Punkt Vorsprung vor SVS Merkstein die Meisterschaft in der 1.Kreisklasse und damit den Aufstieg in die Bezirksliga. Held des Spiels war Keeper Günter Spoo der in der 85.Minute durch einen gehaltenen Elfmeter den Sieg und den Aufstieg rettete und damit auch noch den SV Hoengen zum Abstieg „verdammte“.

 

1973 bis 1975 Die Aufsteiger aus Weiden lieferten in der Bezirksliga tolle und erfolgreiche Spiele ab und waren Auswärts nur bei den Platzkassierern „gern-gesehene-Gäste“ da sie zahlreiche Anhänger im „Schlepptau“ hatten. Eine der besten Mannschaften die Teutonia je stellte verschaffte sich Respekt bei den bekannten Vereinen aus der „Nachbarschaft“, wie: SC Kellersberg, SV Eilendorf, FV Haaren, Rhenania Alsdorf oder BC Kohlscheid;

 

1975 / 1976 In der Vorsaison zog es junge talentierte Spieler zur Teutonia und mit Hermann „Jupp“ Suleya übernahm - vormals Jugendtrainer bei Rhenania Würselen – ein Coach die Truppe der Weidener, der begeistern konnte.

In dieser Saison lieferte man sich ein Kopf-an-Kopf Rennen mit SC Kellersberg um den Aufstieg in die Landesliga. Das fällige Entscheidungsspiel verloren die Teutonen 0:2 in Mariadorf gegen die, in diesem Spiel besseren Kellersberger.

Erfolgreicher oder mehr Glück hatte dort das Reserveteam der Weidener. Als Meister der 3.Kreisklasse stieg die 2.Mannschaft in die 2.Kreisklasse auf.

In diesem Jahr erlang die Teutonia auch eine neue Rechtsform und wurde eingetragener Verein (e.V.). Um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit zu erlangen war neben dem Eintrag ins Vereinsregister eine Satzung mit verbindlichen Zielen des Vereins notwendig. Paul Ringens und Heinz Bülles konzipierten die Satzung die am 21.02.1976 beschlossen und notariell Beurkundet wurde.

Die Eintragung erfolgte am 09.06.1976 unter Nr. 20VR1711

 

1976 / 1977 hatte man nach dem verpassten Aufstieg mit einigen Abwanderungen zu kämpfen, doch man hielt die Bezirksklasse.

 

1977 / 1978 In diesem Jahr dann doch der Abstieg in die 1.Kreisklasse. In einer Abstiegs-Relegationsrunde mit VfR Würselen und Germania Dürwiß unterlag man beiden Mannschaften und musste gemeinsam mit SR Aachen den Abstieg antreten.

Das A-Jugendteam unter Trainer Hans Offermanns schaffte dagegen den Staffelsieg und förderte damit wahre Leistungsträger und spätere Stammspieler für das 1.Herrenteam, wie Karl-Josef Lentzen oder Michael Kutz

 

1978 bis 1980 spielte das 1.Herrenteam in der Spitzengruppe der 1.Kreisklasse doch der Wiederaufstieg schien erstmal nicht erreichbar.

 

1980 / 1981 Nach einem zwischenzeitlichen „Towartproblem“ konnte mit den „Schnappern“ Willi Leroi (VfB Aachen) und Hermann Lücke (VfR Linden-Neusen) der Wiederaufstieg „angepeilt“ werden. Und, Er gelang! Obwohl man in dieser Spielzeit auf den Heimvorteil nicht setzen konnte (die Platzanlage Helleter Feldchen wurde Generalüberholt und man musste auf wechselnde Würselener Plätze ausweichen) ließ man den „Herbstmeister“ RW Alsdorf am Ende mit 4 Punkten Abstand hinter sich auf Rang Zwei.

Nebenher errang man in diesem Jahr auch noch die Stadtmeisterschaft.

Die „Platzeinweihung“ erfolgte am 04.07.1981 gegen die zu dieser Zeit 2.Bundesliga Mannschaft der Alemannia aus Aachen. Mit einer tollen Leistung verlor die Teutonia denkbar knapp mit 0:1. Die rund 2.000 Zuschauer und die Presse gaben den Weidenern gute Noten, der Coach der Alemannen seinen Schützlingen verständlicherweise nicht! Die Blamage für Aachen wäre sicher noch größer gewesen hätte „Bübbes“ Kehr nicht in der 80.Minute das vermeidbare Abstaubertor erzielt. Doch zwei Jahre später sollte sich die Alemannia „rächen“. Am Mittwoch den 28.12.1983 revanchierte sich das Profiteam mit einem 10:2. Dennoch waren die zahlreichen Zuschauer nicht enttäuscht von der gezeigten Weidener Leistung.

 

1981 / 1982 Diese Bezirksligasaison verlief ohne große „Höhepunkte“.

 

1982 / 1983 „Erwischte“ es erneut die Teutonia. Mit dem 14.Tabellenplatz ging es erneut in die 1.Kreisklasse zurück.

 

1983 bis 1989 Konnte man in den ersten Jahren, zunächst noch in der Spitzengruppe mitspielen, versank man später im Mittelmaß.

 

1989 / 1990 Im Jahr des Mauerfalls der ehemaligen DDR riss es auch die Teutonia „hernieder“ – Abstieg in die Kreisliga B.

 

1990 / 1991 Der direkte Aufstieg wurde verpasst.


 

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Mannschaft 72/73

 

 

 

 

 

 

 

 

1.Mannschaft 75/76

 

 

2.Mannschaft 75/76

 

 

 

 

 

 

 

A-Jugend 77/78

 

 

 

 

 

 

 

1.Mannschaft 80/81

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Spielzeiten von 1991 - 2000:

 

 1991 / 1992 Endlich Meister! Der Aufstieg der 1.Herren in die 1.Kreisklasse ist wieder geschafft! In dieser Spielzeit teilte man sich auch mit dem Reserveteam dieselbe Klasse, wenn auch (logischerweise) in verschiedenen Gruppen. Das 2.Herrenteam landete im Mittelfeld der Kreisliga B Tabelle.

 

1991 bis 1993 Das 1.Herren-Team „hält“ sich in der 1.Kreisklasse 2 Jahre ohne jedoch an „frühere“ Leistungen anknüpfen zu können.

Die Zweite hielt mit Mühe die 2.Kreisklasse. Konnte aber den Abstieg in der Saison 93/94 nicht verhindern, als man mit der "gnadenlosen" Tordifferenz von 25:147 Toren nur ganze 9 Punkte aus 30 Spielen holen konnte.

 

1994 / 1995 Die 1.Herrenmannschaft belegte in dieser Saison mit den "Recken" der Vorjahre einen bescheidenen 12.Platz in der Kreisliga A Staffel 1. Zum Kader dieser Spielzeit gehörten: Mike Carls, Frank Lützler, Markus Braun, Markus Eiteneuer, Holger Renn, Frank Annas, Hans-Peter und Thomas Hamdorf, Jürgen Lutterbach, Günther Schwartz, Mustafa Tepebasi, Andreas Dudek, Bernd Aufderheide, Guido Roth, Christoph Strzykalski, Henricus de Vries und Thomas Witt.

Die 2.Herrenmannschaft belegte nach dem Abstieg in dieser Spielzeit einen durchschnittlichen 8.Rang in der Kreisliga C Staffel 3. Auch hier sei der Kader dieser Saison kurz erwähnt: Dirk Warden, Francois Flören, Achim Ritter, Rene Pöschl, Jochen Gerster, Guido Peter, Klaus Hildebrandt, Marcel Jongen, Sascha Neugebauer, Peter Vonhoegen, Mario Kohl, Arnd Aelmanns, Marek Potempa und Olaf Pütz.

Diese Spielzeit 93/94 war eine der wenigen Jahre wo die Teutonia auch eine 3.Herrenmannschaft stellen konnte. Im Kader dieser Mannschaft war unter anderem: Ernst Bebber, Volker Neubauer, Bernd Urban, Dieter Haas, Günter Schalge, Jose Vidal, Shykri Popova, Michael Kasalo, Frank Geurten, Roland Decker, Lothar Plönes, Thorsten Decker, Wolfgang Kern, Jörg Jossen, Frank Sturm und Frank Jetzen. Das Team schied aber bereits im Laufe dieser Saison aus und wurde auch zur neuen Spielzeit nicht mehr gemeldet.

 

1995 / 1996 Das Jahr des Abstiegs der 1.Herren aus der Kreisliga A. In dieser Saison wurde die - Drei-Punkte-Regelung - eingeführt, was den Teutonen kein Glück brachte und sie schließlich auf den 15.Platz landen ließ, der schließlich den Abstieg bedeutete. Die "Absteiger" waren: Mike Carls, Hans Offermanns, Markus Braun, Reinhold und Michael Wiesner, Frank Lützler, Holger Renn, Frank Annas, Dirk Tschernik, Hans-Peter und Thomas Hamdorf, Rene Esser, Klaus Hildebrandt, Christoph Strzykalski, Achim von der Burg, Jürgen Lutterbach, Michael Schalge, Günther Schwartz und Hans-Werner Dries

Das 2.Herrenteam konnte auch im zweiten Jahr nach dem Abstieg in die Kreisliga C nicht an frühere Zeiten anknüpfen und schnitt noch schlechter als in der Vorsaison ab. Nicht zuletzt Begründet durch die zahlreichen Abgänge in diesem Jahr musste sich sowohl die 1.Mannschaft als auch die Zweite neu formieren. Mehr als ein 10.Platz sprang nicht dabei heraus.

 

1996 / 1997 Nach dem Abstieg folgte der sofortige Wiederaufstieg der Ersten. Mit nur 3 Niederlagen und drei Unentschieden aus 28 Spielen wurde man mit drei Punkten vor FC Fatih Spor Meister der Kreisliga B Gruppe 2. Der Aufsteigskader bestand aus: Hans Offermanns, Eric Heller, Jürgen Lutterbach, Mustafa Tepebasi, Michael Mallmann, Holger Renn, Dirk Tschernik, Jürgen Gilliam, Günther Schwartz, Norbert Moll, Guido Thomas, Ismael Sahin, Frank und Michael Schalge, Karl-Heinz Kleinen und Darko Tomasovic

Die Reserve legte nun zu. Die Spielzeit 96/97 verlief schon positiver wie die letzten beiden Spieljahre und man profitierte ein wenig von den Neuzugängen der 1.Herrenmannschaft, da dadurch einige der letztjährigen Spieler der Ersten in die Zweite "rutschten".

 

1997 / 1998 Nach dem Aufstieg etablierte sich das 1.Herrenteam in der Kreisliga A Gruppe 2 und belegte am Ende der Serie einen guten sechsten Tabellenrang. Wären da nicht die unverhältnismäßig vielen Unentschieden in diesem Jahr gewesen (8x) wäre auch eine bessere Platzierung möglich gewesen. In dieser Spielzeit stiegen Eintracht Verlautenheide und die DJK FV Haaren in die Bezirksliga auf.

Die Zweite kam immer besser in Schwung und belegte am Ende einen hervorragenden 3.Platz hinter den Aufsteigern SV Kohlscheid 2 und GW Broicher Siedlung. Eine kleine "Besonderheit" sei bemerkt, als dass der Weidener A-Jugendliche Martin Dressen als Schiedsrichter den 3:1 Sieg der Reserve bei Hertha Mariadorf 2, ohne besondere Vorkommnisse gepfiffen hatte.

 

1998 / 1999 Diese Saison sollte für lange Jahre die letzte der 1.Mannschaft in der Kreisliga A bleiben. Nach den fetten Jahren mußte der Verein nun kleine "Brötchen" backen. Die Folge: 80% der Spieler der 1.Herren verließen den Verein. Ein Neuanfang mußte her. Mit wenigen älteren Spielern wurde die Erste mit dem Kader des ältesten A-Jugendjahrgang "aufgefüllt". Mit einer Sondergenehmigung wurden diese Jungs reklamiert und unter Trainer Josef Jansen ins kalte Wasser - Kreisliga A geworfen. Der Abstieg war kaum zu vermeiden. Nur drei Siege aus 30 Spielen bei nur 24 erzielten Treffer reichte nicht um die Klasse zu halten, in der in diesem Jahr SV Streiffeld Merkstein Meister wurde und Aufstieg. Zum Kader dieser Saison gehörten: Erik Juchems, Jörg Noppeney, Patrick Mirgartz, Guido Roth, Patrick Beaujean, Karl-Heinz Timmers, Hans Offermanns, Jürgen Wezel, Thomas Schicke, Andreas Dudek, Michael Sandlöbes, Jan Pütz, Marc Körfer, Mark Beeretz, Manuel Tena, Michael Wagner, Frank und Michael Schalge.

Im gleichen Jahr schaffte die 2.Mannschaft über die Relegation als Vizemeister hinter Aufsteiger SuS Herzogenrath II den Aufstieg in die Kreisliga B. Ein nicht geahnter Erfolg unter Trainer Peter Vonhoegen der das anfangs ziellose Team nach wenigen Spieltagen der Saison übernommen hatte. Zu den "Aufstiegshelden" gehörten: Mike Carls, Ralf Kuck, Michael Winands, Johann Gawlas, Marek Potempa, Stefan Pollakowski, Abedin Elshani, Sascha Neugebauer, Markus Braun, Norbert Hoverath, Jochen Gerster, Martin Drehsen, Heiko Arns und Guido Peter

 

1999 / 2000 Den Abstieg der 1.Herren mußte Weiden mit weiteren zahlreichen Abgängen "bezahlen". Und wieder stand ein Neuanfang an. Ein Reserveteam konnte nicht mehr in den Spielbetrieb geschickt werden. Auf eine Weiterverpflichtung mit Trainer Josef Jansen wurde verzichtet und der Vorstand vertraute dem ehemaligen 1.Vorsitzenden Peter Vonhoegen das Traineramt der "neuen" 1.Mannschaft an. Die Reserve-Spieler, die sportlich die Qualifikation zur Kreisliga B erreicht hatten, bildeten den Großteil der neuen 1.Herren. Verstärkt durch einige der Dagebliebenen aus dem Kreisliga A - Abstiegsteam formierte sich ein Team das in den folgenden Jahren für ihre Verhältnisse, tolle Leistungen ablieferten. Dazu zählte das positive Abschneiden im ersten Kreisliga B Jahr, als man in der Gruppe 1 einen guten und ersteinmal nicht erwarteten 5.Platz belegte.Das 1.Herrenteam zur Jahrtausendwende: Marek Potempa, Markus Braun, Sascha Neugebauer, Karl-Heinz Timmers, Jochen Gerster, Stefan Pollakowski, Christoph Strzykalski, Faik Krueziu, Martin Drehsen, Frank Skrodolies, Michael List, Mark Beeretz, Jürgen Wezel, Frank Veltkamp und Norbert Hoverath

 

 

 

 

 


 

Sportplatz Helleter Feldchen 1991

 

 

1.Mannschaft  1993   2.Mannschaft

  

Sportplatz Helleter Feldchen 1993

Bilanz der 1.Herren 94/95

Saison

Plazierung

(S/U/N)

Punkte

Tore

1994/95

Kreisliga  A -Staffel   1    ( 12.)

  7/ 6/15

20:36

46: 66

 

 

 

 

Bilanz der 2.Herren 94/95

Saison

Plazierung

(S/U/N)

Punkte

Tore

1994/95

Kreisliga  C-Staffel   3    ( 8.)

  7/ 6/13

20:32

55: 90

 

 

 

 

 

Auszug der Tabelle 1.Herren 95/96

 

Bilanz der 2.Herren 95/96

Saison

Plazierung

(S/U/N)

Punkte

Tore

1995/96

Kreisliga  C-Staffel   4    ( 10.)

  6/ 4/14

22

34:57

 

 

Tabelle 1.Herren 96/97

Bilanz der 2.Herren 96/97

Saison

Plazierung

(S/U/N)

Punkte

Tore

1996/97

Kreisliga  C-Staffel   4    ( 7.)

  10/ 4/10

34

39:46

 

Bilanz der 1.Herren 97/98

Saison

Plazierung

(S/U/N)

Punkte

Tore

1997/98

Kreisliga  A-Staffel   2    ( 6.)

  12/ 8/8

44

65:47

Bilanz der 2.Herren 97/98

Saison

Plazierung

(S/U/N)

Punkte

Tore

1997/98

Kreisliga  C-Staffel   4    ( 3.)

  20/4/4

64

89:36

 

 

Abschluss Tabelle der 1.Herren 98/99

 

Abschluss Tabelle der 2.Herren 98/99

 

 

1.Herren der Saison 99/00

 

Abschluss Tabelle der 1.Herren 99/00


Die Spielzeiten von 2000 - 2010:

Die jüngste Vergangenheit bringt auch die genauesten Details. 2001 ging diese Homepage der Teutonia online und viele der in dieser Zeit gesammelten Daten blieben daher erhalten. Ab dem Jahr 2000 haben wir eine Menge an Zahlen, Daten, Fakten der letzten Jahre zusammengetragen. Viel Spass dabei!

 

2000 / 2001 Die zweite Kreisliga B - Saison nach dem bitteren Abstieg konnte man ohne Umschweife als erfolgreich abwickeln. Unter dem Druck erfolgreich spielen zu müssen, hat sich das Team von Trainer Peter Vonhoegen auf einen beachtlichen 4.Platz gebracht. Die Vizemeisterschaft wurde im letzten Spiel gegen Concordia Merkstein "vergeigt". In Merkstein hätte ein Sieg gereicht um Vizemeister zu werden, aber man unterlag in einem spannenden und kampfbetonten Spiel mit 4:3. Durch die Neuorganisation der Kreise und der damit verbundenen Neustrukturierung der Bezirks.- und Kreisklassen wurde aus der Saison 99/2000 ein Faktor (Bewertungstabelle) ermittelt der "einfach" gewertet wurde. Für die Saison 2000/2001 wurde dieser Punkteabhängige Faktor dann mal 2 genommen und zum Ergebnis aus der Vorsaison addiert (ähnlich wie es in der Spielzeit 2007/2008 wieder vollzogen wird). Nicht allein aus dieser Situation war diese Saison für den Kreis schon spannend genug. Für viele etablierte Vereine stand teilweise der Fortbestand bei einem Zwangsabstieg, auf dem Spiel. Eine Besonderheit sei an dieser Stelle noch erwähnt: Das Team schaffte es im Kalenderjahr 2000 in 15 Heimspielen ungeschlagen zu bleiben! Eine hervorragende Leistung die zuvor nicht viele 1.Herrenteams der Teutonia erreicht hatten - die Statistik hierzu!

Die Tabellen und die gesamte Saisonstatistik finden sie - Hier

 

2001 / 2002 Vor der Saison wurde vom Verein als auch vom Coach die frühzeitige Sicherung der Klasse ausgegeben. Durch die erwähnte Neustrukturierung wechselte man in die als schwieriger eingstufte Gruppe 2 der Kreisliga B. Nachdem man die ersten drei Spiele verloren hatte und nach nur zwei weiteren Unentschieden am 5.Spieltag Tabellenletzter war, trat man am 6.Spieltag auch noch ersatzgeschwächt beim derzeitigen, ungeschlagenen Spitzenreiter Alemannia Mariadorf 2 an. Im Tor stand Feldspieler Sascha Neugebauer, auf der Bank saßen 2 Spieler darunter Spielführer J.Wezel der sich als moralische Unterstützung mit einem (fast auskurierten) Bänderriss "umgezogen" hatte. Ein Debakel bahnte sich an! Doch es kam alles ganz anders. Durch eine vorbildliche Leistung und bis heute immer noch gern beschriebenes Spiel der damaligen Zeitzeugen, wurde der Aufstiegsaspirant mit 1:2 niedergerungen. Mit zwei Treffer von Martin Dressen zum 1:0 und dem entscheidenen 2:1 durch Hamid Mohammed, legte das Team den Grundstein zu einer furiosen Serie. Ab diesem Spiel blieb die Mannschaft in 17 Spielen in Folge ungeschlagen und katapultierte sich vom letzten auf den zwischenzeitlichen 2.Tabellenplatz. Leider fehlte es der Truppe am viertletzten Spieltag an der nötigen Cleverness, als man gegen den späteren Meister SSG Zopp das saisonentscheidende Spitzenspiel (Erster gegen Zweiter) auf eigenem Boden mit 0:1 verloren hatte. Am Ende wurde man noch von RW Alsdorf als Vizemeister abgefangen, so dass man zum Schluss immer noch auf einen hervorragenden 3.Platz landete und eine nicht geahnte und überragende Saison spielte. Zum Team gehörten: Hans Offermanns, Markus Braun, Marco Schild, Daniel Klaric, Andreas Dudek, Karl-Heinz Timmers, Jürgen Wezel, Frank Schalge, Christoph Strzykalski, Martin Drehßen, Hamid Mohammed, Heiko Vonhoegen, Hakim Messaoud, Mike Carls, Dirk Hahn und Michael Schalge

 

2002 / 2003 Beflügelt von der Leistung der Vorsaison, hatte sich das Team von Trainer Peter Vonhoegen - für den es nach eigenem Wunsch die letzte Spielzeit als Trainer der 1.Mannschaft werden sollte - viel vorgenommen. Um den Aufstieg wollte man mitspielen. Durch einige Neuzugänge und der "Fast-Meisterschaft" im Vorjahr, kein unrealistisches Ziel. Gleich die erste Partie gegen Dürwiß 2 wurde auch prompt mit 10:2 gewonnen - die Meisterschaft schien bereits vergeben. Doch es kam auch hier anders als erwartet. In den nachfolgenden 6 Spielen fuhr das Team nur noch einen Sieg und 2 Unentschieden ein. Ernüchterung machte sich breit und man revidierte seine Ziele auf einen "einstelligen" Tabellenplatz.  Dennoch hatte auch diese Saison Höhepunkte. So trotzte man Vizemeister Columbia Stolberg auf heimischen Rasen ein 1:1 Unentschieden ab und schlug schließlich Meister und Lokalrivalen FSG Euchen zum Saisonfinale mit 4:1. Aber der eigentliche Höhepunkt war sicher der Hallenturniersieg beim 2. Walter Meyer Gedächnisturnier der Accordia aus Niederbardenberg, die man im Finale im Siebenmeterschießen schlug.

 

 

2003 / 2004 In diesem Jahr schickte die Teutonia nach 4 Jahren wieder eine Reservemannschaft ins Meisterschaftsrennen. Die Erste übernahm ein alter Bekannter - René Offermanns. Nachdem die Serie für das 1.Herrenteam ziemlich "holprig" begann, lief es mit zunehmender Saisondauer immer besser für Teutonia´s Erste. Und so schaffte es der neue Coach gleich auf Anhieb zur Meisterschaft und dem viel umjubelten Aufstieg und der Rückkehr in die Kreisliga A. Zu den glorreichen Aufsteiger gehörten: Eric Juchems, Stefan Erhardt, Heiko Vonhoegen, Michael Wagner, Herbert Meys, Bernd Stoppa, Markus Schicke, Holger Renn, Günther Schwartz, Bernd Böhnen, Christian Körfer, Thomas Pütz und Jure Pejic

Die neu formierte Reserve ging unter "Ex-Erste-Trainer" Peter Vonhoegen in die Saison. Das Team startete furios. Nur eine Niederlage in den ersten 8 Spielen bescherte dem Team kurzfristig sogar den 1.Tabellenplatz, doch das "Mittelmaß" holte Teutonia´s Reserve schnell wieder ein. Dennoch belegte Weiden 2 am Ende einen guten 5.Platz und war sogar nach dem späteren Meister SV Nothberg sogar das zweitbeste Heimteam. In dieser Saison war die Auswärtsschwäche leider das Verhängnis der "neuen" zweiten Mannschaft.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2004 / 2005 Im ersten Jahr nach dem Aufstieg in die Kreisliga A schaffte es René Offermanns mit der doch recht jungen Truppe schon recht früh die Klasse zu halten und beendete die Saison auf einen guten 8.Tabellenplatz. Aufsteiger in die Bezirksliga war in dieser Saison der FC Fatih Spor. Den bitteren Gang in die Kreisliga B mußte GW Pannesheide, SV Kohlscheid und der SUS Herzogenrath antreten.

Das Reserveteam erlitt nach einer furiosen Spielzeit zum Saisonfinale einen herben Rückschlag. Als Tabellenerster beendete man punktgleich mit SG Eschweiler die Saison. Ein Entscheidungsspiel mußte den Meistertitel und den direkten Aufstieg entscheiden. In diesem vor zahlreichen Zuschauern auf Rhenania Eschweiler ausgetragenen Partie, zog das Team um Trainer Markus Wudtke und Spielführer Jürgen Wezel nach 90 Minuten mit 4:1 den Kürzeren. Eine bittere Erfahrung nach einer tollen Saison mit nur einer einzigen Niederlage in 26 Spielen und 114 geschoßenen Toren. Die anschließenden Relegationsspiele gegen weitere "Vizemeister" um einen eventuellen Aufstiegsplatz gewannen die Teutonen allesamt, aber am Ende war zur neuen Serie kein Aufstiegsplatz mehr zu vergeben, sodass man in dieser Serie den Aufstieg denkbar knapp verfehlte.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2005 / 2006 In diesem Jahr übernahm Klaus Herten das Traineramt der 1.Herren und trat das schwierige Erbe nach René Offermanns an. Nach einem tollen Start, wo man 7 Spiele in Folge ungeschlagen blieb, folgte das Wellental der Spiele. Am Ende belegte der Klaus Herten - der von GA Ofden kam - einen beachtlichen 5.Platz mit seinem neuformierten Team. Erfolgreichster Torschütze der Teutonen was Sascha Herzog mit 13 Treffern, vor Markus Schicke mit 10 Toren und Sven Hermanns mit 7 Treffern. Saisonstatistik

Die Reserve mußte auch in dieser Serie unter Markus Wudtke zum zweitenmal hintereinander das Los des Vizemeister "ertragen". Mit nur 4 Niederlagen in 26 Spielen und den zweitmeist erzielten Treffern (110) gelang erneut nicht der ersehnte Aufstieg. VfR Würselen II war in dieser Spielzeit das bessere Team, das die Weidener auf den unliebsamen 2.Platz verwies. Andi Barth schoß wahnsinnige 34 Treffer und war somit erfolgreichster Schütze der Weidener, vor Martin Dreßen mit 20 Toren und Spielführer Jürgen Wezel mit 13 Toren. Saisonstatisitik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2006 / 2007 Das zweite Jahr sollte für Klaus Herten schwieriger werden. Trotz zahlreicher guter Neuzugänge beim 1.Herrenteam verlief die Saison nach erneut gutem Start nicht so wie man sich das nach der tollen Vorsaison erhofft hatte. Stand man am 4.Spieltag noch an der Tabellenspitze, so rutschte man zum Saisonende auf einen entäuschenden 9.Platz ab. In der Saison darauf sollte sich zeigen wie wichtig eine bessere Platzierung gewesen wäre, denn durch die angekündigte Zusammenlegung beider Kreisliga A Gruppen, zählte die Platzierung in dieser Saison mit dem einfachen Multiplikator. Nach einem 9. Platz mußte man somit mindestens Achter in der nächsten Saison werden, um weiter in der Kreisliga A zu bleiben. In dieser Spielzeit trumpfte Chris Körfer mit 14 Toren als bester Schütze auf und wurde mit 6 Treffern von Sven Hermanns gefolgt. Die drittmeisten Tore hat Libero Andi Kusmierz mit 4 Toren beigesteuert. Saisonstatistik

Beim 2.Herrenteam fand nach den beiden Vizemeisterschaften der Vorjahre ein Umbruch statt. Im Winter trennte man sich von Markus Wudtke als Trainer der 3 erfolgreiche Jahre bei der Teutonia verbuchen konnte und im Anschluß die Reserve von Rhenania Richterich übernommen hat. Jürgen Wezel übernahm das Team als Spielertrainer und führte das Team in einer durchwachsenen Saison auf den 4.Tabellenplatz. Am letzten Spieltag hätte man noch Zünglein an der Wage spielen können und dem späteren Meister SV Hoengen den Aufstieg vermiesen können. Vaalserquartier II hatte auf ein Unentschieden oder gar einen Sieg der Weidener auf Hoengen gehofft und bis kurz vor Schluß sah es auch ganz nach einem Unentschieden aus, doch quasi mit dem Schlußpfiff erzielte der SV den "Aufstiegstreffer" zum 3:2. Ein tolles Finale in dem Weiden nochmal sein Potential offenlegte. Erbeut war Andi Barth mit 20 Treffer vor Martin Dreßen mit 12 Toren erfolgreichster Goalgetter. Saisonstatistik

 

 

 

 

 

 

 

 

2007 / 2008 Das Jahr des bitteren Abstiegs! Das Ziel der 1.Herren, mindestens Platz 8 zu erreichen um genügend Quotientpunkte zu erlangen für den Verbleib in der neu formierten eingleisigen Kreisliga A, scheiterte. Am Ende fehlten 10 Punkte für den Klassenerhalt und das Team von Klaus Herten mußte den bitteren Weg in die Kreisliga B antreten. Sah es nach 2 Spieltagen noch erfog-versprechend für Weiden aus, so stürzte man zwischenzeitlich auf den letzten Platz ab und erholte sich nie so richtig von dieser Talfahrt. Neuzugang Andi Johnen steuerte als einer der Jüngsten im Team mit 11 Treffern die meisten Tore bei. Sven Hermanns mit 7 und erneut Libero Andi Kusmierz mit 5 Toren schafften den Klassenerhalt nicht, der mit dem 12.Platz in dieser Serie und dem 9.Platz im Jahr zuvor nicht reichte. Saisonstatistik

Auch für die Herrenreserve verlief die Spielzeit keines-wegs wie erwünscht. Nach katastrophalen Start, fing man sich zwar, aber über den 7.Tabellenplatz kam die Truppe von Jürgen Wezel in dieser Saison nicht hinaus. Ein Umbruch deutete sich an und zahlreiche Neuzugänge stießen im Laufe der Saison zur 2.Herrenmannschaft hinzu. Saisonstatistik

Für den Verein um Vorsitzenden Peter Pütz, begann die Aufbruchstimmung. Der im Jahr zuvor eingeschlagene Weg mit jungen Leuten im Vorstand (Jürgen Wezel 2.Vorsitzender und Holger Renn als sportlicher Obmann) verlief immer strukturierter. Auch im Jugendbereich wechselte die Führung. Nach langen Jahren als Jugendleiter übergab Guido Roth das Amt an Guido Drews der mit seinem neuformierten Jugendvorstand ab dem 11.04.08 die Jugendgeschicke übernahm.

Jugendleiter Guido Drews (hinten 2.v. r.) stellv. Jugendleiter Guido Roth (vorne mitte) Jugend-Geschäftsführer Heinz-Günter Schalge (hinten 1.v. l.) stellv. Jugend-Geschäftsführer George Römgens (hinten 2.v. l.) Jugend-Kassierer Guido Roth (vorne mitte) stellv. Jugend-Kassierer Axel Euteneuer (hinten 1.v. r.) Jugendsprecher Jan Patrick Römgens (vorne 1.v. l.) Jugend-Pressewart Dirk Pennartz (vorne 1.v. r.)

 

 

 

 

 

 

2008 / 2009 In diesem Jahr wurde der alte Vorstand um Vorsitzenden Peter Pütz wiedergewählt und ein "alter Bekannter" stieß zum Vorstandteam hinzu. Der ehemalige Jugendleiter und spätere Vorsitzende Gerd Schicke wurde zum 2.Vorsitzenden gesellschaftlicher Bereich gewählt und ergänzte den geschäftsführenden Vorstand mit seiner großen Erfahrung.

In Jahr 1 nach dem Abstieg, in die ebenfalls um-strukturierte Kreisliga B, schaffte Klaus Herten zwar nicht den erhofften Wiederaufstieg, aber man zeigte eine gute Saison. Zum Ende der Serie, als bereits feststand das Coach Klaus Herten die Teutonia verlassen würde, folgten 8 Siege in Folge und das Team bescherte dem scheidenden Trainer einen verdienten Ausstand. Ein ausbaufähiger 3.Tabellenplatz sprang heraus und versprach einiges für die nächste Serie. Sven Hermanns wuchs als Torschütze in dieser Serie über sich hinaus und steuerte 32 der insgesamt 96 Tore bei. Chris Körfer gelangen 20 Treffer und Andi Barth in seinem ersten Jahr im 1.Herrenteam gleich 11 Tore. Saisonstatistik

Aber auch im 2.Herrenteam zeigte die Formkurve in dieser Saison in der Kreisliga C Gruppe 5 nach oben. In einer starken Gruppe behauptete sich das Team von Jürgen Wezel auf dem 4.Platz. Ein Ergebnis das die Erwartung für die folgende Spielzeit in die Höhe gehen ließ. Maßgeblich war "Neuzugang" Micheal Dürmeier mit seinen 52 Toren in 25 Spielen an diesem Erfolg beteiligt und ist sogleich Hoffnungsträger für die nächste Spielzeit 2009/2010. Zu erwähnen sei sicherlich das Weiden das einzige Team in der Saison 2008/2009 war, dass dem späteren Meister Rhenania Würselen II die einzige Niederlage und das einzige Unentschieden beibrachte.

Saisonstatistik

Aussersportlich steuerte die Teutonia ebenfalls neue Ufer an. Nachdem man bereits in den Jahren zuvor mehr und mehr am kulturellen Leben in Weiden teilnahm und mit der nun schon traditionellen "Teutonia-Silvester-Night" oder dem verrückten "Balla-Balla" - Hallenturnier für gesellschaftliche Events sorgte, so veranstaltete man im Jahr 2008 zum dritten Mal ein großes Oktoberfest und nahm im Weidener Karnevalszug - nachdem man zuvor 2 Jahre als Fussgruppe teilnahm - zum erstenmal mit einem selbstgebauten Festwagen teil. Aber auch der Bau eines Vereinsheim wurde vollbracht. Nachdem die Stadt Würselen sämtliche zugesagten Investitionen wieder zurück nahm, schaffte es die Teutonia binnen eines Jahres ein eigenes Heim ohne jedewede städtische Unterstützung aus dem "Boden zu stampfen". Eine Leistung und ein neues "Zuhause" auf das viele Teutonen sehr stolz sind.

Aber auch bittere Momente mußte Teutonia Weiden am Ende dieser Serie überstehen. Nach mehr als 30 Jahren erfolgreichen Damen .- und Mädchenfussball, schloß sich die gesamte Frauenabteilung Alemannia Aachen an. Nicht zuletzt die fehlende sportliche und infrastrukturelle Perspektive in Weiden bzw. Würselen hat die Frauenabteilung zu diesem Schritt bewogen. Kein leichter Entschluß für alle Beteiligten, aber eine Trennung und ein Weggang vieler verdienter Frauen und Mädchen in freunfschaftlicher Erinnerung. Ein traditionsreiches Kapitel wurde somit für Teutonia Weiden geschloßen.

 

 

1.Herren der Saison 2000/01

 

Bewertungstabelle zur Faktorermittlung

 

Abschluss Tabelle der 1.Herren 2000/01

 

1.Herren der Saison 01/02

 

Spielberichte und Statistiken der Saison 2001/2002

 

 

Abschluss Tabelle der 1.Herren 01/02

 

1.Herren der Saison 02/03

Abschluss Tabelle der 1.Herren 02/03

Bericht zum Turniersieg bei Accordia Niederbardenberg

 

Abschlusstabelle der Esten 03/04

 

 

Das neu gegründete Reserve-Team 2003/2004

 

 

 

Abschlußtabelle 2004/2005 der 1.Herrenmannschaft

 

Abschlußtabelle 2004/2005 der Reservemannschaft

 

 

Abschlußtabelle 2005/2006 der 1.Herrenmannschaft

 

Abschlußtabelle 2005/2006 der 2.Herrenmannschaft

 

 

 

 

Abschlußtabelle 2006/2007 der 1.Herrenmannschaft

 

 

 

Abschlußtabelle 2006/2007 der 2.Herrenmannschaft

 

 

 

 

 

Saisonverlauf 2007/2008 der 1.Herrenmannschaft

 

 

Abschlußtabelle 2007/2008 der 2.Herrenmannschaft

 

 

Jugendvorstand ab dem 11.04.08

 

 

Geschäftsführender Vorstand ab 2008

 

Abschlußtabelle 2008/2009 der 1.Herrenmannschaft

 

 

Abschlußtabelle 2008/2009 der 2.Herrenmannschaft


 

2009 / 2010

Aufgebrochen zu neuen Ufern, übernahm zur Saison 2009/2010 Axel Müller - im letzten Jahr als Spieler maßgeblich am guten Abschneiden der 1.Herrenmannschaft beteiligt - als Spielertrainer das Amt von Klaus Herten. Als weiterer Trainer stieß vom Lokalrivalen Euchen-Würselen, Ex-Teutone Harry Juntersdorf zum 1.Herrenteam. Als Neuzugang konnte ebenfalls von Euchen kommend, Thomas Krings in der Runde des erfolgreichen Teams empfangen werden.

Nach einer hervorragenden Hinrunde verstärkte sich das 1.Herrenteam der Teutonia zur Winterpause mit den beiden "Rückkehrern" Markus Schicke und Thomas Schiffers, zudem folgte den Beiden Sandro Jegl vom Lokalrivalen Rhenania Würselen ans Helleter Feldchen. In der Rückrunde fand das Team jedoch nicht mehr so richtig in die "Aufstiegsspur" und ließ nicht zuletzt aufgrund zahlreicher verletzungsbedingter Ausfälle zuviele Punkte bei den vermeintlich schwächeren Teams wie Vichttal III, St.Jöris oder SR Aachen liegen. Am Ende blickte man auf eine gute (9 Punkte mehr als in der Vorsaison geholt) aber durchaus besser hätte verlaufen könnende Serie zurück, in der man schließlich Vierter in der Kreisliga B3 wurde.

 Saisonstatistik

 

Auch die Weidener - Reserve erlebte zur Spielzeit 2009/2010 einen enormen Aufwind. Mehr als 10 Neuzugänge ergänzten und verstärkten das Kreisliga C - Team von Jürgen Wezel. Ziel war ganz klar der Aufstieg. Bis zwei Spieltage vor Schluß war man diesem Ziel auch ganz nahe. Punktgleich mit dem FC Fathi Spor lag das Team um Jürgen Wezel auf dem ersten Rang, doch am vorletzten Spieltag versagten Teutonia´s Reserve die Nerven und man verabschiedete sich - nach einer 2:0 Führung auf Euchen - am Ende mit einer 3:2 Niederlage gegen die Armada aus dem Aufstiegsrennen. Die dritte (punktgleich mit Sparta II) Vizemeisterschaft binnen 6 Jahre stand somit am Ende dieser Serie zu Buche.

Saisonstatistik

 

Im Jahr 2009 feierte die Teutonia auch ihr 90 jähriges Bestehen. In einem rauschenden Fest, dass großen Anklang in Weiden und in ganz Würselen fand, feierte man im ausverkauften Pfarrheim mit mehr als 400 Gästen an 3 Tagen dieses Jubiläum, für das sich organisatorisch der 2.Vorsitzende Gerd Schicke, verantwortlich zeichnete. 90 Jahre FC Teutonia Weiden

Dieser bekam dann auch im Januar 2010 für seine über 25 Jahre ehrenamtlichen Verdienste  bei Teutonia Weiden während der Sportlermatinee den Sportlerbecher der Stadt Würselen.

Am 31.05.10 wurde zudem der 2008 gewählte Vorstand einstimmig wiedergewählt.

Nach den Neuwahlen stellte sich der Vorstand wie folgt auf:

 

1.Vorsitzender Peter Pütz

2.Vorsitzender gesellschaftlicher Teil Gerd Schicke

2.Vorsitzender sportlicher Teil Jürgen Wezel

Geschäftsführer Günter Schalge, Stellvertreter Dirk Pennartz

Kassierer Guido Roth

Obmann Holger Renn

Sozialwart Andy Kusmierz

Platzwart Roland Decker

Wirtschaftsausschuß-Vorsitzender Edy Simons

Beirats-Vorsitzender Helmut Schmoll

Pressewart Dirk Pennartz

Kassenprüfer Markus Schicke, Axel Müller, Thomas Pütz

Protokollführer Jürgen Wezel

Als alter und neuer Jugendleiter wurde Guido Drews von den Mitgliedern bestätigt.

 

Die Versammlung vergab an folgende Mitglieder die Ehrenmitgliedschaft :

Horst Schütz, Helmut Schiefer, Karl Schalge, Heinz Rosenbaum, Horst Lenz, Dieter Heck, Peter Backes und Herbert Schepper

  

Die silberne Ehrennadel an:

Anni Offermanns, Heino Schüller, Edy Simons, Anton Tillmann

Die goldene Vereinsnadel an:

Rita Dahmen, Manfred Dangela, Günter Spoo, Horst Schalge, Matthias Hermanns

 


 

Abschlußtabelle 2009/2010 der 1.Herrenmannschaft

 

 

 

 

 

 

 

Abschlußtabelle 2009/2010 der 2.Herrenmannschaft

 

 

90 Jahre FC Teutonia Weiden

 

Roland Decker wurde mit der silbernen Verbandsnadel des FVM durch Horst Auzinger ausgezeichnet


 

2010 / 2011

Axel Müller und Harry Juntersdorf waren auch die verantwortlichen Trainer der 1.Herren in der Spielzeit 2010 / 2011. Zur Vorsaison gab es kaum personelle Veränderungen. Zwar mußte man berufsbedingt auf Mittelfeldmotor Markus Schicke verzichten bekam aber mit Rückkehrer Nico Bebber und den Neuzugängen Shaban Abduramani und Olli Kather qualtativ guten Ersatz hinzu. Die Hinrunde beendete Teutonias Erste als Tabellenzweiter mit nur einer Niederlage in den ersten 14 Spielen. Zum Jahreswechsel belegte das Team einen hervorragenden 2.Platz bei der Hallenstadtmeisterschaft 2011 und mußte sich im Finale gegen Rhenania Würselen mit 0:2 geschlagen geben, ließ aber die beiden Bezirksligisten VfR Würselen und Linden-Neusen hinter sich. Die Rückrunde verlief ähnlich erfolgreich wie die Hinrunde und bis zum drittletzten Spieltag blieb man trotz Rekordverdächtiger 10 Unentschieden am Aufstiegsrang dran. Am Ende machte SC bardenberg den Aufstieg klar, nachdem der SC am grünen Tisch die Punkte des letzten Spieltag gegen Rhenania II zugesprochen bekam. FV Eschweiler schaute in die Röhre und Weiden belegte einen hervorragenden 3 Platz.

 

Saisonstatistik 2010 - 2011


 

2010 / 2011: Bei unserer Reserve ging Jürgen Wezel in seine fünfte Trainersaison und man hoffte nach zahlreichen Vizemeisterschaften endlich auf den ersehnten Aufstieg. Die Hinrunde beendete das Team, das in dieser Spielzeit von Kalle Gärtner und Sascha Neugebauer im Trainerteam verstärkt wurde, auf dem 4.Platz - mit 2 Spielen weniger und mit nur einer Saisonniederlage aus den ersten 8 Spielen. Erwähnenswert in dieser Hinrunde war die Verleihung des Fair-Play-Preises des FVM an Jürgen Wezel und sein Team (s.Pressebericht). Bei der Hallenstadtmeisterschaft 2011 konnte Jürgen Wezel mit seinem Team (nach 2008) erneut den begeehrten Stadtmeistertitel erringen und ließ dabei die beiden klassenhöheren Teams der Würselener Rhenania und des VfR Linden-Neusen hinter sich. Die Rückrunde wurde zu einem hochdramatischen Schlußspurt. Die Aufsteigskonkurrenten TSV Donnerberg und ESV Aachen wurden geschlagen und man steuerte auf den Aufstieg zu. Doch 4 Spieltage vor dem Ende bescheerte eine überraschende und schmerzliche Niederlage beim Tabellenvorletzten Euchen II den Weidenern ein spannendes Saisonfinale. Das alles entscheidende Spiel am letzten Spieltag mußte auf SC Bardenberg II gewonnen werden. Bardenberg machte es den Teutonen schwer, doch das erlösende 1:0 durch Michael Dürmeier reichte am Ende zum lang ersehnten Aufstieg. Nach fünfjährigen Anlauf schaffte es Jürgen Wezel mit seinem Team endlich den Sprung in die Kreisliga B zu schaffen.

 

Saisonstatistik 2010 - 2011

 

 

 

 

 

 

2011 / 2012

 1.Herren: Die Serie 2011/2012 begann für das 1.Herren-Trainerteam Müller/Juntersdorf mit einer zunächst guten Vorbereitung. Die Neuzugänge Florian Ackermann (von VfR Würselen), Thomas und Phillip Krings (von Armada Euchen-Würselen) sowie Rückkehrer Andi Johnen konnten schnell in das leicht veränderte Team eingebaut werden. Bis zur Winterpause fehlten zunächst aus diversen Gründen öfter als befürchtet, wichtige Spieler der letzten Serie (Shaban Abduramani, Thomas Schiffers, die beiden "Oprée - Brüder", Olli Kather, Adam Sobolewski). Das Vorbereitungsturnier in Kohlscheid gewann man souverain mit Siegen über SV Linnich, Richterich II, Niederbardenberg und Straß. Bei der Stadtmeisterschaft auf VfR Würselen ging das 1.Spiel knapp gegen A-Ligist SC Bardenberg 3:4 verloren. Mit Siegen über Bezirksliga-Absteiger VfR Würselen (3:0) und SG Pley (7:1) sicherte man sich das Halbfinale gegen Bezirksligist VfR Linden-Neusen. Dieser wurde in einer packenden Partie mit 1:0 besiegt. Im Finale mußte man der Rhenania aus Würselen dann deutlich mit 2:8 den Stadtmeistertitel überlassen und sich wie schon im Winter in der Halle, mit dem Vizestadtmeistertitel zufrieden geben. Mit der dennoch erfolgreichen Vorbereitung ging die Weidener Erstvertretung in die neue Serie. Mit 5 Siegen in Folge zum Auftakt, spülte man sich zwischenzeitlich an die Tabellenspitze der Aachener Kreisliga B1. Insgesamt mußte man sich in der Hinrunde nur zweimal geschlagen geben - 1:3 zuhause gegen Aufstiegsaspirant Eintracht Verlautenheide und 3:4, ebenfalls daheim, gegen Sparta Würselen. Die Teutonia überwinterte auf einem guten 3.Platz mit 2 Punkten Rückstand auf SV Eilendorf II und Eintracht Verlautenheide. Das Jahr 2012 begann mit der Würselener Hallenstadtmeisterschaft, bei der das Team von Axel Müller als amtierender Vizehallenstadtmeister antrat. Doch trotz des Auftaktsieges über Sparta Würselen, konnte die Mannschaft nicht an die Hallenleistung des Vorjahres anknüpfen und schied am Ende nach 2 Niederlagen gegen VfR Würselen und SC Bardenberg in der Vorrunde aus.

Zur Rückrunde stieß mit Jure Pejic ein "alter Teutone" wieder zum Team von Axel Müller. Aufgrund einer Verletzung konnte er jedoch in den ersten beiden Rückrundenspielen (je Unentschieden gegen VfB 08 und Linden-Neusen II) nicht wie erhofft die Mannschaft verstärken.

 

2.Herren: Weiden´s Reserve stand in dieser Spielzeit die lang ersehnte Kreisliga B Saison bevor. Nach dem Aufstieg war allen Beteiligten klar, dass es für das Team von Jürgen Wezel, Kalle Gärtner und TW-Trainer Sascha Neugebauer eine schwierige Saison werden würde. Wichtige Aufstiegs-"Helden" wie Holger Renn, Chris Kohls, Manuel Bulmann, Serdar Öksüz und "Mister-Tormaschine" Michael Dürmeier standen nun eine Klasse höher nicht mehr zur Verfügung. Auch der Ausfall während der Hinrunde nach schwerer Erkrankung von Thomas "Tetze" Tetzlaff und Verletzung Sami Hamdani - für die die Saison beendet war, machte die Mission Klassenerhalt nicht einfacher. Mit Alex Haas (von Rhenania Eschweiler), Buti Vela (von SC Bardenberg), Erol Massallah (von Spfr. Dorff) sowie Axel Ritzerfeld (der jedoch verletzungbedingt in der Hinrunde nicht zum Einsatz kam) konnte man nur teilweise die zahlreichen "Abgänge" kompensieren. Entsprechend durchwachsen verlief die Vorbereitung auf die neue Serie, die man gleich mit 2 deutlichen Niederlagen in Weisweiler und auf ASA Atsch begann. Nach 2 erkämpften Unentschieden gegen FC Stolberg und SC Münsterbusch, dauerte es bis zum 10.Spieltag bis Teutonias Reserve endlich ihren ersten Kreisliga B Sieg einfuhr. Auf SG Eschweiler gewann man knapp 4:3 um im Spiel danach auf eigenem Platz auch 4:2 gegen GW Mausbach zu gewinnen. Man glaubte sich in der Liga angekommen, doch bis zum Ende der Hinrunde gelang der Weidener Zweitvertretung nur noch ein bitteres Unentschieden in Büsbach, als man nach 2:1 Führung noch wenige Sekunden vor Schluß den Ausgleich kassierte. Obwohl man auf einem Abstiegsplatz überwinterte war Trainer Jürgen Wezel zuversichtlich, bei nur 3 Punkten Rückstand ans untere Mittelfeld, den Klassenerhalt in dieser schweren Gruppe zu packen. Erfreulich dann die Nachricht zur Winterpause, dass Serdar Öksüz in der Rückrunde dem Team wieder zur Verfügung steht. Mit ihm belegte man zum Auftakt im Jahr 2012, bei der Hallenstadtmeisterschaft einen zufriedenstellenden 4.Platz.

Die Rückrunde verlief nach guten Spielen jedoch mit 2 Niederlagen gegen Münsterbusch und ASA Atsch (je 1:3 verloren) nicht erfolgreich. Wichtig dagegen war der 2:1 Auswärtserfolg beim Tabellenletzten FC Stolberg II.

 

2011 / 2012 Vereinsinfos: Nach Paul Ringens und Karin Pütz erhält HG Schalge als dritter Teutone den seit 1980 verliehenen Präsidentenorden der KV Hölze Päed

Die Laudatio auf den neuen Ordensträger, einen Junggesellen aus Überzeugung, der seit drei Jahrzehnten als Speditionskaufmann bei einer Firma in Alsdorf arbeitet, hielt der Präsident Hajo Bülles: „Sein Engagement im Fußball ist sein Leben.“ Fürwahr: Am 1. Oktober 1962 geboren, schnürt er seit 1970 in der Teutonia seine Fußballstiefel, heute noch bei den alten Herren. Mehr als drei Jahrzehnte leistet er Vorstandsarbeit, erst als Jugendgeschäftsführer und dann als Geschäftsführer. 1994 wurde er in die Jugendspruchkammer des Fußballkreises Aachen berufen. Ob seiner vielen Verdienste zeichnete ihn die Teutonia mit der silbernen und der goldenen Ehrenadel aus, ebenfalls der Fußballverband Mittelrhein. Im Jahre 2011 erhielt der zu Ehrende die Sportler-Ehrenmedaille der Stadt Würselen.

Das 6.Balla Balla Turnier entwickelt sich zu einer festen Größe im karnevalistischen Kalender in Würselen. Erstmals fand im Anschluß an das Turnier auch eine Karnevalsfete im JKR statt. Schirmherrschaft übernahm KV Hölze Päed Prinzessin Claudia die 1., die mit ihrem Hofstaat auch die Siegerehrung mit viel Schwung übernommen hatte.